Herne-Crange

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Straßenzug mit historischen Gebäuden in Herne-Crange

Crange ist ein Stadtteil im Stadtbezirk Wanne der Stadt Herne in Nordrhein-Westfalen. Der Ort ist mit Haus Crange verbunden. 1484 wird Crange als Freiheit bezeichnet.

Die Gemeinde Crange wurde am 28. Oktober 1906 nach Wanne eingemeindet.[1] Am 1. April 1926 wurden Wanne und Eickel zur kreisfreien Stadt Wanne-Eickel vereinigt.[1] Am 1. Januar 1975 wurde Wanne-Eickel in die Stadt Herne eingemeindet.[2]

Heute ist die Cranger Kirmes am Rhein-Herne-Kanal mit durchschnittlich 4 Millionen Besuchern das Wahrzeichen des Stadtteils und das größte Volksfest in Nordrhein-Westfalen. Gemessen an Besuchern pro Tag übertrifft sie sogar das Münchener Oktoberfest. Sie geht auf einen Pferdemarkt aus dem 15. Jahrhundert zurück und fand im Jahr 2008 zum 573. Mal statt.

Besondere Bedeutung verlieh dem Stadtteil einst die Zeche Unser Fritz. Auf der stillgelegten Schachtanlage von Schacht 5 befindet sich nun der Kirmesplatz der Cranger Kirmes.

In dem Stadtteil befindet sich das Kunsthaus Crange, ein Standort der Jugendkunstschule Wanne-Eickel. Das Haus bietet als Kursräume Tanz- und Theaterstudios, Mal- und Bildhaueratelier, Goldschmiede und Übungsräume.

Außerdem befindet sich in Crange der Betonpumpenhersteller Schwing, der dort um die 800 Mitarbeiter beschäftigt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Stephanie Reekers: Die Gebietsentwicklung der Kreise und Gemeinden Westfalens 1817–1967. Aschendorff, Münster Westfalen 1977, ISBN 3-402-05875-8, S. 224 und 291.
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 329.

Weblinks[Bearbeiten]

51.54457.1566Koordinaten: 51° 33′ N, 7° 9′ O