Erich Zander (Politiker)

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Erich Zander auf einem Wahlplakat zur Bundestagswahl 1961

Erich Zander (* 7. September 1906 in Elsfleth; † 12. März 1985 in Raubling, Landkreis Rosenheim) war ein Jurist, bremischer Politiker (CDU) und Senator.

Biografie[Bearbeiten]

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Zander besuchte in Bremerhaven das Gymnasium. Er studierte von 1926 bis 1930 Rechtswissenschaften an der Universität Tübingen, der Universität Berlin und der Universität Göttingen. 1932 wurde er zum Dr. jur. promovierte. Zum 1. Mai 1933 war er in die NSDAP eingetreten.[1] Von 1934 bis 1955 war er in Bremen und Bremerhaven Staatsanwalt und Richter. Zander war in der Zeit des Nationalsozialismus auch Staatsanwalt beim Sondergericht Bremen.

1946 wurde er von der amerikanischen Militärregierung wieder als Staatsanwalt zugelassen. 1955 schied er als Landgerichtsdirektor, Vorsitzender einer Kammer für Handelssachen und Vertreter des Landgerichtspräsidenten in Bremen aus dem öffentlichen Dienst.

Zander war nach 1955 Rechtsanwalt und Notar und nach 1960 zudem Syndicus der Norddeutschen Kreditbank. Er war seit 1926 Mitglied des Corps Borussia Tübingen.[2]

Politik[Bearbeiten]

1955 wurde er Mitglied der CDU.

Vom 28. Dezember 1955 bis zum 21. Dezember 1959 war er Senator für Justiz, Verfassung und kirchliche Angelegenheiten im V. Kabinett der Großen Koalition von Wilhelm Kaisen. Danach war er von 1959 bis 1971 Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Von 1963 bis 1971 war er Vizepräsident der Bürgerschaft.

Siehe auch[Bearbeiten]

Senat Kaisen V, Liste Bremer Senatoren, Liste der Justizsenatoren von Bremen

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Helmut Gewalt: Liste NSDAP-Mitgliedschaft von Nachkriegsabgeordneten der Bremischen Bürgerschaft (PDF; 75 kB), Willi-Bredel-Gesellschaft 12. Mai 2011.
  2. Kösener Corpslisten 1996, 21, 519