G Unit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bandlogo
Von links nach rechts:Tony Yayo, 50 Cent und Lloyd Banks beim Videodreh zu "Rider Pt. 2"  in 2008.
Von links nach rechts:Tony Yayo, 50 Cent und Lloyd Banks beim Videodreh zu "Rider Pt. 2" in 2008.
Allgemeine Informationen
Genre(s) Rap
Gründung 1998
Website http://www.g-unitsoldier.com/
Gründungsmitglieder
50 Cent
Rap
Tony Yayo
Rap
Sha Money XL
Rap
Domination
Rap
Bang 'Em Smurf
Aktuelle Besetzung
Rap
50 Cent
Rap
Lloyd Banks
Rap
Tony Yayo
Ehemalige Mitglieder
Rap
The Game
Rap
Bang 'Em Smurf
Olivia
Rap
Domination
Rap
Young Buck

G-Unit (Abk. für Gorilla Unit (nur im Fall der Modelinie) auch Guerrila Unit sowie Gangster, Letzteres wird mit 50 Cent assoziiert[1]) ist eine Rap-Crew aus den Vereinigten Staaten, bestehend aus Curtis James Jackson III (50 Cent), Christopher Lloyd (Lloyd Banks) und Marvin Bernard (Tony Yayo). DJ der Crew ist DJ Whoo Kid.

Gründung und Aufstieg[Bearbeiten]

50 Cent, Tony Yayo, Sha Money XL, Domination und Bang 'Em Smurf gründeten die Gruppe im New Yorker Viertel Jamaica im Bezirk Queens im Jahre 1998. Später kam der in Baltimore geborene Lloyd Banks hinzu, der bei der Gruppengründung noch als zu jung angesehen worden war. Ihm gelang erst die Aufnahme, als 50 Cent angeschossen wurde und Banks sich in dieser Situation als guter Freund erwies. Im Jahr 2005 trat Olivia bei. Außerdem wurde der abgewanderte The Game durch Spider Loc ersetzt. In den Jahren darauf traten noch Hot Rod, 40 Glocc, Willy Northpole und Carnegie bei. Durch ein Abkommen von BME Clique und G-Unit sind beide Labels berechtigt, Alben mit den gleichen Künstlern zu veröffentlichen. Der Erste, der davon Nutzen trägt, ist der bereits berühmte Lil Scrappy. Willy Northpole verließ G-Unit Anfang März 2008 und unterschrieb einen Plattenvertrag mit DTP, dem Label von Ludacris. Die Sängerin Olivia verließ ebenfalls die G-Unit im Frühjahr 2007.

Maßgeblich zum Erfolg der Gruppe trug Eminem bei. Er hörte das Mixtape God’s Plan, bot sich daraufhin als Produzent der Gruppe an und war an 50 Cents Hitalbum Get Rich Or Die Tryin’ beteiligt.

Als die Gruppe bereits erste Erfolge mit Mixtapes hatte, stieß Young Buck (geboren in Tennessee) zur Gruppe. Der erste große Erfolg gelang, nachdem 50 Cent mit Wanksta und In Da Club Hits als Solorapper hatte, die das Interesse auch an der Gruppe vergrößerten. Tony Yayo erlebte diese Zeit im Gefängnis, da er zwischenzeitlich eine Haftstrafe aufgrund illegalen Waffenbesitzes und Urkundenfälschung verbüßte und erst nach Erscheinen des ersten G-Unit Albums Beg For Mercy wieder in Freiheit kam.

Zwischenzeitig gehörte The Game (aus Compton) zur G-Unit und veröffentlichte im Januar 2005 sein Album The Documentary. Produziert haben das Album u. a. Dr. Dre, Eminem und Just Blaze. Nachdem er sich dann aber von der Gruppe trennte, sah es so aus, als bliebe dies sein einziges von Dr. Dre produziertes Album. Eine zwischenzeitliche Versöhnung von ihm mit 50 Cent hielt nicht lange an und im Juni 2005 flammte der Streit erneut auf. Er dauert bis heute an.

Sha Money XL ist heute Manager und Producer der Gruppe. G-Unit hat ein eigenes Sublabel G-Unit Records bei Interscope, das eng mit Aftermath Entertainment (Dr. Dre. Label) und Shady Records (Eminems Label) zusammenarbeitet. Das Label G-Unit besitzt wiederum zwei Sublabel: The Infamous Records von Mobb Deep und Cashville Records von Young Buck.

Die Gründungsmitglieder Bang 'Em Smurf und Domination sind heute die Silverback Gorillaz.

Im April 2008 gab 50 Cent bekannt, dass Young Buck kein Teil mehr der G-Unit sei, jedoch weiterhin bei G-Unit Records unter Vertrag stehe.

50 Cent kündigte im Juni 2014 ein neues G Unit Album an, welches noch im Herbst desselben Jahres erscheinen soll.[2]

„Beef“ mit Konkurrenten[Bearbeiten]

Die G-Unit ist bekannt dafür, häufig Beef (zu Deutsch: Streit), also in der Regel verbale Streitigkeiten, die z. B. durch Beleidigungen („Disses“) auf Platten ausgetragen werden, mit anderen Rappern zu haben.

So kam es schon zu Konflikten u. a. mit Nas, Ja Rule, Joe Budden, Fat Joe, Jadakiss, P. Diddy und The Game, der später eine regelrechte Kampagne gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber G-Unit mit dem Namen G-Unot ausrief. Er unterschreibt The-Game-Autogrammkarten mit Fuck 50 Cent gefolgt von seinem Namen. The Game veröffentlichte Ende 2005 das Mix-Tape Ghost-Unit, das viele Disstracks bezüglich 50 Cent und der G-Unit beinhaltet, sowie einen 15 minütigen Freestyle-Track namens 300 Bars & Runnin'. 50 Cent ging daraufhin im Sommer 2006 in die Offensive und sagte, dass er seine Feinde „begraben“ wird. Diese Ankündigung traf er schon früher gegenüber Ja Rule. Daraufhin mischte sich Snoop Dogg ein und verteidigte The Game, weil dieser wie er selbst von der Westcoast stammt. Als letztes kam es während des 56. NBA-Allstar-Wochenende in Las Vegas beinahe zu einer Auseinandersetzung zwischen Young Buck und The Game, die jedoch von den anwesenden Sicherheitskräften aufgehalten werden konnte.

Streit in der Crew[Bearbeiten]

Im April 2007 gab es Streitereien in den eigenen Reihen. Olivia musste die G-Unit Crew verlassen, da, laut 50 Cent, ihr „kreatives Potenzial […] einfach nicht ausgereicht [hat]“.[3] Hinzu kam auch der Streit zwischen 50 Cent und Young Buck. Young Buck sagte einem Radiosender, dass er sich mit The Game versöhnen wolle, was 50 Cent unrecht war.[4][5] Daraufhin äußerte 50 Cent in einem Interview mit dem Radiosender Hot97, dass er nicht mehr für seine Crewmitglieder arbeiten wolle.[3]

Der gesamte Konflikt wurde jedoch kurze Zeit später von Young Buck, aber auch von 50 Cent, wieder dementiert. 50 Cent tat dies in der amerikanischen Fernsehshow Sucker Free, in der dann auch noch Tony Yayo und Young Buck auftraten.[6] Im September 2010 äußerte sich 50 Cent im Rahmen eines Interviews mit dem US-amerikanischen Radiosender Shade 45 zu den Streitigkeiten mit Young Buck insofern, als das er bereit wäre, die Zusammenarbeit wieder mit ihm aufzunehmen.[7]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben (mit Single-Auskopplungen)[Bearbeiten]

  • 2003: Beg for Mercy
    • „Stunt 101“
    • „Poppin’ Them Thangs“
    • „Wanna Get To Know Ya“
  • 2008: Terminate On Sight
    • I Like The Way She Do It
    • Rider Pt. 2

Mixtapes[Bearbeiten]

  • 2002: God’s Plan
  • 2002: No Mercy No Fear
  • 2002: 50 Cent Is The Future
  • 2005: Tha Realest Killaz
  • G-Unit Radio 01 – Smoking Day 2
  • G-Unit Radio 02 – International Ballers
  • G-Unit Radio 03 – Talkin It To The Streets
  • G-Unit Radio 04 – No Peace Talks
  • G-Unit Radio 05 – All Eyez On Us
  • G-Unit Radio 06 – Motion Picture Shit
  • G-Unit Radio 07 – King Of New York
  • G-Unit Radio 08 – The Fifth Element
  • G-Unit Radio 09 – G-Unit City
  • G-Unit Radio 10–2050 – Before The Massacre
  • G-Unit Radio 11 – Raw & Uncut
  • G-Unit Radio 12 – So Seductive
  • G-Unit Radio 13 – The Return Of The Mixtape Millionaire
  • G-Unit Radio 14 – Back To Business
  • G-Unit Radio 15 – Are You A Window Shopper?
  • G-Unit Radio 16 – Mase 10 Years of Hate
  • G-Unit Radio 17 – The Best In The Bizness
  • G-Unit Radio 18 – Rags To Riches
  • G-Unit Radio 19 – Freeway
  • G-Unit Radio 20 – The Best In The Bizness Part 2
  • G-Unit Radio 21 – Hate It Or Love It
  • G-Unit Radio 22 – Hip Hop Is Dead
  • G-Unit Radio 23 – Finally Off Papers
  • G-Unit Radio 24 – The Clean Up Man
  • G-Unit Radio 25 – Sabrina’s Baby Boy
  • Best of G-Unit Radio – 50 Cent
  • Best of G-Unit Radio – Lloyd Banks
  • Best of G-Unit Radio – Young Buck
  • G-Unit West 01 – LA American Wasteland
  • This is 50 Vol. 1 - Return of the body snatchers
  • This is 50 Vol. 2 - Elephant in the Sand

Quellen[Bearbeiten]

  1. 50 Cent liefert verschiedene Erklärungen für den Begriff G-Unit
  2. 50 Cent kündigt neues G Unit Album an, abgerufen am 21. Juli 2014.
  3. a b yam.de: 50 Cent läutet das Ende der G-Unit ein
  4. uni-rap.de: G-Unit – Over and Out!?
  5. hiphop.de: Young Buck beendet Beef mit Game
  6. 50 Cent über die G-Unit
  7. [1]

Weblinks[Bearbeiten]