Fladnitz im Raabtal

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Fladnitz im Raabtal
Wappen von Fladnitz im Raabtal
Fladnitz im Raabtal (Österreich)
Fladnitz im Raabtal
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Südoststeiermark
Kfz-Kennzeichen: SO (ab 1.7.2013; alt: FB)
Fläche: 6,35 km²
Koordinaten: 46° 59′ N, 15° 47′ O46.98333333333315.783333333333310Koordinaten: 46° 59′ 0″ N, 15° 47′ 0″ O
Höhe: 310 m ü. A.
Einwohner: 755 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 119 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 8322, 8332
Vorwahl: +43 3115
Gemeindekennziffer: 6 23 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fladnitz im Raabtal 139
8322 Studenzen
Website: www.fladnitz-raabtal.steiermark.at
Politik
Bürgermeisterin: Mag. Katharina Tabloner (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(9 Mitglieder)
7
2
Von 9 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Fladnitz im Raabtal im Bezirk Südoststeiermark
Bad Gleichenberg Bad Radkersburg Deutsch Goritz Edelsbach bei Feldbach Eichkögl Fehring Feldbach Gnas Halbenrain Jagerberg Kapfenstein Kirchbach in der Steiermark Kirchberg an der Raab Klöch Mettersdorf am Saßbach Mureck Murfeld Paldau Pirching am Traubenberg Riegersburg Sankt Anna am Aigen Sankt Peter am Ottersbach Sankt Stefan im Rosental Straden Tieschen Unterlamm SteiermarkLage der Gemeinde Fladnitz im Raabtal im Bezirk Südoststeiermark (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Fladnitz im Raabtal war eine bis Ende 2014 selbständige Gemeinde mit 755 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Süd-Osten der Steiermark im Gerichtsbezirk Feldbach bzw. Bezirk Südoststeiermark. Der Gemeinderat hatte sich in seiner Sitzung vom 19. Februar 2013 einstimmig für die Fusion mit Kirchberg an der Raab ausgesprochen. Im Rahmen der Gemeindestrukturreform in der Steiermark ist die Gemeinde ab 2015 mit den Gemeinden Kirchberg an der Raab, Oberdorf am Hochegg und Studenzen zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Kirchberg an der Raab weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2]

Kapelle Mitterfladnitz

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Fladnitz im Raabtal liegt ca. 28 km östlich von Graz und ca. 8 km nordwestlich der Bezirkshauptstadt Feldbach im Oststeirischen Hügelland. Der Ort ist über den Bahnhof Studenzen-Fladnitz der Steirischen Ostbahn an den Eisenbahnverkehr angebunden.

Nachbargemeinden bis 2014[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Keine Ortschaften

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Politik[Bearbeiten]

Letzter Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat bestand aus 9 Mitgliedern und setzte sich nach der Gemeinderatswahl 2010 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

  • 7 ÖVP - stellte den Bürgermeister und den Vizebürgermeister

Bgm Mag. Katharina Tabloner, Vzbgm.Walter Loidl, Agnes Steiner, Walter Binder, Johann Weninger-Bachmann, Raimund Thiele, Erich Rainer

  • 2 SPÖ - stellte den Kassier, Lotte Fuchs, Stefan Zipper

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. Oktober 1998.
Wappenbeschreibung: Im Schild ein goldener Balken, begleitet von goldenen Lilien, oben in Rot von zwei, unten in Schwarz von einer.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Dorfmuseum Fladnitz

Musik[Bearbeiten]

Singkreis Fladnitz

Sport[Bearbeiten]

USV Fladnitz

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Frühschoppen der FF Fladnitz (Juli)

Fladnitzer Mordaffäre[Bearbeiten]

Im Jahre 1950 wurde der Ort überregional bekannt durch eine Serie von Raubmorden, die sich immer freitags ereigneten, da an diesem Tag die Männer ihren Wochenlohn erhielten und als Bargeld nach Hause trugen. Die Morde wurden nie vollständig aufgeklärt. Ein mutmaßlicher Täter wurde zwar 1951 rechtskräftig verurteilt, einige Jahre später jedoch in einem Wiederaufnahmeverfahren freigesprochen, nachdem die beiden Hauptbelastungszeugen ihre Aussagen widerrufen hatten.[4]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fladnitz im Raabtal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 9 Z 2 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 49, 1999, S. 51
  4. 54. Sitzung des Nationalrates der Republik Österreich (5. März 1958; PDF-Datei; 1,76 MB)