Die Hugo Show
| Seriendaten | |
|---|---|
| Originaltitel | HUGO - Die interaktive Gameshow |
| Produktionsland | Deutschland |
| Produktionsjahr(e) | 1994–1997, 1998 kurzfristig bei Nickelodeon Deutschland |
| Produktions- unternehmen |
Tresor TV Der Kabelkanal |
| Länge | 30–60 Minuten |
| Ausstrahlungs- turnus |
Montag bis Samstag |
| Genre | Spielshow |
| Idee | ITE ApS |
| Musik | Neil Anthony Quinton |
| Moderation |
Regie:
|
| Erstausstrahlung | 18. April 1994 auf Der Kabelkanal |
Die Hugo Show war in den 1990ern eine der ersten Serien im Fernsehen, die mit einer in Echtzeit reagierenden Spielfigur und einem Real-Darsteller produziert wurde. Meist nahmen weibliche Moderatorinnen zu technoähnlicher Musik Telefonanrufe entgegen und schickten die Anrufer auf immer wieder wechselnde Spiele, bei denen Hugo eine Hauptrolle spielte. In den Spielen ging es darum, per Tastendruck am Telefon, z. B. Gegenstände zu überspringen um ins Ziel zu kommen um zum Schluss Hugos Familie retten zu können. Diese wurde von der Hexe Hexana gefangen genommen.
Für die Teilnahme war ein Tastentelefon mit Mehrfrequenzwahlverfahren Voraussetzung. Hugo selbst war eine Zeichentrickfigur, die einen Troll darstellte. Die Dekoration war bis auf ein paar Möbel für die Realdarsteller vollständig im Computer berechnet und mittels Bluescreen-Technik ins Bild einmontiert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Moderation
Moderiert wurde die Show unter anderem von Judith Hildebrandt, die später u.a. im Marienhof und in Sturm der Liebe mitspielte. Weitere Moderatoren waren Sonja Zietlow, Minh-Khai Phan-Thi, Tania Schleef, Klaus Dittrich, Yvette Dankou sowie Julia Haacke, die in die Rolle der Hexe Hexana schlüpfte. Dem Kobold Hugo liehen folgende Sprecher ihre Stimmen:
- Oliver Grimm
- Oliver Baier[2]
- Sven Blümel (10/1996 - 12/1997)[3]
Die Show lief zuerst im „Kabelkanal“, der 1994 in „Kabel 1“ umbenannt wurde. Außerdem gab es in unregelmäßigen Abstand „Das Hugo-Mobil“, bei dem die Außenreporter u.a. Guido Kellermann sich von verschiedenen Veranstaltungen meldeten, wo Zuschauer die Möglichkeit hatten „Hugo“ live zu spielen.
Ferner waren diverse Musikgäste u.a. Masterboy im Studio. Außerdem veröffentlichte Hugo auch einige eigene Songs. Gesungen auch im Duett mit Judith Hildebrandt.
Die Sendung wurde meistens nachmittags ausgestrahlt, so dass vor allem ein jugendliches Publikum im Alter von 12 bis 16 Jahren angesprochen wurde. International lief die Sendung seit 1990 in verschiedenen Ländern.
Am 27. Dezember 1997 wurde „Hugo“ wegen Quotenmangels auf Kabel 1 eingestellt. Knapp ein halbes Jahr später, am 4. Mai 1998, reanimierte der Sender Nickelodeon Deutschland den kleinen Troll für kurze Zeit wieder und zeigte seine eigene Show „Hugos Nick Live Club“, die jedoch einen Monat später zusammen mit dem Sender abgesetzt wurde. Seither wurde Hugo nicht mehr im deutschen Fernsehen gezeigt.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Weblinks
- Die Hugo Show in der deutschen und englischen Version der Internet Movie Database
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Uli Söhnlein
- ↑ Oliver Baier http://oliverbaier.at/biographie
- ↑ Sven Bluemel http://www.xing.com/profile/Sven_Bluemel
