Die Reise ins Labyrinth

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Filmdaten
Deutscher Titel Die Reise ins Labyrinth
Originaltitel Labyrinth
Labyrinth Logo.png
Produktionsland USA, Großbritannien
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1986
Länge 97 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Jim Henson
Drehbuch Terry Jones
Produktion Eric Rattray
Musik Trevor Jones
David Bowie
Kamera Alex Thomson
Schnitt John Grover
Besetzung

Die Reise ins Labyrinth ist ein Fantasy-Abenteuerfilm, bei dem Rollen mit Animatronics (weiterentwickelte Muppet-Puppen) besetzt sind. Er wurde 1986 unter dem englischen Originaltitel Labyrinth veröffentlicht.

Handlung[Bearbeiten]

Sarah ist eine 15-jährige Jugendliche, die sich von ihrem Vater und ihrer Stiefmutter ungerecht behandelt fühlt und sich daher in eine Fantasie-Welt flüchtet. Eines Tages soll sie als Babysitterin für ihren kleinen Halbbruder Toby agieren. Da Toby quengelt und durch nichts zu beruhigen ist, ist Sarah sehr schnell mit der Situation überfordert, und sie wünscht sich impulsiv, dass Kobolde das Baby holen mögen – was prompt auch wirklich geschieht, was sie kurz danach bereut. Das Baby Toby ist weg, dafür erscheint aber der Koboldkönig Jareth. Kein Bitten und Betteln hilft, um den Koboldkönig zu überreden, Toby zurückzugeben, doch er lässt ihr 13 Stunden Zeit, um den Kleinen aus seinem von einem riesigen Labyrinth umgebenen Schloss zu befreien. Ansonsten wird Jareth Toby in einen Kobold verwandeln.

Der Weg zum Schloss „jenseits einer unbekannten Welt“ führt durch ein verzaubertes Labyrinth voller Gefahren, Wunder und seltsamer Wesen: lebende Felsen, wilde Monster, sprechende Hände, rätselhafte Türen, verspielte Feuerköpfe, hinterlistige Wurzelwichte und das „Moor des ewigen Gestanks“. Doch in diesem Labyrinth findet Sarah nicht nur Hindernisse, sondern auch neue Freunde, die ihr helfen, die vielen Schwierigkeiten bei ihrer Rettungsaktion zu meistern.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der Film wurde von den Büchern von Maurice Sendak und Lewis Carroll inspiriert, die man zu Beginn in Sarahs Zimmer stehen sieht.

Die Produktion wurde von George Lucas ausgeführt und aus seiner Effektschmiede Industrial Light & Magic kamen die visuellen Effekte.

In mehreren Szenen spielt der Koboldkönig Jareth mit einer oder mehreren Kristallkugeln. Die gezeigten Techniken sind einfache Elemente der Kontaktjonglage, und die Hand – die man in diesen Szenen sieht – gehört nicht David Bowie, sondern dem Performance-Künstler Michael Moschen.

Obwohl der Film damals floppte, zählt er mittlerweile eine große Fangemeinde. Der Film ist ein zeitloser Bestseller und das Buch „Goblins of the Labyrinth“ (vom Designer Brian Froud) wurde zum 20-jährigen Jubiläum neu aufgelegt.

An den Film angelehnt veröffentlichte Lucasfilm Games (heute LucasArts) mit Labyrinth sein erstes Adventure, das eines der ersten komplexeren grafischen Adventurespiele überhaupt war.

Die Musik wurde von David Bowie beigesteuert.

Gates McFadden, die später eine Hauptrolle in Star Trek: The Next Generation spielte, war für diesen Film als Choreographin tätig. Unter anderem erarbeitete sie die Ballsequenz und die Schlacht in der Koboldstadt.

Kritiken[Bearbeiten]

  • Lexikon des internationalen Films: Teils fantasie- und humorvolle, teils schleppende Mischung aus Puppentrick- und Realfilm; das Interesse wird hauptsächlich durch die skurrilen Puppen und deren mitunter rüde Streiche wachgehalten.

Weblinks[Bearbeiten]