Erkanbald

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Siegelstempel des Erzbischofs Erkanbald, Schiefer, um 1011. Gemeinsamer Besitz von Museum für Hamburgische Geschichte und Focke-Museum Bremen.

Erkanbald (auch Erchanbald; * vor 997; † 17. August 1021) war von 997 bis 1011 Abt von Fulda und von 1011 bis zu seinem Tod Erzbischof von Mainz. Er liegt in der Mainzer Johanniskirche begraben.

Erkanbald stammte aus der Familie der Grafen von Ölsburg und war mit Bischof Bernward von Hildesheim verwandt. Als Abt und später als Erzbischof unterstützte Erkanbald Kaiser Heinrich II., dem er auch die Ernennung zum Mainzer Erzbischof zu verdanken hat.

1991 identifizierte man einen Bodenfund aus Schiefer als Siegelstempel des Erzbischofs.[1]

[Bearbeiten] Nachweis

  1. Andreas Röpcke und Alfred Löhr: Erzbischof Erkanbalds Siegel in: Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte 17, 1991, S. 43-51.

[Bearbeiten] Literatur

  • Ludwig Falck: Die Nachfolger des Willigis auf dem Mainzer Stuhl in Wilhelm Jung (Hrsg.) 1000 Jahre Mainzer Dom - Werden und Wandel, Mainz, 1975.
  • Hans Jürgen Rieckenberg: Erchanbald. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 4, Duncker & Humblot, Berlin 1959, S. 566.
Vorgänger Amt Nachfolger
Hatto III. Abt von Fulda
997–1011
Branthoh II.
Willigis Erzbischof von Mainz
1011–1021
Aribo
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