WOZ Die Wochenzeitung

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WOZ Die Wochenzeitung
Neues-logo-woz.png
Beschreibung Schweizer Wochenzeitung
Erstausgabe 1981
Erscheinungsweise wöchentlich
Verkaufte Auflage
(WEMF 2014[1])
15'867 (Okt. 2013) Exemplare
Reichweite (WOZ) 0,072 (Sept. 2014) Mio. Leser
Chefredaktor Redaktionskonferenz
Redaktionsleitung:
Susan Boos, Stefan Howald (stv.), Yves Wegelin (stv.)
Herausgeber Genossenschaft infolink
Weblink http://www.woz.ch/

WOZ Die Wochenzeitung ist eine genossenschaftlich organisierte überregionale, linke Wochenzeitung in der Schweiz.[2] Sie wurde am 1. Oktober 1981 gegründet und hat ihren Sitz seither in Zürich. Zu ihren Gründern zählten u.a. Res Strehle und Filippo Leutenegger. Herausgeberin der Zeitung ist die Genossenschaft infolink, die durch ProWOZ, einen von Lesern getragenen Förderverein, finanzielle Unterstützung erhält. Die WOZ enthält einmal monatlich, am zweiten Donnerstag des Monats, die deutschsprachige Ausgabe von Le Monde diplomatique, die in der Schweiz von der infolink-Tochtergesellschaft WOZ – Internationale Medienerzeugnisse AG (IMAG) herausgegeben wird.

Die Redaktion der WOZ hat keinen Chefredaktor, sondern eine Redaktionsleitung, die von der Redaktion selbst gewählt wird. Für den Inhalt der Zeitung ist allerdings die Redaktionssitzung und nicht die Redaktionsleitung verantwortlich. Das gesamte Personal der Zeitung arbeitet zu einem monatlichen Einheitslohn von 5000 Franken (brutto, ohne 13. Monatslohn).[3] Gegenwärtig teilen sich ungefähr fünfzig Mitarbeiter rund 32 Vollzeitstellen.

Im Laufe der Geschichte der Zeitung kam es immer wieder zu existenzbedrohenden finanziellen Krisen, die durch Spenden, Fundraising und das Engagement der Leserschaft im Förderverein ProWOZ abgewendet werden konnten. Aufgrund einer Kapitalerhöhung der IMAG um 648'000 Franken konnte die Zeitung am 4. September 2003 neugestaltet erscheinen. Die Neugestaltung brachte neue Ressorts (Wirtschaft, Leben, Wissen) und ein neues Layout mit sich. Im Zuge dessen wechselte die WOZ auch die Druckerei von Ropress, einer Druckerei für diverse alternative Presseerzeugnisse, zur bürgerlichen Solprint AG der Vogt-Schild/Habegger Medien AG.[4] Aus der Neugestaltung resultierten steigende Abonnentenzahlen und somit eine grössere finanzielle Absicherung der Zeitung.[5]

Seit dem 1. Februar 2005 hat die WOZ sich eine Redaktionsleitung auferlegt. Diese soll jedoch nicht wie eine Chefredaktion die Inhalte bestimmen, sondern lediglich Organisationsfunktionen übernehmen mit dem Ziel, die Redaktionsabläufe zu verbessern. Redaktionsleiterin ist derzeit Susan Boos.[6] Ein erneuter Wechsel der Druckerei folgte auf den 1. Januar 2008: Neu wird die WOZ bei der NZZ Print in Schlieren gedruckt.

Am 16. September 2010 erschien die WOZ in neuer Gestaltung. Das Layout wurde im Haus selber entwickelt. Die Zeitung hat neu zwei Bünde, ist durchgehend vierfarbig und schlägt den zweiten Bund mit einem dreiseitigen Thema auf. Am 1. März 2012 erhielt auch die Website der WOZ eine frische Aufmachung, in der alle Artikel spätestens nach vier Wochen freigeschaltet werden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Constantin Seibt, Carmen Berchtold, Jürg Fischer; Gertrud Vogler (Fotos): Das Buch Monster, 100 Fälle aus der Praxis der Familie Monster [Kolumnen in der WOZ], WOZ, Zürich 1997, ISBN 3-906236-02-1.

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. [1].
  2. WOZ-Info, Website der WOZ, abgerufen am 3. September 2012.
  3. Telefonisch bestätigt von der WOZ, 21. Juni 2012.
  4. Christian Rentsch: Die WoZ entdeckt den Markt. In: Tages-Anzeiger. 4. September 2003, S. 8.
  5. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatVerena Mühlberger: Mehr Abos, mehr Einnahmen. In: WOZ Die Wochenzeitung. 6. Mai 2004, archiviert vom Original am 30. September 2007, abgerufen am 10. November 2012.
  6. Thilo Knott: WOZ that?. In: die tageszeitung. 14. Februar 2005