Donald Byrne

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Donald Byrne

Donald Byrne (* 12. Juni 1930 in New York City; † 8. April 1976 in Philadelphia) war in den 1950er und 1960er Jahren einer der besten Schachspieler der Vereinigten Staaten.

Schachkarriere[Bearbeiten]

1953 gewann er die U.S. Open Chess Championship. 1954 gelang ihm beim Wettkampf USA - UdSSR ein 3:1 Sieg gegen Juri Awerbach. 1962 erlangte er den Titel „Internationaler Meister“ und zwischen 1962 und 1968 bestritt er mit dem US-amerikanischen Team drei Schacholympiaden und erzielte dabei 25 Punkte aus 34 Partien.[1] 1970 und 1972 war er Delegationsleiter der Olympiamannschaft. Sein Bruder GM Robert Byrne war ebenso ein führender Spieler zu dieser Zeit.

1956 verlor er gegen den erst 13-jährigen Bobby Fischer, der damals noch kaum bekannt war, in einer Partie mit einem spektakulären Verlauf (Partie des Jahrhunderts).

Donald Byrne arbeitete von 1961 bis zu seinem Tod an der Penn State University als Englischlehrer und leitete dort die Schachgruppe.

Nach dem Tod Byrnes wurde er 2003 in die US Chess Hall of Fame aufgenommen.[2] Seine beste historische Elo-Zahl war 2633 im April 1955, damit lag er auf Platz 38 der Weltrangliste.

Privates[Bearbeiten]

Seine Ehefrau Madge lernte er während ihrer Studienzeit an der University of Michigan kennen. Mit ihr hatte er zwei Söhne. Donald Byrne verstarb infolge einer Nierenerkrankung, derentwegen er seit 1974 Dialysepatient war.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Olimpbase.org
  2. Inductee biography

Weblinks[Bearbeiten]