Gerald R. Allen

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Gerald R. Allen (* 1942 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein US-amerikanisch-australischer Ichthyologe.

Seine Leidenschaft für die marine Unterwasserwelt begann im Sommer 1963, als er ein Semester an der Universität Hawaii absolvierte. 1972 schrieb Allen seine Doktorarbeit über die Systematik und Biologie der Anemonenfische. 1974 wurde er Kurator am Western Australian Museum in Perth. Allen unternahm Forschungsreisen ans Great Barrier Reef, zum Roten Meer, nach Südafrika, auf die Malediven, nach Neuguinea, Japan und Mittelamerika. Besonders beschäftigte er sich mit Riffbarschen, Lippfischen, Kardinalbarschen und Grundeln. Daneben studierte er die Süßwasserfische Australiens und Neuguineas.

Gerald Allen entdeckte und beschrieb hunderte von Fischen. Er hat 33 Bücher und etwa 400 wissenschaftliche Arbeiten geschrieben. Etwa 8000 Stunden verbrachte er unter Wasser. 2003 erhielt er von der Australian Society for Fish Biology den K. Radway Allen Award für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet.

1998 ging Allen in den Ruhestand. Er veröffentlicht aber weiterhin wissenschaftliche Arbeiten und engagiert sich in der gemeinnützigen Organisation Conservation International, insbesondere für den Erhalt der Artenvielfalt im Gebiet der Vogelkop-Halbinsel.

Neben seiner ichthyologischen Arbeit beschäftigt sich Allen mit Ornithologie, ist Bergsteiger und läuft Marathon.

Bibliografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Quelle[Bearbeiten]

  • KORALLE im Gespräch mit Gerald Allen, in KORALLE, Meerwasseraquaristik-Fachmagazin, Nr. 50 April/Mai 2008, Natur und Tier Verlag Münster, ISSN 1439-779X

Weblinks[Bearbeiten]