Heinrich Wilhelm Schott

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Heinrich Wilhelm Schott (getauft 7. Januar 1794 in Brünn; † 5. März 1865 in Wien) war ein österreichischer Botaniker und Gärtner. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Schott“.

Schott nahm zwischen 1817 und 1821 an der Österreichischen Brasilien-Expedition teil und wurde 1828 zum Hofgärtner in Wien ernannt. Ab 1845 bis zu seinem Tode fungierte Schott als Direktor der Hofgärten und der kaiserlichen Menagerie. 1852 leitete er auch die Umgestaltung des Schönbrunner Schlossparks in eine teilweise englische Anlage. Bekannt wurde Schott insbesondere durch die Erforschung der Alpenflora, wobei er den Alpengarten im Belvedere begründete. Darüber hinaus bereicherte er die Wiener Hofgärten durch seine Sammlungen in Brasilien.

Werke[Bearbeiten]

  • Meletemata botanica (zusammen mit Stephan Ladislaus Endlicher), 1832
  • Rutaceae. Fragmenta botanica, 1834
  • Genera Filicum, 1834-1836
  • Analecta botanica (zusammen mit Karl Georg Theodor Kotschy und Carl Frederik Nyman), 1854
  • Synopsis Aroidearum, 1856
  • Aroideae, 1853-1857
  • Icones Aroidearum, 1857
  • Genera Aroidearum exposita, 1858
  • Prodromus systematis Aroidearum, 1860

Quellen[Bearbeiten]

  •  Robert Zander, Fritz Encke, Günther Buchheim, Siegmund Seybold (Hrsg.): Handwörterbuch der Pflanzennamen. 13. Auflage. Ulmer Verlag, Stuttgart 1984, ISBN 3-8001-5042-5.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]