Eğil

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Eğil
Wappen fehlt
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Eğil (Türkei)
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Basisdaten
Provinz (il): Diyarbakır
Koordinaten: 38° 15′ N, 40° 5′ O38.25722222222240.084722222222Koordinaten: 38° 15′ 26″ N, 40° 5′ 5″ O
Fläche: 450 km²
Einwohner: 5.069[1] (2012)
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 412
Postleitzahl: 21470
Kfz-Kennzeichen: 21
Struktur und Verwaltung (Stand: 2013)
Bürgermeister: Petek Çabanoğlu (BDP)
Landkreis Eğil
Einwohner: 23.028[1] (2012)
Fläche: 499 km²
Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Kaymakam: Taner Bircan
Webpräsenz (Kaymakam):

Eğil (kurdisch Êgil, zazaisch Gêl, von aramäisch agel/aglâ - „Tür“) ist eine Kreisstadt und gleichzeitig der Name eines Landkreises in der türkischen Provinz Diyarbakır. Eğil liegt zentral in der Provinz. Die Stadt Eğil hat 5.069 Einwohner und der Landkreis 23.028 (Stand 2012).

Geschichte[Bearbeiten]

M. Salvini will die Stadt Niḫirija (URUni-ḫi-ri-a-ni) der hethitischen, assyrischen und urartäischen Quellen in Eğil lokalisieren[2]. In römischer und byzantinischer Zeit wurde die Stadt Ingila, die Umgebung Ingilene genannt. Bei Josua Stylites wurde sie aramäisch Eggil genannt[3], die armenische Bezeichnung war Anggh, die Region Anggh-tun[4]. Das ehemalige Bistum Ingila ist heute ein Titularbistum der römisch-katholischen Kirche.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Türkisches Institut für Statistik, abgerufen 11. August 2013
  2. M. Salvini: The historical Geography of the Sevan Region in the Urartian period. In: Raffaele Biscione, Simon Hmayakyan Neda Parmegiani (Hrsg.): The North-Eastern frontier Urartians and non-Urartians in the Sevan Lake basin. CNR, Istituto di studi sulle civiltà dell'Egeo e del Vicino Oriente, Rom 2002, S. 47
  3. Andreas Luther: Die Syrische Chronik Des Josua Stylites. (Untersuchungen zur antiken Literatur und Geschichte) Walter de Gruyter, Berlin 1997, ISBN 9783110154702
  4. Carl Friedrich Lehmann-Haupt: Armenien einst und jetzt. Band 2.1: Auf chaldischer und griechischer Spur im türkischen Ostarmenien, in Nordassyrien und vom großen Zab zum Schwarzen Meer. Hälfte 1. Das türkische Ost-Armenien. In Nord-Assyrien. Berlin 1926. Reprint, Olms-Verlag, Hildesheim 1988, ISBN 9783487090290