Gustav Robert von Maltzahn

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Gustav Robert von Maltzahn (* 20. Oktober 1807 in Filehne; † 13. August 1882 in Karlsbad) war ein deutscher Jurist und Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung.

Leben[Bearbeiten]

Er stammte aus dem Adelsgeschlecht Maltzahn. Sein Vater war Offizier und Postmeister. Er studierte zwischen 1825 und 1831 Rechtswissenschaften in Berlin. Anschließend trat er in den preußischen Justizdienst ein. Zwischen 1836 und 1845 war er Oberlandesgerichtsassessor in Landsberg an der Warthe und ab 1840 in Frankfurt an der Oder. Zwischen 1845 und 1848 war er zunächst kommissarischer Landgerichtsdirektor und danach bis 1856 Land- und Stadtgerichtsdirektor in Küstrin. Danach war er Kreisgerichtsdirektor in Bromberg und ab 1863 in Frankfurt an der Oder. Danach war er von 1878 bis 1882 Landgerichtspräsident in Frankfurt an der Oder. Seit 1878 trug er den Titel eines Geheimen Justizrates.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Seit dem 18. Mai 1848 bis zum 16. April 1849 war er Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung. Er vertrat den Wahlkreis Königsberg in Brandenburg. Er zunächst Mitglied der Casinofraktion und später der Fraktion Landsberg. Er war vom 3. Oktober 1848 und dem 16. April 1849 Schriftführer der Nationalversammlung. Er gehörte dem Ausschuss für die Einleitung einer Untersuchung gegen die Abgeordneten Robert Blum und Johann Georg Günther an. Er wählte Friedrich Wilhelm IV. zum Kaiser der Deutschen mit.

Weblinks[Bearbeiten]