Georges Lautner

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Georges Lautner (1966)

Georges Lautner (* 24. Januar 1926 in Nizza; † 22. November 2013 in Paris[1][2]) war ein französischer Film- und Fernsehregisseur, ein Spezialist sowohl für actionreiche Gangster- und Kriminalfilme als auch für turbulente Komödien.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Lautner besuchte das Pariser Lycée Janson de Sailly und studierte an der Hochschule Politische Wissenschaften und später auch Jura. Als Sohn der Schauspielerin Renée Saint-Cyr kam Lautner von frühester Kindheit an mit dem Film in Kontakt. An der Seite seiner Mutter übernahm er 1950 seine erste Filmrolle in dem melodramatischen Spionage- und Rachestoff Kurier des Kaisers. Hauptberuflich war er in diesen Jahren (bis 1953) als Regieassistent tätig. Danach zeichnete Lautner als Regisseur von drei Kurzfilmen verantwortlich. Seit 1958 inszenierte Georges Lautner abendfüllende Spielfilme, vor allem in den 1960er und 1970er Jahren gehörte der Regisseur zu den kommerziell erfolgreichsten Filmemachern seines Landes.

Seine Karriere begann mit Filmen mit Bernard Blier als Protagonist (Arrêtez les tambours, 1960; Auch Helden wollen sterben, 1960, mit Juliette Mayniel; Das schwarze Monokel, 1961, mit Marie Dubois, Der siebte Geschworene, mit Danièle Delorme). 1964 inszenierte er Radieschen von unten mit Louis de Funès. Die Monokel-Reihe mit Paul Meurisse setzte er mit zwei weiteren Filmen fort. Ein Erfolg wurde das Filmdrama Die Straße nach Salina mit Mimsy Farmer und Rita Hayworth. Seit den 1970ern zahlreiche Komödien und Thriller, meist mit Alain Delon (Eiskalt wie das Schweigen, Der Fall Serrano) und Jean-Paul Belmondo (Der Windhund, Der Profi). In den 1980ern folgten auf seine früheren Werke platte und von der Kritik verrissene Filme wie Fröhliche Ostern (mit Belmondo), Ein Käfig voller Narren III und Ein Mann weiß zuviel (mit Michael Brandon und Robert Mitchum). Mit Das unheimliche Haus nach dem Roman von Georges Simenon verhalf Lautner Belmondo 1992 zu einer großen Altersrolle. 2000 inszenierte er die Episode Das Bistro in Drogenszenen.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Autobiografie[Bearbeiten]

On aura tout vu. Taschenbuch, Flammarion, Paris 2005, ISBN 2-08-068690-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Georges Lautner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nachruf lefigaro.fr vom 22. November 2013, abgerufen am 22. November 2013
  2. Nachruf in Le Monde