Edward Theodore Compton
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Edward Theodore Compton (* 29. Juli 1849 in Stoke Newington, England; † 22. März 1921 in Feldafing) war ein englischer Alpenmaler und Bergsteiger.
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[Bearbeiten] Leben
Compton wurde 1849 in Stoke Newington (heute ein Vorort von London) geboren und war für kurze Zeit Schüler der Royal Academy of Arts in London. Ansonsten bildete er sich nur autodidaktisch weiter.
1863 kam er nach Darmstadt und von dort 1869 nach München. Mit 25 Jahren ließ er sich 1874 für den Rest seines Lebens in Feldafing am Starnberger See nieder. Von dort unternahm er eine Reise ins Berner Oberland. Seine Reiseeindrücke verarbeitete er in Ölbildern und Aquarellen, aber auch in Tuschezeichnungen.
In den folgenden Jahren reiste Compton in die Gebirgswelt von Österreich, Norwegen und Spanien und schuf eine ganz neue Art der Naturdarstellung, indem er bei aller künstlerischen Durchbildung auf geographische Exaktheit Wert legte (er befasste sich auch mit vermessungstechnischen Fragen).
1909 wurde Compton von seinem Freund Karl Blodig auf vielen Touren in der Silvretta begleitet. In der Zeit des Ersten Weltkriegs erreichte Compton eine Einladung des österreichischen Heereskommandos, Bilder von der Gebirgsfront zu malen. Das Bayerische Oberkommando untersagte ihm dies aber, obwohl sich Berlin zustimmend geäußert hatte. Zudem wurde er damals von der Münchener Künstlergenossenschaft ausgeschlossen, weil er Engländer war.
Gerade auch in den Publikationen des Deutschen Alpenvereins und Österreichischen Alpenvereins erlangte Compton als Illustrator europaweite Bekanntheit. Er hatte nie eine Schule gegründet oder initiiert, aber für viele Künstler wurde er dennoch richtungsweisend: z.B. für Ernst Platz und Karl Arnold. Auch für seinen Sohn Edward Harrison Compton und seine Tochter Dora Compton wurde Compton stilbildend zum Vorbild.
Im Alter von 72 Jahren starb der Maler und Bergsteiger Edward Theodore Compton am 22. Juli 1921 in Feldafing am Starnberger See.
Zu Ehren Comptons wurde eine Alpenvereinshütte in den Gailtaler Alpen E.-T.-Compton-Hütte genannt.[1]
[Bearbeiten] Erstbesteigungen
[Bearbeiten] Seilgefährten (Auswahl)
[Bearbeiten] Beispiele seines Werkes
Entnommen der Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, Jahrgang 1905
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Illimani von Teneria |
Roggelskopf von der Masonalpe |
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Drei Türme, vom Gauertal |
Die Grohmannspitze in der Langkofelgruppe |
[Bearbeiten] Einzelnachweise
[Bearbeiten] Literatur
- Jürgen und Sibylle Brandes: E. T. Compton. Bildband. Bergverlag Rother, München 2007, ISBN 978-3-7633-7049-8.
- Ernst Bernt (Hrsg.): E. T. Compton. Maler und Bergsteiger. Rosenheimer Verlag, Rosenheim 1992, ISBN 3-475-52357-4.
- Siegfried Wichmann: Compton. Edward Theodore und Edward Harrison; Maler und Alpinisten. Belser, Stuttgart 1999, ISBN 3-7630-2371-2.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Compton, Edward Theodore |
| KURZBESCHREIBUNG | englischer Maler und Alpinist |
| GEBURTSDATUM | 29. Juli 1849 |
| GEBURTSORT | Stoke Newington |
| STERBEDATUM | 22. März 1921 |
| STERBEORT | Feldafing |

