Grace Kwamboka Momanyi

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Grace Kwamboka Momanyi (* 13. Februar 1981 in Masimba, Distrikt Kisii, Provinz Nyanza) ist eine kenianische Langstreckenläuferin.

Schon während ihrer Schulzeit hatte sie Erfolge bei Straßenläufen in Übersee. Nach einer Babypause kehrte sie 2004 ins Wettkampfgeschehen zurück, und 2005 brach sie beim MDS Nordion 10k in Ottawa mit 31:24,4 min den 16 Jahre alten Streckenrekord.

Malaria-Anfälle, Anämie und Verletzungen warfen sie in der Folgezeit zurück, und erst 2008 feierte sie ein Comeback, als sie Kenianische Crosslauf-Meisterin wurde. Bei den Crosslauf-Weltmeisterschaften wurde sie dann Zehnte und bei den Leichtathletik-Afrikameisterschaften in Addis Abeba Dritte über 5000 m. Mit Elvan Abeylegesse teilte sie sich den Sieg bei der Premiere der World 10K Bangalore,[1] und bei den kenianischen Ausscheidungskämpfen für die Olympischen Spiele in Peking qualifizierte sie sich als Zweite des 10.000-Meter-Laufs. Obwohl sie bei der olympischen Eröffnungszeremonie die kenianische Flagge trug, wurde sie kurz danach im Aufgebot durch Peninah Jerop Arusei ersetzt.[2]

2009 siegte sie beim Würzburger Residenzlauf über 10 km. Bei den Weltmeisterschaften in Berlin startete sie über 10.000 m. Im letzten Drittel verschärfte sie mit ihrer Landsfrau Linet Chepkwemoi Masai das Tempo und trug so mit dazu bei, dass Masai sich am Ende gegen die drei Äthioperinnen, die das Tempo mitgegangen waren, durchsetzen konnte. Momanyi selbst wurde in persönlicher Bestzeit von 30:52,25 min Vierte.[3] Beim Dam tot Damloop wurde sie Fünfte.

2010 verteidigte sie ihren Titel in Würzburg, gewann Gold über 10.000 m bei den Commonwealth Games in Neu-Delhi und siegte beim Great South Run.

Grace Kwamboka Momanyi ist 1,70 m groß und wiegt 47 kg. Sie wird von ihrem Ehemann Timothy Momanyi trainiert.

Bestzeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. IAAF: Tadese the men’s 10km victor, while Abeylegesse and Momanyi share women’s spoils in Bangalore. 18. Mai 2008
  2. Daily Nation: Kenya: Arusei Picked, Vice Captain Momanyi Left Out. 13. August 2008
  3. Berliner Zeitung: Die unsichtbare Erste. 17. August 2009