Helmut Eder

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Helmut Eder (* 26. Dezember 1916 in Linz; † 8. Februar 2005 in Salzburg) war ein österreichischer Komponist.

Leben[Bearbeiten]

Eder studierte unter anderem bei Carl Orff und wurde von Alban Berg, Johann Nepomuk David und György Ligeti beeinflusst. Er komponierte mehr als 130 Werke, die von Kammermusik über geistliche Musik bis zur Oper reichten. Sie wurden von den Wiener Philharmonikern und Berliner Philharmonikern unter Leitung prominenter Dirigenten, unter ihnen Seiji Ozawa und Wolfgang Sawallisch, aufgeführt. Bei den Salzburger Festspielen 1991 wurde Eders Oper Mozart in New York uraufgeführt. Helmut Eder wurde mit dem Staatspreis für Musik[1] (1962) und dem Anton-Bruckner-Preis ausgezeichnet. Nach seinem Tod wurde er auf dem Salzburger Kommunalfriedhof beerdigt.

Kompositionen[Bearbeiten]

  • Oedipus (1958/59). Oper. Libretto: Fred Schroer (*1907) (nach SophoklesKönig Ödipus, deutsch von Heinrich Weinstock). UA 1960 Linz
  • Der Kardinal (1961/62). Oper. Libretto: Ernst Brauner. UA 1965 Linz
  • Die weiße Frau (1966). Oper. Libretto: Karl Kleinschmidt
  • Konjugationen 3 (1969). Oper. Libretto: Rudolf Bayr. UA 1969 Wien (ORF)
  • Der Aufstand. Oper in 3 Akten. Libretto: Gertrud Fussenegger. UA 2. Oktober 1976 Linz
  • George Dandin. Oper. Libretto: ? (nach Molière). UA 1979 Linz
  • Mozart in New York (1989/90). Oper. Libretto: Herbert Rosendorfer. UA 1991 Salzburg

Schüler[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Gernot Gruber, Gottfried Kraus: Helmut Eder. Verlag Lafite, Wien 1988 (Komponisten unserer Zeit, Bd. 24), S. 160, ISBN 978-3-85151-061-4.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. outstanding artist award - Musik. Abgerufen am 28. Oktober 2012.