Marshallinseln

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Aolepān Aorōkin M̧ajeļ
(marshallesisch)

Republic of the Marshall Islands (englisch)
Republik Marshallinseln

Flagge der Marshallinseln
Wappen der Marshallinseln
Flagge Wappen
Wahlspruch: Jepilpilin ke ejukaan (marshallesisch)
(Vollendung durch gemeinsames Wirken)
Amtssprache Marshallesisch und Englisch
Hauptstadt Majuro
Staatsform Republik
Staatsoberhaupt, zugleich Regierungschef Präsident Christopher Loeak
Fläche 181,42 [1] km²
Einwohnerzahl 54.600 (Stand Dez. 2011)
Bevölkerungsdichte 301,0 Einwohner pro km²
Bruttoinlandsprodukt 166 Mio. US$ (2010)[1]
Bruttoinlandsprodukt pro Einwohner 3.069 US$ (2010) [1]
Währung US-Dollar (USD)
Unabhängigkeit 21. Oktober 1986 (von den USA)
Nationalhymne Forever Marshall Islands
Zeitzone UTC+12
Kfz-Kennzeichen MH
Internet-TLD .mh
Telefonvorwahl + 692
Japan Nördliche Marianen Palau Mikronesien Osttimor Indonesien Midwayinseln Hawaii Johnston-Atoll Wake Papua-Neuguinea Marshallinseln Nauru Kiribati Französisch-Polynesien Pitcairninseln Tokelau Cookinseln Salomonen Norfolkinsel Neuseeland Vanuatu Tuvalu Wallis und Futuna Tonga Niue Australien Samoa Amerikanisch-Samoa Fidschi Howlandinsel Bakerinsel Palmyra Kingmanriff Jarvisinsel Neukaledonien Japan Antarktika Russland Chile (Osterinsel) Vereinigte Staaten (Alaska) Kanada Mexiko Vereinigte Staaten Nordkorea Südkorea Volksrepublik China Republik China Vietnam Laos Kambodscha Thailand Philippinen China Singapur Malaysia BruneiMarshall Islands on the globe (small islands magnified) (Polynesia centered).svg
Über dieses Bild
Marshall-Inseln-Karte.png
Verwaltungskarte von 1897

Die Republik Marshallinseln (marshallesisch Aolepān Aorōkin M̧ajeļ) ist ein ozeanischer Inselstaat im westlichen Pazifischen Ozean. Der Staat umfasst die gleichnamige Inselgruppe, die zu Mikronesien gehört.

Geographie[Bearbeiten]

Die Marshallinseln bestehen aus zwei fast parallel verlaufenden Insel- beziehungsweise Atollketten: Die Ratak-Kette (Sonnenaufgangsinseln) mit 14 Atollen und zwei Inseln im Osten sowie die Ralik-Kette (Sonnenuntergangsinseln) mit 15 Atollen und drei Inseln im Westen.

Zu den Inselketten gehören zusammen rund 1225 größere und kleinere Inseln sowie 870 Riffe, die sich über ein Gebiet von knapp 2 Mio. km² im mittleren Pazifik erstrecken. Die Landfläche von insgesamt 181 km² ragt im Mittel rund 2 Meter über den Meeresspiegel hinaus.[2]

Das Klima ist feucht und heiß mit einer Regenzeit von Mai bis November. Die Inseln werden gelegentlich von Taifunen erfasst.

Zwei Drittel der Bevölkerung leben auf den Inseln des Majuro-Atolls und auf Ebeye. Die anderen Inseln sind wegen fehlender Arbeits- und Entwicklungsmöglichkeiten nur dünn besiedelt oder unbewohnt.

Hauptstadt ist die Gemeinde (Local Government Council, früher municipality) Majuro, die das gleichnamige Atoll umfasst.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Amtssprachen sind Marshallesisch und Englisch.

90 Prozent der Bevölkerung gehören der Unabhängigen Protestantischen Kirche der Marshallinseln an, 8,5 Prozent sind römisch-katholisch.

Bildung[Bearbeiten]

Die Republik Marshallinseln betreibt zusammen mit elf weiteren Inselstaaten die University of the South Pacific.

Geschichte[Bearbeiten]

Abgesehen davon, dass sie wahrscheinlich im 2. Jahrtausend vor Christus von Mikronesien aus besiedelt wurden, ist über die Frühgeschichte der Inseln wenig bekannt. Als erster Europäer fuhr der spanische Entdecker Alonso de Salazar 1526 die Inseln an, 1529 erreichte sie der spanische Seefahrer Alvaro de Saavedra. Die Spanier machten jedoch keine weiteren Ansprüche auf die Inseln geltend, so dass sie für weitere zwei Jahrhunderte von den Europäern unbeachtet blieben, bis sie der englische Kapitän John Marshall 1788 besuchte. Nach ihm wurden die Inseln später benannt. Anfang des 19. Jahrhunderts kartographierte sie erstmals der deutsch-baltische Entdecker Otto von Kotzebue als Offizier der russischen Marine.

In den 1850er Jahren entstanden durch Missionare erste Schulen auf den Inseln. In der Folge legten deutsche Kaufleute Kokosplantagen zur Gewinnung von Kopra an.[3] Nachdem 1885 eine deutsche Handelsgesellschaft auf den Inseln errichtet worden war, übernahm 1886 der erste Kaiserliche Kommissar Wilhelm Knappe die Hoheitsrechte für Deutschland. 1906 wurden die Inseln offiziell Teil der Kolonie Deutsch-Neuguinea.

Japanische Soldaten eroberten sie 1914 während des Ersten Weltkrieges und errichteten auf ihr Militärbasen. Nach dem Krieg wurde Japan im Rahmen des japanischen Südseemandats vom Völkerbund offiziell mit der Verwaltung der Inseln betraut.

Am 31. Januar 1944 wurde das Kwajalein-Atoll im Zweiten Weltkrieg wegen der strategisch guten Lage des Archipels von den USA angegriffen und nach der Schlacht um Kwajalein am 3. Februar eingenommen, der ersten Schlacht um die Marshallinseln. Innerhalb weniger Wochen fielen 30 weitere Inseln an die USA. Sie errichteten in Majuro eine Militärbasis.

Nach dem Krieg gehörten die Inseln zum Treuhandgebiet Pazifische Inseln der USA im Auftrag der Vereinten Nationen. Die USA führten bis in die 1960er Jahre Atom- und Wasserstoffbombentests auf dem Bikini-Atoll und Eniwetok durch. Nach der Rücksiedelung der ursprünglichen Einwohner wurde eine erhöhte Radioaktivität festgestellt, so dass die Einwohner erneut umgesiedelt werden mussten.

1979 wurden die Marshallinseln als Republik unabhängig und schlossen ein Assoziierungsabkommen mit den USA, das 1986 in Kraft trat. Vollständige formale Unabhängigkeit erreichten sie nach internationalem Recht 1990, nachdem der Schutzauftrag durch die UN an die USA offiziell endete (UN-Treuhandrat). Die Marshallinseln, Mikronesien und Palau gehören zu den wenigen Staaten, die in der UN-Generalversammlung konsequent auf Seiten der USA gegen Kuba und für Israel stimmen.[4][5][6]

Die Geschichte der Marshallinseln, beginnend mit der deutschen Kolonie, kann auf Briefmarken des Postgebiets, zu dem unter anderem die Marken und Stempel von Nauru gehören, verfolgt werden. Insbesondere die modernen Ausgaben der Marshallinseln bilden Szenen aus der Geschichte des Inselstaates ab.[7]

Politik[Bearbeiten]

Die heutige Republik Marshallinseln besteht seit 1990, die Verfassung stammt aus dem Jahr 1979 (letzte Änderungen 1990). Gesetzgebende Organe sind das Parlament („Nitijela“) mit 33 Abgeordneten, die alle 4 Jahre neu gewählt werden, und der „Rat der Stammesführer“ („Council of Iroij“) mit 12 Mitgliedern. Das Parlament wählt den Präsidenten, während der Council of Iroij sich mit Dingen befasst, die das Land, die Sitten und die Tradition betreffen. Wird dem Kabinett zweimal hintereinander das Misstrauen ausgesprochen, kann der Präsident das Parlament auflösen und Neuwahlen ausrufen. Staats- und Regierungschef ist seit Januar 2012 Christopher Loeak. Die Gesetzgebung ist dem Parlament vorbehalten, denn Staaten und Provinzen bestehen nicht. Jede der 24 bewohnten Inseln und Atolle hat jedoch eine eigene Verwaltung.[8]

Seit 1983 besteht ein freier Assoziierungsvertrag mit den USA, die mit der Verteidigungspolitik betraut sind.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Allgemeine Situation[Bearbeiten]

Hauptstraße in der Hauptstadt Majuro

Im zurückliegenden Jahrzehnt wuchs das Bruttoinlandsprodukt um durchschnittlich 1 % jährlich. Für dieses eher geringe Wachstum sind im Wesentlichen ein Personalabbau in der öffentlichen Verwaltung, Dürreperioden, ein Umsatzeinbruch im Baugewerbe und ein Rückgang des Tourismus verantwortlich. Auch die Auslandsinvestitionen waren infolge der Finanzkrise in Asien rückläufig. Schließlich nahmen auch die Einnahmen aus der Erneuerung von Fischereilizenzen ab. In der Ausgabe 2007 des von der Weltbank editierten „Doing Business“ werden die Marshallinseln hinsichtlich der dort vorherrschenden rechtlichen Rahmenbedingungen und der geringen Kosten bei der Einstellung und Entlassung von Arbeitnehmer als „Best Performer“ unter den dargestellten Wirtschaftsgebieten bezeichnet.[9] In Bezug auf Investitionssicherheit und der Durchsetzungsmöglichkeiten von Vertragsrechten erhielten die Marshallinseln in der gleichen Studie ein äußerst schlechtes Rating. Im „Länderranking“ des Reports aus dem Jahre 2010 (Datenbasis 2008) liegen die Marshallinseln im gewichteten Mittel aller herangezogenen Kriterien auf Platz 98 von 183 gelisteten Staaten.[10]

Im Jahre 2007 traten die Marshallinseln der Internationalen Arbeitsorganisation bei. Damit gelten auch hier arbeitsrechtliche Bedingungen, die einen internationalen Mindeststandard erfüllen.[11]

Die Einkommensteuer beträgt, je nach Höhe des Einkommens, 8 % oder 14 %, die Körperschaftsteuer beläuft sich auf 11,5 %, die Umsatzsteuer auf 6 %. Eine Grundsteuer wird nicht erhoben.

Eine Säule der Wirtschaft des Landes ist die Unterstützung aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Im Rahmen der Vereinbarungen des freiwilligen Zusammenschlusses Compact of Free Association stellen die USA bis zum Jahre 2013 jährlich 57,7 Millionen US-$ Unterstützungsleistungen und ab 2014 bis 2023 jährlich 62,7 Millionen US-$ für die Marshallinseln bereit. Danach wird aus einem gemeinsam von den USA und der Republik Marshallinseln gebildeten Treuhandfonds unbefristet eine jährliche Zahlung fließen.[12]

Die Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Test Site, besser bekannt als Kwajalein Missile Range oder Reagan Test Site, ist eine Raketen-Teststation mit Raketenabschussanlagen unter anderem auf dem zu den Marshallinseln gehörenden Kwajalein-Atoll. Die Vereinigten Staaten entrichten hierfür Zahlungen an die Marshallinseln. Außerdem sind zahlreiche einheimische Arbeitskräfte auf der Basis beschäftigt.

Landeswährung[Bearbeiten]

Die Marshallinseln haben formal eine Dollar-Währung. Im Umlauf sind jedoch nur Banknoten, keine eigenen Kursmünzen. Münzen mit der Marshall-Dollar-Währung existieren ausschließlich für den Sammlermarkt in Form von Gedenkmünzen.

Einzelne Zweige[Bearbeiten]

Die landwirtschaftliche Produktion konzentriert sich auf kleine Betriebe, in denen hauptsächlich Kokosnüsse, Tomaten, Melonen und Brotfrüchte angebaut werden.

Industriebetriebe sind auf den Marshallinseln nicht vertreten. Verschiedene Handwerksbetriebe, Fischverarbeitungsbetriebe und die Kopragewinnung sind aber in dem Inselstaat weit verbreitet. Im Jahre 1999 entstand zwar ein Unternehmen zur Filetierung von Thunfisch, in dem mehr als 400 Mitarbeiter, meist Frauen, beschäftigt wurden. Die Anlage wurde allerdings bereits im Jahre 2005 wieder geschlossen, nachdem vergeblich versucht worden war, die Produktion auf Thunfisch-Steaks umzustellen – ein Produktionsvorgang, bei dem kaum die Hälfte des beschäftigten Personals noch benötigt wurde. Dadurch überschritten die Kosten bei weitem die Erlöse. Auch die Bemühungen der Eigner des Unternehmens um eine staatliche Beteiligung scheiterten.

Im Tourismus, eine der wenigen Deviseneinnahmequellen, sind weniger als 10 % der Arbeitnehmer beschäftigt. Die Inseln verfügen nur über geringe Ressourcen, aus denen Exporte generiert werden können, sodass ein beträchtlicher Nettoimport verbleibt.

Die nationale Fluggesellschaft ist die Air Marshall Islands.

Staatshaushalt[Bearbeiten]

PP-Gedenkmünze von den Marshallinseln auf die erste bemannte Mondlandung, Apollo 11 im Jahr 1969

Der Staatshaushalt machte im Jahre 2006 rund ein Drittel des Inlandproduktes aus (ca. 40 Millionen US-Dollar Ausgaben). Im gleichen Jahr betrug die das Land erreichende Internationale Hilfe etwa 69 Millionen US-Dollar.[13][14]

2006 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:

Umwelt[Bearbeiten]

Atombombentests[Bearbeiten]

Die Marshallinseln wurden in den 1950er-Jahren durch Atombombentests der USA bekannt, die auf dem Bikini-Atoll und auf Eniwetok durchgeführt wurden.[17] 1966 wurden zwar die Inseln von den Amerikanern wieder als bewohnbar freigegeben, die Inseln mussten jedoch Mitte der 1970er erneut evakuiert werden, da die Strahlenbelastung wieder zugenommen hatte. Nach heutigen Erkenntnissen wird das Gebiet frühestens 2010 bis 2040 wieder bewohnbar sein. Einige Gebiete sind für 24.000 Jahre zum Sperrgebiet erklärt worden. 2014 verklagten die Marshallinseln die Atommächte USA, Russland, Großbritannien, Frankreich, China, Indien, Pakistan, Israel, Nordkorea vor dem Internationalen Strafgerichtshof.[18][19]

Klimawandel[Bearbeiten]

Die Marshallinseln gehören neben anderen Inselstaaten wie Tuvalu, Kiribati und den Malediven zu den Regionen der Welt, die voraussichtlich stark vom Klimawandel betroffen sein werden.[20] Anfang 2013 appellierten die Marshallinseln an den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, den Klimawandel als Gefahr für die internationale Sicherheit anzuerkennen.[21] Im Mai 2013 veröffentlichte der Außenminister der Marshallinseln, Phillip Muller, einen Appell in der Washington Post, in dem er die aktuelle Notlage beschrieb. 2012 habe eine anhaltende und jahreszeitunabhängige Dürreperiode begonnen, die Folge seien Wasserknappheit und Infektionserkrankungen. Seit Januar 2013 müsse Trinkwasser importiert werden, was auf Dauer jedoch die finanziellen Ressourcen übersteige. Bereits jetzt mache sich der Meeresspiegelanstieg bemerkbar. Daher würden die Marshallinseln ihren Umstieg auf erneuerbare Energien wie z. B. Solarenergie beschleunigen sowie vielversprechende Techniken zur Gewinnung von Meeresenergie erproben. Da der Hauptanteil der weltweiten CO2-Emissionen jedoch von anderen Ländern ausgehe, appellierte er an diese, mehr zum Klimaschutz beizutragen als bisher.[22]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c World Statistics Pocketbook 2011, Department of Economic and Social Affairs, Statistics Division, United Nations, New York, 2012, ISBN 978-92-1-161558-6
  2. Geografie der Marshallinseln abgerufen am 28. März 2011
  3.  Bauernfeind, Ingo: Radioaktiv bis in alle Ewigkeit – Das Schicksal der Prinz Eugen. E. S. Mittler & Sohn, Hamburg/Berlin/Bonn 2011, ISBN 978-3-8132-0928-0, S. 99f.
  4. Marshall Islands Role in 58th United Nations General Assembly. In: Yokwe Online. Aenet Rowa, 22. September 2003, abgerufen am 20. September 2010 (englisch).
  5. Stephen R. Shalom: The United States in the General Assembly. In: ZNet. 22. April 2003, abgerufen am 20. September 2010 (englisch, alternative url).
  6. Aluf Benn: Time for a civilian upgrade in relations. In: Ha'aretz. 3. Juli 2003, abgerufen am 20. September 2010 (englisch, alternative url).
  7. Marshall Islands Postage Stamps 1984-Today. In: Marshall Island Stamp Catalog. Abgerufen am 20. September 2010 (englisch).
  8. Stanley, David: Mikronesien-Handbuch; Verlag Gisela E. Walther; 1987; S.75ff.
  9. Doing Business 2007: How to Reform. Who regulates employment the least—and who the most? Weltbank, 2006, S. 19, abgerufen am 20. September 2010 (pdf, englisch, Seite 19 entspricht Seite 25 im PDF).
  10. Doing Business 2010: Reforming through difficult times. Rankings on the ease of doing business. Weltbank, 2009, S. 4, abgerufen am 20. September 2010 (pdf, englisch, Seite 4 entspricht Seite 16 im PDF).
  11. Republic of the Marshall Islands becomes 181st ILO member State. Internationale Arbeitsorganisation, 16. Juni 2007, abgerufen am 20. September 2010 (englisch, auch in französischer und spanischer Sprache verfügbar).
  12. Compact of Free Association Amendments Act of 2003. 17. Dezember 2003, abgerufen am 20. September 2010 (pdf, englisch).
  13. Marshall Inseln. In: s-cool.org. Michael Dieckmann, 6. Februar 2006, abgerufen am 20. September 2010.
  14. Wirtschaft. In: marshallinseln.net. Martin Mühlbauer, abgerufen am 20. September 2010.
  15.  Der Fischer Weltalmanach 2010: Zahlen Daten Fakten. Fischer, Frankfurt 8. September 2009, ISBN 978-3-596-72910-4.
  16. a b Australia-Oceania :: Marshall Islands. In: The World Factbook. CIA, abgerufen am 20. September 2010 (englisch).
  17. U.S. Nuclear Testing Program in the Marshall Islands. U.S. Nuclear Detonationes in the Marshall Islands. Marshall Islands Nuclear Claims Tribunal, abgerufen am 20. September 2010 (englisch).
  18. Marshall-Inseln verklagen Atommächte diepresse.com; Pazifikzwerg will Atommächte zur Abrüstung zwingen handelsblatt.com, abgerufen am 28. April 2014
  19. Tiny Pacific Island and Nuclear Test Site Sues Nations for Failing on Nuclear Disarmament newsweek.com;The Nuclear Zero Lawsuits: Taking Nuclear Weapons to Court wagingpeace.org, abgerufen am 25. April 2014
  20. Wolfgang Roth: Südsee-Inseln gehen zuerst unter. In: Süddeutsche.de, 17. Mai 2010. Abgerufen am 30. Dezember 2013.
  21. Klimawandel soll als Sicherheitsgefahr eingestuft werden.. In: Handelsblatt, 16. Februar 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2013.
  22. Phillip Muller: Pacific islands’ deadly threat from climate change. In: The Washington Post, 31. Mai 2013. Abgerufen am 30. Dezember 2013.

Literatur[Bearbeiten]

  •  Ferdinand Karl, Hermann Mückler: Oasen der Südsee. Die größten „Kleinststaaten“ der Welt. Ostmikronesien: Marshall-Inseln, Gilbert-Inseln, Nauru. Weishaupt, Gnas 2002, ISBN 3-7059-0121-4.
  •  Steffen Raßloff: Wilhelm Knappe (1855–1910). Staatsmann und Völkerkundler im Blickpunkt deutscher Weltpolitik. Glaux, Jena 2005, ISBN 3-931743-86-1.
  •  Ellen Boneparth, M. James Wilkinson: Terminating Trusteeship for the Federated States of Micronesia and the Republic of the Marshall Islands: Independence and Self-Sufficiency in the Post-Cold War Pacific. In: Pacific Studies. Band 18, Nr. 2, 1995, S. 61–78.
  •  Martin Mühlbauer: Marshall Inseln. In: W. Kreisel (Hrsg.): Mythos Südsee. Länderprofile Ozeaniens zu Wirtschaft und Gesellschaft. Hamburg 2006, S. 74–81.
  •  Carmen C.H. Petrosian-Husa: Traditional Plaiting Techniques in the Marshall Islands, (Traditionelle Flechttechniken auf den Marshall Inseln). In: Historic Preservation Office Majuro, Marshall Islands (Hrsg.): Alele Report. Majuro, Marshall Islands 2005. Download
  • Peter Rudiak-Gould: Climate Change and Accusation: Global Warming and Local Blame in a Small Island State, in: Current Anthropology 55,4 (2014) 365-386.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Marshallinseln – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Marshallinseln – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikimedia-Atlas: Marshallinseln – geographische und historische Karten
 Wikisource: Kolonialismus – Quellen und Volltexte

7.0666666666667171.26666666667Koordinaten: 7° N, 171° O