Frank D. Gilroy

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Frank Daniel Gilroy (* 13. Oktober 1925 in New York City) ist ein US-amerikanischer Autor und Filmregisseur.

Leben[Bearbeiten]

Aufgewachsen in Upstate New York besuchte er das Dartmouth College und machte an der Yale School of Drama seinen Abschluss. Danach machte er sich vor allem als Drehbuchautor für Theater und Film einen Namen. Sein größter Erfolg wurde 1966 sein erstes Broadway-Stück, "The Subject Was Roses", das ihm einen Tony Award, einen Critics' Circle Award und den Pulitzer-Preis einbrachte. Eine erfolgreiche und preisgekrönte Verfilmung (u.a. mit Martin Sheen) folgte zwei Jahre später. Für sein Drehbuch zu Verzweifelte Menschen erhielt er auf der Berlinale 1971 den Silbernen Bären.

Gilroy und seine Frau Ruth haben drei Söhne, Tony, John und Dan, die ebenfalls als Drehbuchautoren aktiv sind, letzterer ist mit der Schauspielerin Rene Russo verheiratet.

Filmografie[Bearbeiten]

Als Drehbuchautor
  • 1947: Kraft Television Theatre
  • 1948: Studio One - Fernsehserie
  • 1953: Douglas Fairbanks, Jr., Presents - Fernsehserie
  • 1953: Kraft Television Theatre - Fernsehserie
  • 1953: The United States Steel Hour - Fernsehserie
  • 1955: Matinee Theater - Fernsehserie
  • 1956: Die erste Kugel trifft (The Fastest Gun Alive)
  • 1956: Playhouse 90 - Fernsehserie
  • 1957: Have Gun - Will Travel - Fernsehserie
  • 1958: Texas John (Texas John Slaughter) - Fernsehserie
  • 1958: The Rifleman - Fernsehserie
  • 1958: Wanted: Dead or Alive - Fernsehserie
  • 1959: The Rebel - Fernsehserie
  • 1960: Der Admiral (The Gallant Hours) – Regie: Robert Montgomery
  • 1961: Den Wind im Rücken (Gunfight at Sandoval) – Regie: Harry Keller
  • 1961: The Dick Powell Show - Fernsehserie
  • 1968: Rosen für die Lady (The Subject Was Roses) – Regie: Ulu Grosbard
  • 1969: Ko ce da spase oraca
  • 1970: Das einzige Spiel in der Stadt (The Only Game in Town)
  • 1971: Verzweifelte Menschen (Desperate Characters)
  • 1975: The Turning Point of Jim Malloy
  • 1976: Zwischen Zwölf und Drei (From Noon Till Three)
  • 1977: Quitte of Dubbel
  • 1978: Ein Mann, eine Frau und ein Film in Paris (Once in Paris)
  • 1979: Nero Wolfe
  • 1982: Jinxed!
  • 1985: Sechs Jazzer im Dreivierteltakt (The Gig)
  • 1989: Ein Scheusal von Millionär (The Luckiest Man in the World)
  • 1994: Burke's Law - Fernsehserie
  • 1997: Das Glück hat sieben Augen (Money Plays)
Als Regisseur
  • 1971: Verzweifelte Menschen (Desperate Characters)
  • 1975: The Turning Point of Jim Malloy
  • 1976: Zwischen Zwölf und Drei (From Noon Till Three)
  • 1978: Ein Mann, eine Frau und ein Film in Paris (Once in Paris)
  • 1979: Nero Wolfe
  • 1985: Sechs Jazzer im Dreivierteltakt (The Gig)
  • 1989: Ein Scheusal von Millionär (The Luckiest Man in the World)
  • 1997: Das Glück hat sieben Augen (Money Plays)

Weblinks[Bearbeiten]