Gesetzloser

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Der frühere Cowboy und später gesetzlose Tom Ketchum wird wegen des Überfalls auf einen Zug gehängt.

Als Gesetzloser (engl. outlaw) wird ein Ausgestoßener, Verbrecher, Vagabund etc. bezeichnet, der von der allgemeinen Gesellschaft abgesondert ist. In Spanien werden diese Verbrecher, die zum Teil bei der armen Bevölkerung als wahre Freiheitskämpfer und als Wohltäter gelten, Bandoleros genannt.

Ein früher englischer Gesetzloser war der legendäre Robin Hood, angeblich Robert, Earl of Huntingdon (1160–1247). In Italien wurden Fra Diavolo (1771–1806) und Carmine Crocco (1830–1905) berühmt. Zu den bekanntesten US-amerikanischen Gesetzlosen zählen Jesse James (1847–1882), Billy the Kid (1859–1881), Butch Cassidy und Sundance Kid sowie Bonnie und Clyde.

Der australische Kriminelle Edward „Ned“ Kelly (1854–1880) widerstand 1880 als The Iron Outlaw (Der eiserne Gesetzlose) in einer aus Pflugstahl gebastelten Rüstung nahezu erfolgreich dem Kugelhagel der Polizei. Im deutschsprachigen Raum wurden Johannes Bückler, genannt Schinderhannes, ebenso wie Carl Wallmann oder Nikol List als Banditen berühmt.

Manche Gesetzlose verkörpern eine morbide Faszination von Abenteuer, Freiheit und Kritik an der Obrigkeit. Das drückt sich in der hohen Zahl der Verfilmungen ihrer Lebensgeschichten aus.

Die Bezeichnung Bandit wurde in den 1970er Jahren besonders durch Burt Reynolds geläufig. In dem gleichnamigen Film Smokey and the Bandit (deutsch Ein ausgekochtes Schlitzohr) spielte Reynolds in einem Roadmovie die Rolle eines draufgängerischen Truckers, der mit seinem Trans Am seinem Filmkollegen „Schneemann“ (Country-Sänger Jerry Reed) als Truckfahrer zur Seite stand und einen illegalen Transport durch die USA organisierte.

Siehe auch[Bearbeiten]