Dirk Kummer

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Dirk Kummer (* 29. September 1966 in Hennigsdorf) ist ein deutscher Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor.

Ausbildung und Werk[Bearbeiten]

Nachdem er 1985 sein Abitur abgelegt hatte, leistete Kummer drei Jahre Wehrdienst bei den Grenztruppen. Danach war er von 1989 bis 1992 Meisterschüler der Ostberliner Akademie der Künste in der Sektion Darstellende Kunst. Parallel dazu lernte er in den Jahren 1989 und 1990 als Gast an der HFF „Konrad Wolf“ in Babelsberg, Fachrichtung Regie sowie als Gasthörer an der staatlichen Berliner Schauspielschule „Ernst Busch“.

Seine erste große Filmrolle hatte er in einer der letzten DEFA-Produktionen Coming Out. Neben seinem Engagement als einer der Hauptdarsteller in der Rolle des Matthias arbeitete er in dieser Produktion als Assistent des Regisseurs Heiner Carow. Die Premiere des Films fand am Abend des Mauerfalls im Ost-Berliner Premierenkino International statt.

1992 ging Kummer in die Schweiz und nahm dort für ein Jahr an der Hochschule für Musik und Theater Bern Schauspielunterricht. Von 1993 bis 2002 arbeitete er nur noch sporadisch als Schauspieler und hauptsächlich als Regie-Assistent unter anderem bei Konrad Sabrautzky, Richard Huber, Kaspar Heidelbach, Susanne Schneider, Anna Justice und Gunther Scholz. 2002 erhielt er ein Autorenstipendium der Drehbuchwerkstatt Nürnberg und des Bayerischen Rundfunks.

Seit etwa 2003 arbeitet Dirk Kummer fast ausschließlich als Regisseur. Er lebt in Bayern und Baden-Württemberg.[1]

Filmografie[Bearbeiten]

Darsteller[Bearbeiten]

  • 1979: Meines Vaters Straßenbahn (TV)
  • 1989: Coming Out
  • 1991: Die Verfehlung
  • 1995: Kanzlei Bürger (TV-Serie, Folge Das Wunschkind)
  • 1998: Hundert Jahre Brecht
  • 1998: A.S. (TV-Serie, Folge Letzter Bluff)
  • 1999: Die Hochzeitskuh

Regie[Bearbeiten]

  • 1999: Wohin mit den Witwen (auch Drehbuch)
  • 2003: Geschlecht: weiblich
  • 2005: Charlotte und ihre Männer
  • 2009: Keiner geht verloren
  • 2010: Dienstags ein Held sein

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wie die DDR im „Burgfrieden“ unterging auf Welt online, 9. November 1999