Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik

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Die Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik (Bezeichnung seit 2009: TonLagen – Dresdner Festival der zeitgenössischen Musik) sind ein jährlich im Oktober in Dresden veranstaltetes Festival für Neue Musik. Das Festival ist bestrebt die Verbindungen der zeitgenössischen Musik mit anderen Künsten, wie Theater und Musiktheater, Tanz, Performance, Installationen, Neue Medien, Video- und Filmkunst aufzuzeigen und herzustellen.[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Tage wurden 1987 von Udo Zimmermann, dem Gründer des Dresdner Zentrums für zeitgenössische Musik (DZzM), ins Leben gerufen und zählen auf diesem Gebiet zu den wichtigsten Festivals in Europa. Im Jahr 2009 wechselte der Veranstalter zum Europäischen Zentrum der Künste Hellerau in das Festspielhaus Hellerau. Das Festival tritt seitdem mit neuem Konzept an und nennt sich TonLagen. Im Rahmen des Musikfestivals werden Kolloquien und Symposien veranstaltet.

Interpreten[Bearbeiten]

Interpreten waren in der Vergangenheit die Musiker Krzysztof Penderecki, Mauricio Kagel, Karlheinz Stockhausen, Herbert Kegel, Reinbert Evers, Hans Jürgen Wenzel, Cristóbal Halffter und Friedrich Goldmann u.a. Mehrere Kammermusikensembles, unter ihnen das Leipziger Consort und die Gruppe Neue Musik Hanns Eisler konzertierten in Dresden. Außerdem gastierten anerkannte Rundfunkorchester, wie das MDR Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.

Uraufführungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Marion Demuth, Udo Zimmermann (Hrsg.): Klang – Raum – Bewegung. 10 Jahre Dresdner Zentrum für Zeitgenössische Musik. Breitkopf & Härtel, Wiesbaden 1996, ISBN 3-7651-0331-4.
  • Henriette Zehme: Zeitgenössische Musik und ihr Publikum. Eine soziologische Untersuchung im Rahmen der Dresdner Tage der zeitgenössischen Musik. ConBrio Verlagsgesellschaft, Regensburg 2005, ISBN 3-932581-51-2.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Feste, Festivals & Aktionen 2010. Website der Stadt Dresden. Aufgerufen am 9. Januar 2010.

Weblinks[Bearbeiten]