Herbert Blendinger

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Herbert Blendinger (* 3. Januar 1936 in Ansbach) ist ein österreichischer Komponist und Bratschist deutscher Herkunft.

Leben[Bearbeiten]

Blendinger studierte Viola und Komposition bei Willy Horwath und Max Gebhard am Konservatorium in Nürnberg, anschließend von 1961 bis 1963 an der Musikhochschule München bei Georg Schmid und Franz Xaver Lehner, zusätzlich Schulmusik. Als Komponist erhielt er Anregungen durch Paul Hindemith.

Seine künstlerische Karriere begann 1961 als Solobratschist des Rheinischen Kammerorchesters Köln. Es folgten Engagements bei den Bamberger Symphonikern, dem Bayerischen Staatsorchester München, sowie eine solistische und kammermusikalische Konzerttätigkeit u.a. mit dem Bamberger Klavierquartett und dem Sinnhoffer-Quartett. Blendinger lehrte am Richard-Strauss-Konservatorium München und der Musikhochschule Würzburg. Von 1981 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1988 war er Professor für Viola an der Musikhochschule Graz. Seither konzentriert er sich auf die Komposition.

Aufführungen[Bearbeiten]

Aufführungen seiner Werke erfolgten vor allem im deutschsprachigen Raum, dazu gehörten u.a. Uraufführungen durch das Bayrische Staatsorchester in München unter Wolfgang Sawallisch (Konzert für Streichquartett und Orchester 1976, Media in vita 1980 und Divertimento concertante 1985), im Dom und in der Heilandskirche in Graz (Choralfantasie op. 49 (1989), Kantate Mich ruft zuweilen eine Stille op. 58 (1992), Kantate Allein den Betern kann es noch gelingen (1995)). Das ALEA Ensemble brachte seine Quartette Nr. 2, 3 und 4 auch international zur Aufführung (München, Rom, New York).

Weblinks[Bearbeiten]