Gubkin

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Für den gleichnamigen russisch-sowjetischen Geologen siehe Iwan Michailowitsch Gubkin
Stadt
Gubkin
Губкин
Vorlage:Infobox Ort in Russland/Wartung/Flagge
Wappen
Wappen
Föderationskreis Zentralrussland
Oblast Belgorod
Rajon Gubkin
Oberhaupt Anatoli Kretow
Gegründet 1931
Stadt seit 1955
Fläche 34 km²
Bevölkerung 88.560 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 2605 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 180 m
Zeitzone UTC+4
Telefonvorwahl (+7) 47241
Postleitzahl 309180–309191
Kfz-Kennzeichen 31
OKATO 14 430
Website www.gubkinadm.ru
Geographische Lage
Koordinaten 51° 17′ N, 37° 33′ O51.28333333333337.55180Koordinaten: 51° 17′ 0″ N, 37° 33′ 0″ O
Gubkin (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Gubkin (Oblast Belgorod)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Belgorod
Liste der Städte in Russland

Gubkin (russisch Губкин) ist eine Kreisstadt mit 88.560 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010)[1] im südwestlichen Russland, in der Oblast Belgorod. Sie liegt etwa 500 km südlich von Moskau, 180 km nördlich der ukrainischen Großstadt Charkow und 100 km nordöstlich der Gebietshauptstadt Belgorod, am Flüsschen Oskolez. Nächstgelegene Stadt ist Stary Oskol, das sich 19 km östlich von Gubkin befindet.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Stadt wurde in den 1930er Jahren im Gebiet der Kursker Magnetanomalie, einem riesigen Eisenerzvorkommen im südwestlichen Russland, gegründet. Ihren Namen erhielt sie zu Ehren des Geologen Iwan Gubkin (1871–1939). 1955 bekam Gubkin die Stadtrechte.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1959 21.333
1970 54.074
1979 65.140
1989 73.848
2002 86.083
2010 88.560

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft[Bearbeiten]

Gubkin ist bis heute ein Zentrum des Bergbaus, der meist über Tage betrieben wird. Die Rohstoffverarbeitung, die Baustoff- und Nahrungsmittelindustrie spielen eine wichtige Rolle.

Bildung und Kultur[Bearbeiten]

Gubkin besitzt eine Filiale der Staatlichen Offenen Universität Moskau sowie eine Polytechnische Hochschule. Es gibt in der Stadt ein Museum zur Geschichte der Kursker Magnetanomalie.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Siehe auch: Gubkin-Universität für Erdöl und Gas (Moskau)

Weblinks[Bearbeiten]