Goes
Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Dick van der Zaag (CDA) |
| Sitz der Gemeinde | Goes |
| Fläche – Land – Wasser |
102,09 km² 92,84 km² 9,25 km² |
| CBS-Code | 0664 |
| Einwohner | 36.989 (1. Jan. 2013[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 362 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 51° 30′ N, 3° 53′ O51.53.8833333333333Koordinaten: 51° 30′ N, 3° 53′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | A58, N254, N256, N289, Bahnstrecke Roosendaal–Vlissingen |
| Vorwahl | 0113 |
| Postleitzahlen | 4460–4483 |
| Website | www.goes.nl |
Goes (
anhören?/i) ist eine niederländische Stadt und Gemeinde in der Provinz Zeeland und hatte am 1. Januar 2013 laut Angabe des CBS 36.989 Einwohner. Zur Gemeinde gehören auch die Dörfer Kloetinge, Wolphaartsdijk, ’s-Heer Arendskerke, ’s-Heer Hendrikskinderen, alle mit über 1.000 Einwohnern, und noch einige kleinere Ortschaften.
Inhaltsverzeichnis |
Lage und Wirtschaft [Bearbeiten]
Goes liegt an den Auto- und Eisenbahnen zwischen Vlissingen und Roosendaal. Die Stadt ist das wirtschaftliche Zentrum der ehemaligen Insel Zuid-Beveland. Es gibt unter anderem eine Fabrik für Pommes frites, eine Leimfabrik und zahlreiche Handelsunternehmen. Auch die Landwirtschaft und der Tourismus sind von Bedeutung.
Geschichte [Bearbeiten]
Am Ufer eines inzwischen eingedeichten Wasserlaufes entstand im 10. Jahrhundert das Dorf Goes. Schon im 12. Jahrhundert wurden Märkte gehalten. Im Jahre 1405 bekam Goes die Jurisdiktion, das heißt das Recht der Bürger auf eigene Rechtsprechung; 1417 gewährte Jakoba von Bayern Goes das Recht, eine Stadtbefestigung zu bauen. Goes war damals wichtig wegen der Salzgewinnung und der Schifffahrt (es hatte einen Hafen). Im Jahre 1554 brannte die Stadt mit den vielen Holzhäusern nieder und wurde bald wieder aufgebaut. Im Achtzigjährigen Krieg fiel Goes schon 1577 in die Hände der aufständischen Holländer. Darauf wurden Festungsanlagen gebaut. Vom 17. Jahrhundert an war es wieder eine Marktstadt für die umliegenden Bauern, die im 19. Jahrhundert stark an Bedeutung verlor. Als 1868 der Bahnanschluss zustande kam, und vor allem als 1980 ein Industriegelände eröffnet wurde, trat wirtschaftlicher Fortschritt ein.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Die Innenstadt von Goes ist reich an malerischen alten Häusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Auch die Kirche und das Rathaus sind sehenswert.
Im Jahre 2005 ist in der Stadt das neue Museum HMDB (Historisch Museum der Bevelanden) eröffnet worden. Exponate sind unter anderem Silberwerk, Trachten, Gemälde, archäologische Fundstücke und alte Bücher.
Zwischen Goes und Borsele verkehrt im Sommer eine Museumseisenbahn mit Dampflokomotiven. Unterwegs hält diese im reizvollen Dorf Hoedekenskerke.
In der Nähe liegt das Veerse Meer, ein beliebtes Wassersportgebiet. In Goes befindet sich ein Jachthafen.
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Christoph Heinrich Buys-Ballot (1817–1890), Physiker und Meteorologe
- Isaäc Dignus Fransen van de Putte (1822–1902), niederländischer Staatsmann
- Frans de Munck (1922–2010), niederländischer Fußballspieler
- Bas van Fraassen (* 1941), Wissenschaftstheoretiker und Vertreter des Konstruktiven Empirismus
Städtepartnerschaft [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
-
Commons: Goes – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Website der Gemeinde Goes (nl, fr, de, en)
- Museumseisenbahn nach Borsele
- Historisches Museum Bevelanden
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ 22.02.2013 – Centraal Bureau voor de Statistiek, Niederlande
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