The Documentary

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The Documentary
Studioalbum von The Game
Veröffentlichung 2005
Label G-Unit-Records / Aftermath / Interscope
Format CD
Genre Gangsta-Rap
Anzahl der Titel 18
Laufzeit 70:01

Produktion

Chronologie
The Documentary Doctor’s Advocate
(2006)
Singleauskopplungen
7. September 2004 Westside Story
23. November 2004 How We Do
7. März 2005 Higher
15. März 2005 Hate It or Love It
7. Juni 2005 Dreams
30. August 2005 Put You on the Game

The Documentary (dt. Die Dokumentation) ist das Debütalbum des US-amerikanischen Rappers The Game. Es wurde am 18. Januar 2005 über die Labels G-Unit-Records und Aftermath Entertainment veröffentlicht. Es wird dem Genre Rap, spezieller dem Westcoast-Rap, sowie dem Gangsta-Rap zugerechnet.

Produktion und Samples[Bearbeiten]

An der Produktion des Albums waren viele verschiedene Produzenten beteiligt, wobei Dr. Dre und 50 Cent als ausführende Produzenten fungierten. Dr. Dre produzierte die Beats zu den Stücken Intro (mit Che Vicious), Higher (mit Mark Batson), How We Do und Don’t Worry (beide mit Mike Elizondo). Westside Story und Start from Scratch produzierte er in Zusammenarbeit mit Scott Storch. Just Blaze schuf die Instrumentale zu Church for Thugs und No More Fun and Games, während Kanye West den Titel Dreams produzierte. Den Beat zu Hate It or Love It produzierte das Duo Cool & Dre, Don’t Need Your Love wurde von Havoc produziert und das Instrumental zu Put You on the Game schuf Timbaland. Für die Produktion des Songs The Documentary ist Jeff Bhasker verantwortlich, während Hi-Tek das Stück Runnin’ produzierte. Eminem schuf den Beat zu We Ain't und Focus produzierte Where I’m From. Außerdem stammen die Beats zu Special von Needlz und zu Like Father, Like Son von Buckwild.

Neun Lieder des Tonträgers enthalten Elemente von Songs anderer Künstler. Für das Intro wurden Teile von Down into the Magic von Donald Kerr verwendet, während bei Dreams das Lied No Money Down von Jerry Butler gesampelt wurde. Hate It or Love It sampelt den Track Rubberband von The Trammps und Don’t Need Your Love enthält Elemente des Songs Not Gon Cry von Mary J. Blige. Beim Lied No More Fun and Games wurden Teile des Titels Gangsta, Gangsta von N.W.A. verwendet, während We Ain't Samples der Songs The Watcher von Dr. Dre, One Day at a Time von Tupac Shakur sowie Patiently Waiting von 50 Cent enthält. Außerdem sampelt Where I’m From den Track Amanda von Dionne Warwick, Special das Stück Catherine Howard von Rick Wakeman und Like Father, Like Son das Lied Mariya von The Family Circle.

Covergestaltung[Bearbeiten]

Professionelle Bewertungen
Kritiken
Quelle Bewertung
laut.de [1]
rap.de [2]
Rolling Stone [3]
allmusic [4]
RapReviews [5]

Das Albumcover zeigt The Game mit freiem Oberkörper auf zwei Reifen mit Goldfelgen sitzend. Er trägt eine schwarze Hose und mehrere Goldketten hängen um seinen Hals. Der Hintergrund ist in weiß gehalten. Im oberen Teil des Bildes steht in rot der Schriftzug The Game und in schwarz The Documentary.[6]

Gastbeiträge[Bearbeiten]

Auf elf Liedern des Albums sind Gastbeiträge anderer Künstler enthalten. Der Rapper 50 Cent tritt bei den Songs Westside Story, Hate It or Love It und How We Do in Erscheinung, Eminem ist auf dem Track We Ain't zu hören und Nate Dogg ist bei den Titeln Where I’m From und Special vertreten. Mary J. Blige singt den Refrain von Don’t Worry, während Faith Evans den Refrain von Don’t Need Your Love singt. Außerdem ist Marsha Ambrosius bei Start from Scratch zu hören. Runnin’ ist eine Kollaboration mit den Künstlern Tony Yayo und Dion und der Rapper Busta Rhymes unterstützt The Game beim Song Like Father, Like Son.

Titelliste[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben
The Documentary
  DE 11 07.02.2005 (25 Wo.)
  AT 44 06.03.2005 (7 Wo.)
  CH 8 30.01.2005 (16 Wo.)
  UK 7 05.02.2005 (33 Wo.)
  US 1 05.02.2005 (25 Wo.)
Singles
Westside Story (feat. 50 Cent)
  US 93 16.10.2004 (4 Wo.)
How We Do (feat. 50 Cent)
  DE 9 07.03.2005 (16 Wo.)
  AT 18 06.03.2005 (19 Wo.)
  CH 8 06.03.2005 (23 Wo.)
  UK 5 20.02.2005 (12 Wo.)
  US 4 27.11.2004 (28 Wo.)
Hate It or Love It (feat. 50 Cent)
  DE 14 30.05.2005 (13 Wo.)
  AT 23 29.05.2005 (14 Wo.)
  CH 12 22.05.2005 (21 Wo.)
  UK 4 15.05.2005 (13 Wo.)
  US 2 12.02.2005 (23 Wo.)
Dreams
  DE 71 17.10.2005 (6 Wo.)
  CH 40 14.08.2005 (8 Wo.)
  UK 8 07.08.2005 (8 Wo.)
  US 32 04.06.2005 (13 Wo.)
Put You on the Game
  UK 46 13.11.2005 (2 Wo.)
# Titel Gastbeiträge Produzent(en) Dauer
1 Intro Dr. Dre und Che Vicious 0:32
2 Westside Story 50 Cent Dr. Dre und Scott Storch 3:43
3 Dreams Kanye West 4:46
4 Hate It or Love It 50 Cent Cool & Dre 3:26
5 Higher Dr. Dre und Mark Batson 4:05
6 How We Do 50 Cent Dr. Dre und Mike Elizondo 3:55
7 Don’t Need Your Love Faith Evans Havoc 4:26
8 Church for Thugs Just Blaze 4:00
9 Put You on the Game Timbaland 4:14
10 Start from Scratch Marsha Ambrosius Dr. Dre und Scott Storch 4:07
11 The Documentary Jeff Bhasker 4:11
12 Runnin’ Tony Yayo und Dion Hi-Tek 4:26
13 No More Fun and Games Just Blaze 2:37
14 We Ain’t Eminem Eminem 4:46
15 Where I’m From Nate Dogg Focus 3:08
16 Special Nate Dogg Needlz 3:57
17 Don’t Worry Mary J. Blige Dr. Dre und Mike Elizondo 4:11
18 Like Father, Like Son Busta Rhymes Buckwild 5:27

Charterfolge und Singles[Bearbeiten]

In Deutschland stieg The Documentary in der 6. Kalenderwoche des Jahres 2005 auf Platz 46 in die Charts ein und konnte in den folgenden Wochen mit Rang 11 die Höchstposition erreichen. Insgesamt hielt sich das Album 25 Wochen in den deutschen Top 100.[7] Der Tonträger stieg in der ersten Verkaufswoche auf Platz 1 in die US-Charts ein und hielt sich dort ebenfalls 25 Wochen unter den meistverkauften Alben.[8]

Als Singles wurden die Lieder Westside Story, How We Do (DE #9, 16 Wo.), Higher, Hate It or Love It (DE #14, 13 Wo.), Dreams (DE #71, 6 Wo.) und Put You on the Game ausgekoppelt.[9]

Verkaufszahlen und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Das Album verkaufte sich allein in der ersten Woche nach Veröffentlichung in den USA 586.000 mal. Bis heute wurden über zwei Millionen Kopien des Tonträgers in den Vereinigten Staaten verkauft, wofür dieser dort doppelt mit Platin ausgezeichnet wurde.[10] Die weltweiten Verkaufszahlen belaufen sich auf über fünf Millionen Exemplare.[11]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bewertung: laut.de
  2. Bewertung: rap.de
  3. Bewertung: Rolling Stone
  4. Bewertung: allmusic.com
  5. Bewertung: RapReviews
  6. Albumcover auf amazon.de
  7. Chartverfolgung The Documentary bei musicline.de
  8. Chartverfolgung The Documentary bei billboard.com
  9. Singleauskopplungen bei musicline.de
  10. US: 2× Platin
  11. weltweit > 5 Mio. Verkäufe