How to Succeed in Business Without Really Trying

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How to Succeed in Business Without Really Trying ist ein Pulitzer-Preis-prämiertes Musical mit der Musik und den Gesangstexten von Frank Loesser. Das Buch stammt von Abe Burrows, nach der dramatischen Adaption von Willie Gilbert und Jack Weinstock eines Romans gleichen Namens (deutscher Titel: Wie man Karriere macht ohne sich anzustrengen) von Shepherd Mead.

Die Show wurde von Cy Feuer und Ernest Martin in Zusammenarbeit mit Frank Loessers Produktionsgesellschaft produziert; die Regie führte Abe Burrows; die Choreografie wurde im Wesentlichen von Bob Fosse erarbeitet. Die Uraufführung fand am 14. Oktober 1961 im 46th Street Theatre in New York statt. Mit 1417 Aufführungen war das Musical ein sehr großer Erfolg.

Die Eröffnung im Londoner West End war am 28. März 1963 im Shaftesbury Theatre; das Musical wurde dort 520 mal aufgeführt.

Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 21. Dezember 1965 im "Theater an der Wien" , in Wien unter der Intendanz von Rolf Kutschera statt. Die Übersetzung stammte von Robert Gilbert und Gerhard Bronner. Harald Juhnke und Theo Lingen spielten die Hauptrollen, das Stück kam en suite 62 mal zur Aufführung.

Zu ihrem 50. Jubiläum wurde die Show am 27. März 2011 im New Yorker Al Hirschfeld Theatre von Rob Ashford neu inszeniert und choreografiert. In den Hauptrollen waren bis Januar 2012 Daniel Radcliffe und John Larroquette zu sehen. Seit 24. Januar 2012 wird die Hauptrolle des J. Pierpont Fintch von Nick Jonas und die Rolle von J. B. Biggley von Beau Bridges gespielt.

Inhalt[Bearbeiten]

Ort und Zeit: New York City zur Zeit der Entstehung des Stückes

Eigentlich müsste J. Pierrepont Finch mit dem Putzen der Fenster des „World Wide Wicket Company“-Gebäudes beschäftigt sein, ihm gerät jedoch der Karriere-Ratgeber „Wie man etwas wird im Leben, ohne sich anzustrengen“ in die Hände. Mit diesem begibt er sich beherzt in das Gebäude und trifft auf den Präsidenten des Unternehmens, J. B. Biggley, den er sogleich um eine Stelle bittet – und auf die Sekretärin Rosemary Pilkington, die nicht nur wegen seines forschen Auftretens von ihm hingerissen ist. Rosemarys Sympathie verschafft ihm fortan ein freundlicheres Klima in den Vorzimmern der Führungskräfte und den Zugang zu Informationen über diese.

Seinen ersten Job bekommt er mit ihrer Hilfe und durch die missverständliche Nennung J. B. Biggleys gegenüber dem Personalchef – vorerst in der Poststelle. Dort hört sich Finch demütig die Reden des Abteilungsleiters an und wird alsbald von diesem für dessen Nachfolge vorgeschlagen. Was er mit dem Hinweis ablehnt, dass (sein Konkurrent) Bud Frump in dieser Position für das Unternehmen nützlicher wäre. Bud Frumps Mutter ist Biggleys Schwägerin, ihr ständiges Drängeln um die Begünstigung ihres Sohnes ist Biggley äußerst lästig. Dies, Finchs Uneigennützigkeit und sein gutes Verhältnis zu Miss Jones, Biggleys Sekretärin, zahlen sich aus – Milt Gatch macht ihn im „Plans and Systems Department“ zu seinem Stellvertreter.

Nun bemüht sich Finch um Biggleys Aufmerksamkeit. Er spielt den Tüchtigen, nährt die Annahme Biggleys, dass er dieselbe Elite-Universität besucht hätte und täuscht gleiche Interessen vor. Das bringt ihm ein eigenes Büro und Hedy La Rue, Biggleys Geliebte, als Sekretärin ein. Gegen Gatch, der als Schürzenjäger bekannt ist, intrigiert er, indem er ihm Hedy vorbeischickt – wenig später sitzt er auf Gatchs Posten. Den neuen Leiter der Werbeabteilung räumt Finch ganz nebenbei aus dem Weg.

Als Werbechef startet Finch eine Werbekampagne – eine TV-Schatzsuche mit Versteck in der Zentrale. Die Sache geht schief, das Gebäude wird gestürmt und demoliert. Finchs Karriere scheint am Ende, doch Wally Womper, Vorsitzender des „Board of Directors“, dem er seine Kündigung vorlegen muss, hat selbst als Fensterputzer begonnen. So wird Finch Vorsitzender des „Board“, während Womper mit Hedy La Rue auf Reisen geht.

In der deutschen Fassung von Robert Gilbert und Gerhard Bronner wurden einige der Figuren umbenannt, z. B.: J. Pierrepont Finch (Hannibal Fink); Bud Frump (Fred Strunk); Miss Jones (Frl. Meier)

Bekannte Musiknummern[Bearbeiten]

  •   I Believe in You

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die Broadway-Produktion gewann 1962 sieben Tony Awards in den Kategorien:

Im selben Jahr erhielten Frank Loesser und Abe Burrows den Pulitzer-Preis für das Musical.

Verfilmung[Bearbeiten]

Das Musical wurde 1967 ebenfalls unter dem Titel How to Succeed in Business Without Really Trying (deutscher Verleihtitel: Wie man Erfolg hat, ohne sich besonders anzustrengen), von David Swift verfilmt.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]