Eroica (1949)

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Filmdaten
Originaltitel Eroica
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1949
Länge 95 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie Walter Kolm-Veltée
Drehbuch Walter Kolm-Veltée
Franz Tassié
Produktion Guido Bagier
Walter Kolm-Veltée
Musik Alois Melichar
Ludwig van Beethoven
dirigiert von Hans Knappertsbusch
Kamera Günther Anders
Hannes Staudinger
Besetzung

Eroica ist ein österreichischer Spielfilm von Walter Kolm-Veltée aus dem Jahr 1949. Er behandelt das Leben des Komponisten Ludwig van Beethoven.

Handlung[Bearbeiten]

Ein berittener Eilbote überbringt auf einem Ball von Fürst Lichnowsky die Nachricht, dass sich Napoléon Bonaparte mit seiner Armee im Anmarsch nach Wien befindet. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Nachricht in der Stadt und erreicht auch Beethoven, der mit seinen Freunden in der Kneipe sitzt. Beethoven ist begeistert von den Idealen, die Napoleon nach der Französischen Revolution vertritt, und eilt sofort nach Hause, um Napoleon eine Sinfonie "der Macht, der Größe und der Herrlichkeit" (die spätere "Eroica") zu schreiben. Nach dem Erfolg der Sinfonie bekommt Beethoven Besuch von zwei Gesandten Napoleons, die Beethoven zur Teilnahme an einem Empfang des Kaisers auffordern. Da der Kaiser den Glanz liebe, bekommt Beethoven genaue Kleidungsvorschriften. Enttäuscht von der Oberflächlichkeit seines Idols, streicht Beethoven die Widmung vom Titelblatt der Sinfonie.

Beethoven reist nach Ungarn und kommt dort zu seiner Sicherheit bei seiner Schülerin Therese von Brunswik und deren Cousine Giulietta Guicciardi unter. Beethoven verliebt sich in Giulietta, die sogar bereit ist, für Beethoven ihren Verlobten aufzugeben. Therese ist der Meinung, es sei Beethoven durch sein Talent nicht gegeben, eine erfüllende Beziehung zu einer Frau einzugehen.

Beethoven macht sich nicht nur Sorgen um seinen Neffen Karl, der seiner Meinung nach ein Lotterleben führt und unter dem schlechten Einfluss seiner Mutter steht, sondern bemerkt auch sorgenvoll, dass sein Gehör ihn immer mehr im Stich lässt. Als Beethoven an Gott verzweifelt, warum dieser ihm das Gehör nehmen will, entgegnet ihm sein Freund Carl Amenda, Beethoven solle auf diese Weise eine Musik hören, die noch nie ein Mensch zuvor gehört hat. Für Beethoven wird es ein bedrückendes Erlebnis, als er bei Proben zu seiner Oper "Fidelio" bemerkt, dass sich das Orchester nicht nach seinem Dirigat richtet, sondern nach dem des ersten Kapellmeisters. Niedergeschlagen geht er nach Hause und hadert wieder einmal mit Gott. Doch da fallen ihm Amendas Worte wieder ein, und als Therese nach ihm sieht, kann er sie beruhigen, dass er sich mit seinem Schicksal arrangiert hat und sich nun wieder dem Komponieren zuwendet.

Kritiken[Bearbeiten]

„Ausschnitte aus dem Leben Beethovens, die mit der Entstehungsgeschichte seiner Symphonie "Eroica" in Verbindung gesetzt werden. Eine zurückhaltende Musikerbiografie traditionellen Stils, die gepflegte Unterhaltung bietet.“

Lexikon des Internationalen Films[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweis[Bearbeiten]

  1. Eroica im Lexikon des Internationalen Films