Ginseng

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Ginseng
Ginsengpflanze mit Steinfrüchten

Ginsengpflanze mit Steinfrüchten

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Doldenblütlerartige (Apiales)
Familie: Araliengewächse (Araliaceae)
Unterfamilie: Aralioideae
Gattung: Panax
Art: Ginseng
Wissenschaftlicher Name
Panax ginseng
C.A.Mey.

Ginseng (Panax ginseng), auch Asiatischer Ginseng, Chinesischer Ginseng oder Koreanischer Ginseng[1] genannt und trivial unter anderem als Gilgen, Samwurzel oder Kraftwurz bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Araliengewächse (Araliaceae). Sie kommt hauptsächlich in Gebirgs- und Waldregionen im nördlichen Korea, im nordöstlichen China und im südöstlichen Sibirien vor. Zur Gewinnung der Wurzeln als Basis für die Erzeugung von medizinisch-pharmazeutischen Produkten wird sie weltweit kultiviert. Neben dieser Art werden weitere Arten der Gattung Panax und einige gattungsfremde Pflanzenarten trivial ebenfalls als Ginseng bezeichnet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Illustration

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Ginseng wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von etwa 30 bis 60 cm. Der „Wurzelstock“ besteht meist aus ein bis zwei Bündeln spindelförmiger oder zylindrischer Wurzeln.

Drei bis sechs langgestielte Laubblätter stehen in nur einem Wirtel zusammen an der Spitze des Stängels. Die häutige Blattspreite ist drei- bis fünffingrig geteilt. Die Blattoberseite ist kahl und auf der Blattunterseite sitzen spärlich etwa 1 mm lange Haare (Trichome). Die Blattränder sind stark gesägt. Das zentrale Teilblatt ist mit einer Länge von 8 bis 12 cm und einer Breite von 3 bis 5 cm elliptisch bis länglich-elliptisch. Die seitlichen Teilblätter sind mit einer Länge von 2 bis 4 cm und einer Breite von 1,5 bis 3 cm eiförmig bis rhombisch-eiförmig.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Jede Pflanze bildet einen endständig auf einem 15 bis 30 cm langen (meist länger als die Blattstiele) Blütenstandsschaft einen doldigen Blütenstand mit 30 bis 50 Blüten. Die Blütenstiele sind 0,8 bis 1,5 cm lang. Die kleinen, weißlich-grünen Blüten[2] sind fünfzählig. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem unterständigen Fruchtknoten verwachsen. Es sind zwei freie Griffel vorhanden.

Die bei Reife scharlachrote Steinfrucht ist mit 4 bis 5 × 6 bis 7 mm zusammengedrückt-kugelig. Die nierenförmigen Samen sind weiß.

Die Chromosomenzahl beträgt 2n = 48.

Identifizierung[Bearbeiten]

Panax ginseng ähnelt den anderen Arten der Gattung, besonders dem Amerikanischen Ginseng Panax quinquefolius und einigen Varietäten des Japanischen Ginseng Panax japonicus,mit denen er eine Artengruppe bildet.[3] Er kann von P.japonicus durch den Wurzelstock unterschieden werden (bei diesem horizontal wachsend), von P.quinquefolius am längeren Blattstiel und der feineren Zähnung des Blattrands.[4] Die anderen Arten der Gattung kommen in den Gebirgen Südchinas und Nordvietams bzw.in Nordamerika, weitab vom Verbreitungsgebiet des echten Ginsengs, vor.

Die angebauten Pflanzen des Ginseng sind Kultivare, die sich von der Wildform unterscheiden. Es sind eine Reihe von Zuchtlinien entwickelt worden, die z.T. als Sorten registriert worden sind. Vor allem zur Identifizierung verarbeiteter Pflanzen wurden molekulare Methoden zur Sortenbestimmung entwickelt.[5]

Verbreitung und Ökologie[Bearbeiten]

Ginseng besiedelt Mischwälder und sommergrüne Laubwälder in den nordöstlichen, chinesischen Provinzen Heilongjiang, Jilin, Liaoning,[4] weiters den Norden Koreas und den südlichsten Teil der russischen Region Primorje. Darüber hinaus wird die Art in gemäßigten Zonen mehrerer Kontinente kultiviert. Innerhalb seines natürlichen Verbreitungsgebiets ist er die einzige Art der Gattung, nur selten kommt hier heute auch der kultivierte und verwilderte Panax quinquefolius (als Neophyt) vor.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES führt die russischen Vorkommen von Ginseng (Panax ginseng) in Anhang 2 als schutzbedürftig. Der weltweite Handel mit Wurzeln dieser Population wird in Form von Ein- und Ausfuhrgenehmigungen überwacht, wobei der Nachweis über die Unschädlichkeit für den Bestand der Art erbracht werden muss.[6]

Systematik[Bearbeiten]

Panax ginseng wurde 1843 durch Carl Anton von Meyer in Bulletin de la Classe Physico-Mathématique de l'Académie Impériale des Sciences de Saint-Pétersbourg 1, S. 340 veröffentlicht. Synonyme für Panax ginseng C. A. Meyer sind: Aralia ginseng (C. A. Meyer) Baill., Aralia quinquefolia (L.) Decne. & Planch. var. ginseng (C. A. Meyer) Anonymous, Panax quinquefolius L. var. ginseng (C. A. Meyer) Regel & Maack, P. schin-seng T. Nees.

Etymologie und Trivialnamen[Bearbeiten]

Koreanischer Ginseng: Insam (인삼)

Die Bezeichnung Ginseng und das Epitheton in Panax ginseng stammt von chinesisch 人參Pinyin rénshēn, ren shen oder ren seng[1] ab. Die Bezeichnung Panax für die Gattung leitet sich über das Lateinische vom Griechischen panax her und bedeutet so viel wie Allheilmittel.[7][8]

Neben dieser Art werden trivial weitere Arten der Gattung Panax, ebenso einige gattungsfremde Arten als auch aus ihnen hergestellte Produkte undifferenziert als Ginseng bezeichnet. In der Literatur findet man mehrere Trivial- und handelsübliche Bezeichnungen wie die aus dem Englischen stammenden Namen Asiatischer Ginseng, Chinesischer Ginseng oder Koreanischer Ginseng, weiters Echter Ginseng, Gilgen, Samwurzel, Kraftwurz, Allheilkraut, Allheilwurzel, Kraftwurzel, Panaxwurzel und Schinsengwurzel.[9][10] Zuweilen wird ein Teil dieser Namen auch als Bezeichnung für die Gattung Panax[2] angeführt.

Gattungsfremde, den Namen Ginseng verwendende Arten sind beispielsweise der Sibirische Ginseng (Eleutherococcus senticosus) und der Brasilianische Ginseng (Pfaffia paniculata).[8]

Geschichte des Ginseng[Bearbeiten]

Der Ginseng wird schon seit Jahrtausenden[8] in der traditionellen chinesischen als auch koreanischen Medizin als Heilmittel verwendet.[11] Die erste Erwähnung findet sich etwa im Jahre 40 vor Christus.[12] Die Ginsengwurzel galt damals und auch heute noch in Asien als Sinnbild für Gesundheit und langes Leben.[11] Sie durfte in früherer Zeit daher nur von Königen bzw. Kaisern verwendet werden. Dadurch war die Wurzel wertvoller als Gold.[10]

Im Chinesischen heißt die Ginsengwurzel rénshēn (人参), übersetzt etwa „Menschen-Wurzel“ oder „menschenähnliche Wurzel“. In Korea werden diese chinesischen Zeichen insam (인삼) gelesen, wobei die Bedeutung gleich bleibt. Immer noch wird der Ginseng in der asiatischen Medizin hoch geschätzt und verwendet.

Erst im 17. Jahrhundert wurde die Ginsengwurzel in Europa populär. Zuvor schon wurde die Pflanze von arabischen Seeleuten in das maurische Spanien gebracht, aber im Laufe der Zeit wieder vergessen. Vor allem durch niederländische Seeleute wurde sie wieder gebräuchlich.[10]

Erst im 20. Jahrhundert wurde der Ginseng aufgrund seiner nachgewiesenen Wirkungen als Heilpflanze von der Schulmedizin anerkannt.

Anbau und Verwendung[Bearbeiten]

Anbau[Bearbeiten]

Roter Ginseng

Schon früh nutzten die Koreaner den in der Wildnis ausgegrabenen Ginseng zu medizinischen Zwecken.[1]

Versuche zur Kultivierung von Ginseng in Korea begannen um 11 v. Chr.[8] durch Verpflanzungen von Wildginseng und setzten sich um 1122 n. Chr. mit Versuchen der Vermehrung aus gewonnenen Samen fort.[12]

Der Legende nach soll am Fuße des Berges Jinaksan vor etwa 1500 Jahren die Ginsengpflanze das erste Mal kultiviert worden sein. Der Berggott soll einem jungen Mann im Traum den Weg zu dieser Pflanze gezeigt haben. Die Wirkung dieser Pflanze soll, so die Legende, seine todkranke Mutter geheilt haben.[12] Daraufhin soll der junge Mann mit dem Ginsenganbau begonnen haben.

Um eine ausreichende Versorgung zu gewährleisten, begannen sie mit dem Anbau, der wiederum zur Entwicklung von Methoden zur Lagerung und Verarbeitung führte. Roter Ginseng wurde erstmals 1080 in der Goryeo-Zeit hergestellt. 1556, während der Joseon-Dynastie, wurde die Produktion seitens der Regierung kontrolliert.

Heutzutage wird Ginseng in Plantagen angebaut.[11] Der Ginsenganbau ist mühsam und erfordert neben den notwendigen Kenntnissen vor allem Geduld.[13] Die Saat findet im Herbst statt. Auf dafür geeigneten Böden wird die Pflanze unter Abdeckungen gezogen, die vor der Sonne schützen - wilder Ginseng wächst ausschließlich in schattigen Wäldern. Der Anbau erfolgt auch heutzutage hauptsächlich von Hand. Ein koreanisches Sprichwort sagt, der Ginseng möchte ständig die Schritte des Bauern hören. Dies deutet auf die arbeits- und zeitintensive Pflege des wachsenden Ginsengs hin.

Die Ginsengpflanze benötigt zwei Jahre zum Keimen. Im dritten Jahr blüht Ginseng. In roten Beeren wachsen die Samen für die nächste Saat heran. Nach frühestens drei, eher vier Jahren und im Allgemeinen nach vier Jahren können die Wurzeln geerntet werden.[8] Die dreimonatige Erntezeit ist im Herbst. Mit speziellen Ginsenghacken werden die Wurzeln aus der Erde ausgegraben. Je älter die Pflanze, desto besser. Daher ist eine optimale Wirkung erst nach sechs bis sieben Jahren zu erwarten. Begehrt ist wilder Ginseng, dem größere Heilkraft nachgesagt wird, dessen heutige übermäßige Ernte jedoch in Bezug auf den Artenschutz sehr problematisch ist.[8] Als Alternative zum Wildginseng wird in den USA derzeit mit dem extensiven Anbau in Wäldern experimentiert. Für große Wurzeln, die entsprechend oft zehn Jahre und älter sind, werden stolze Preise gezahlt. Zur Herstellung von rotem Ginseng wird sechs Jahre alter Ginseng nach dem Dämpfen so lange getrocknet, bis der Wassergehalt weniger als 14 Prozent beträgt.[12] Während des Trocknens verändern die Wurzeln ihre Farbe und werden hart und dunkelbraun. Grund hierfür ist das Karamellisieren des enthaltenen Zuckers. Der niedrige Wassergehalt schützt vor Verunreinigungen, Schimmel und Bakterien und ermöglicht eine leichte Lagerung und einen einfachen Transport.

Die Kultivierung von Ginseng in Plantagen war eine Folge des vermehrten Bedarfs und der Verknappung der Bestände[13] und erfolgte vorerst in den Ursprungsländern Korea, den chinesischen Provinzen Hebei und Shanxi sowie im russischen Primorje. Heute wird Ginseng auf mehreren Kontinenten in Ländern der gemäßigten Zonen wie Japan, im Kaukasus,[14] in Australien[11] und Mitteleuropa angebaut.

Anfang der 1980er Jahre wurde mit dem Ginsenganbau in Deutschland begonnen. In der Lüneburger Heide bei Walsrode-Bockhorn gelang es, echten koreanischen Ginseng zu kultivieren.[15] Im brandenburgischen Gräfendorf wird Ginseng seit Beginn der 2000er Jahre und in der Schweiz[16] wird Ginseng 'biologisch' angebaut. Seit 1999 wird im österreichischen Waldviertel Ginseng angebaut.[17]

Kultur:

Jährlich zur Erntezeit, das heißt im Herbst, findet in Geumsan in der südkoreanischen Provinz Chungcheongnam ein Ginsengfestival statt. Im Jahr 2010 war es bereits das Dreißigste.[18]

Medizin[Bearbeiten]

Als Medizin verwendet werden die Wurzeln der vier bis sieben Jahre alten Pflanzen. Je nach Verarbeitung unterscheidet man zwei Sorten:

  • Der weiße Ginseng: die Wurzel wird nach der Ernte geschält, gebleicht und getrocknet.[19] Heutzutage gibt es aber auch weißen Ginseng, der nicht geschält und gebleicht wird, dadurch behält er mehr Inhaltsstoffe.
  • Der rote Ginseng: die frische Wurzel wird nach der Ernte mit Wasserdampf behandelt und dann getrocknet.[19]

Roter Ginseng wird öfter für Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente verwendet. Entgegen der weit verbreiteten Meinung enthält das Konzentrat aus weißem Ginseng etwa doppelt so viel Ginsenoide wie jenes aus rotem Ginseng.[20]

Die Bezeichnung der Droge ist Ginseng Radix.[21]

Die dem Ginseng zugeschriebene gesundheitliche Bedeutung beruht unter anderem auf den enthaltenen Saponinen. Es handelt sich vorwiegend um Triterpene vom Dammaren-Typus mit Ginsenosiden als Hauptkomponente. Das Europäische Arzneibuch gibt einen Mindestgehalt von 0,4 % Ginsenosid Rg1 und Rb1, bezogen auf die getrocknete Droge, vor.

Ginseng findet auch in der traditionellen chinesischen Medizin seine Bedeutung.

Wirkung[Bearbeiten]

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Ginseng gilt als Adaptogen, als Stärkungsmittel. Es gibt verschiedene Studien, die belegen, dass Ginseng die körpereigene Abwehr gegen Stress und Krankheit steigert:

Aus Experimenten mit Tieren liegen Hinweise vor, dass Ginseng gegen Abgeschlagenheit und Stress wirkt sowie das Lernvermögen und die Gedächtnisleistung steigert. Klinisch zeigen standardisierte Ginsengextrakte Wirkung zur Verbesserung des körperlichen Leistungsvermögens bei Müdigkeit, Schwäche- und Erschöpfungszuständen. Dabei wird das Immunsystem gestärkt und die geistige Leistungsfähigkeit unterstützt.[22]

Die Schutzwirkung von Ginseng zeigt sich hauptsächlich in zwei Weisen: Die immunmodulatorischen Wirkungen[23] von Ginseng helfen bei der Verminderung und/oder Verhinderung stressbedingter Infektionserkrankungen, darunter grippale Infekte (Erkältungskrankheiten) und die echte Grippe (Influenza).[24] Zudem besitzt Ginseng positive Wirkungen auf Stimmungslage und auf die kognitiven Funktionen.[25]

Darüber hinaus ist Ginseng auch als natürliches Potenzmittel bekannt.[26][27]

Ginsengpräparate sind als Tonikum und Geriatrikum im Handel. Ginseng wird angewendet als Stärkungs- und Kräftigungsmittel bei Müdigkeits- und Schwächegefühlen sowie bei nachlassender Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit (siehe auch Deutsches Arzneibuch oder Europäisches Arzneibuch).

Ginseng-Präparate sind gering an Nebenwirkungen.[28][21] Bei Symptomen wie dauerhafter Müdigkeit und Schwäche sollten ernsthafte Krankheiten durch einen Arzt ausgeschlossen werden.

Ginsengpräparate beeinflussen die Blutgerinnung und können zu einer verlängerten Blutungszeit führen. Deshalb ist vor operativen Eingriffen die Einnahme dem Chirurgen mitzuteilen.

Nahrungsmittel[Bearbeiten]

Die weltweit größte Produktionsstätte für roten Ginseng ist die KGC-Ginseng-Fabrik im Buyeo-gun, Provinz Chungcheongnam, Südkorea. Ginseng wird zu einer Vielzahl von Produkten wie Suppen[29] und Getränken[13][8] verarbeitet. An erster Stelle steht Tee[8][12], einmal als Instant-Pulver[12] in Portionstütchen und dann als dickes, sirupähnliches Konzentrat[12], das bitter schmeckt und traditionell mit Honig gesüßt wird. Mit Alkohol aufgesetzt ergibt Ginseng einen wohlschmeckenden Schnaps. Ginseng-Kapseln[12][8] und Ginseng-Seife sind weitere Produkte.

Frittierte Ginsengwurzeln können mit Sirup versüßt gegessen werden.[8]

Sehr verbreitet ist die Verwendung von Ginseng für Samgyetang.[12] Dabei handelt es sich um eine Hühnersuppe mit Ginseng.[30][13]

Bonbons und Kekse aus Ginseng, sowie kandierte Ginsengwurzeln und Ginsengwein[8] sind ebenfalls Produkte, die in Südkorea zum Nahrungsmittelalltag gehören. Häufig werden Ginsengwurzeln in Soju eingelegt.

Eine neuere Entwicklung aus Korea ist der Zusatz von Ginseng in Kaffee. Der sogenannte Ginsengkaffee wird in Fernost und auch in Europa als Alternative zu herkömmlichem Kaffee herangezogen. Bei einem hohen Kaffeekonsum setzt man mit Ginsengkaffee auf die beruhigende Wirkung des Ginseng, welcher die Nerven schont.

Laut einer Untersuchung ist roter Ginseng das bei Touristen beliebteste Mitbringsel aus Korea.

Quellen[Bearbeiten]

  •  Qibai Xiang, Porter P. Lowry: Clusiaceae through Araliaceae. Araliaceae. In: Wu Zheng-yi u.a. (Hrsg.): Flora of China. 13, Science Press, Beijing 2007, ISBN 978-1-930723-59-7, Panax ginseng, S. 491 (online, abgerufen am 7. Mai 2011). (Abschnitt Beschreibung, Verbreitung und Verwendung)
  • Ginseng - Die 'Menschenwurzel' aus Korea: Eintrag in der IMDb

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ginseng (Panax ginseng) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  •  H. Geyer, Deutsche Sporthochschule Köln - Institut für Biochemie (Hrsg.): Ginseng. (PDF, 416 KB Online, abgerufen am 8. Mai 2011).

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c GRIN Taxonomy for Plants. Taxon: Panax ginseng C. A. Mey. In: Germplasm Resources Information Network. United States Department of Agriculture - Agricultural Research Service, Beltsville Area, abgerufen am 7. Mai 2011 (englisch).
  2. a b  Gordon Cheers (Hrsg.): Botanica: Das ABC der Pflanzen. 10.000 Arten in Text und Bild. Könemann in der Tandem Verlag, Köln 2003, ISBN 3-89731-900-4, Panax und Panax ginseng, S. 633.
  3. Hong-Keun Choi, Jun Wen: A phylogenetic analysis of Panax (Araliaceae): Integrating cpDNA restriction site and nuclear rDNA ITS sequence data. In: Plant Systematics and Evolution. Volume 224, Issue 1-2, 2000, S. 109–120.
  4. a b Panax ginseng in Flora of China
  5. Ick-Hyun Jo, Kyong Hwan Bang, Young-Chang Kim, Jei-Wan Lee, A-Yeon Seo, Bong-Jae Seong, Hyun-Ho Kim, Dong-Hwi Kim, Seon-Woo Cha, Yong-Gu Cho, Hong-Sig Kim: Rapid Identification of Ginseng Cultivars (Panax ginseng Meyer) Using Novel SNP-Based Probes. In: Journal of Ginseng Research. 35(4) 2011, S. 504–513. doi:10.5142/jgr.2011.35.4.504
  6. CITES Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora: The CITES Appendices. (Version vom 28. Januar 2011 im Internet Archive) (englisch)
  7. Naturheilmittel - Panax Ginseng. In: Das Portal für alternative Medizin, Naturheilkunde und Wellness. Yamedo, abgerufen am 13. Mai 2011 (deutsch).
  8. a b c d e f g h i j k  Lee Jia, Yuqing Zhao: Current Evaluation of the Millennium Phytomedicine - Ginseng (I):. Etymology, Pharmacognosy, Phytochemistry, Market and Regulations. In: Bentham Science Publishers (Hrsg.): Current Medicinal Chemistry. 16, Nr. 19, 2009, ISSN 0929-8673, S. 2475–2484 (Autoren-Manuskript dokumentengescannt in PubMedCentral - 2010 January 1 Online, [1], abgerufen am 14. Mai 2011).
  9. Samwurzel – Ginseng Lt: Panax Ginseng. TerraLuna - Kräuterland 2008–2011, abgerufen am 11. Mai 2011 (deutsch).
  10. a b c Ginseng. Araliaceae. Name: Panax ginseng C. A. Meyer. In: Henriette’s Herbal Homepage. Henriette Kress, abgerufen am 11. Mai 2011 (deutsch).
  11. a b c d Markus Horneber, Irene Fischer in Kooperation mit CAM-Cancer: Komplementäre Therapie. Wurzelextrakte aus asiatischem und amerikanischem Ginseng. In: onkopedia. Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V., abgerufen am 5. Mai 2011 (deutsch, Informationen über Panax ginseng; Stand September 2010).
  12. a b c d e f g h i  Taik-Koo Yun: Brief Introduction of Panax ginseng C. A. Meyer. In: The Korean Academy of Medical Sciences (Hrsg.): Journal of Korean medical science. 16, Seoul 2001, ISSN 1011-8934 (PDF 102,37 KB; Online, abgerufen am 11. Mai 2011).
  13. a b c d Ginseng (Samwurzel)(Panax ginseng) C. A.Meyer. In: gesund und aktiv – der Online-Shop. gesundundaktiv.de, abgerufen am 11. Mai 2011 (deutsch).
  14.  Alfred Kump: Arzneimittel der traditionellen Medizin. In: Biologiezentrum Linz/Austria (Hrsg.): Katalog Oberösterr. Landesmuseums, zugleich Linzer Biol. Beiträge. 105, Beiträge 12/1, 1980, Eleutherococc senticosus, S. 301 (Ginsengkultivierung im Kaukasus erfolgreich, PDF, 782,75 KB; Online, abgerufen am 12. Mai 2011).
  15. Ginsenganbau in Deutschland – mittlerweile eine 30-jährige Geschichte. In: FloraFarm Ginseng - Homepage. Abgerufen am 11. Mai 2011.
  16. Anbau in der Schweiz auf typostudio.ch (Version vom 30. Januar 2010 im Internet Archive)
  17. Anwendung Ginsenganbau im Waldviertel. Abgerufen am 20. April 2013.
  18. Ginseng-Festival Geumsan. In: Touren & Orte. Korea Tourism Organization, abgerufen am 9. Mai 2011 (deutsch).
  19. a b  H. Geyer, Deutsche Sporthochschule Köln - Institut für Biochemie (Hrsg.): Ginseng. S. 1 (Seminarbeitrag: Ernährung und Nahrungsergänzungsstoffe im Sport, PDF, 416 KB Online, abgerufen am 2. Mai 2011).
  20.  Sung Kwon Ko, Chung Ryul Lee, Yong Eui Choi, Byung Ok Im, Jong Hwan Sung, Kwang-RoYoon, Korea Ginseng Institute, Chung-Ang University (Hrsg.): Analysis of Ginsenosides of White and Red Ginseng Concentrates. (Studie, PDF, 174 KB Online, abgerufen am 9. Mai 2011).
  21. a b Ginseng radix (Ginsengwurzel). In: Heilpflanzen-Welt Bibliothek. multi MED vision GbR - Berliner Medizinredaktion - Medizin und Medien, abgerufen am 8. Mai 2011 (deutsch).
  22. F. Scaglione, M. Pannacci, O. Petrini: The Standardised G115 Panax ginseng C. A. Meyer Extract: A Review of its Properties and Usage. In: Evidence-Based Integrative Medicine. 2005, 2(4), S. 195–206.
  23. F. Scaglione, G. Cattaneo, M. Alessandria, R. Cogo, W. Meier, S. Campbell: Ginseng extract to potentiate vaccination against influenza. In: Eur J Clin Invest. 1996, 26, S. A25. Und: F. Scaglione, R. Cogo, C. Cocuzza, M. Arcidiacono, A. Beretta: Immunomodulatory effects of Panax ginseng C. A. Meyer (G115) on alveolar macrophages from patients suffering with chronic bronchitis. In: Int J, Immunother. 1994, 10, S. 21–24. Und: F. Scaglione, F. Ferrara, S. Dugnani, M. Falchi, G. Santoro, F. Fraschini: Immunomodulatory effects of two extracts of Panax ginseng C. A. Meyer. In: Drugs Exp Clin Res. 1990, 16, S. 537–542.
  24. F. Scaglione, G. Cattaneo, M. Alessandria, R. Cogo: Efficacy and safety of the standardised ginseng extract G 115 for potentiating vaccination against the influenza syndrome and protection against the common cold. Drugs Exp Clin Res. 1996, 22, S. 65–72.
  25. D. O. Kennedy, A. B. Scholey: Ginseng: potential for the enhancement of cognitive performance and mood. In: Pharmacol Biochem Behav. 2003, 75, S. 687–700.
  26. Aphrodisiaka: Wissenschaftliche Würze für die Liebe. In: Focus. 28. März 2011.
  27. Welche natürlichen Potenzmittel tatsächlich wirken. In: Die Welt. 30. März 2011.
  28.  D. Kiefer, T. Pantuso: Panax ginseng. In: American Academy of Family Physicians (Hrsg.): American Family Physician. 68, Nr. 8, 15. Oktober 1980, S. 1539–1542 (PDF, 72,03 KB; Online, abgerufen am 13. Mai 2011).
  29.  Lee Jia, Yuqing Zhao, Xing-Jie Liang: Current Evaluation of the Millennium Phytomedicine - Ginseng (II):. Collected Chemical Entities, Modern Pharmacology, and Clinical Applications Emanated from Traditional Chinese Medicine. In: Bentham Science Publishers (Hrsg.): Current Medicinal Chemistry. 16, Nr. 22, 2009, ISSN 0929-8673, S. 2924–2942 (Autoren-Manuskript dokumentengescannt in PubMedCentral - 2010 January 1 online, [2], abgerufen am 14. Mai 2011).
  30. Samgyetang. In: Koreanische Küche. Korea Tourism Organization, abgerufen am 9. Mai 2011 (deutsch).
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