Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop

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Filmdaten
Deutscher Titel Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop
Originaltitel Internal Affairs
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1990
Länge 108 Minuten
Altersfreigabe FSK 18
Stab
Regie Mike Figgis
Drehbuch Henry Bean
Produktion Pierre David, René Malo, Frank Mancuso Jr.
Musik Brian Banks, Mike Figgis, Anthony Marinelli
Kamera John A. Alonzo
Schnitt Robert Estrin
Besetzung

Internal Affairs – Trau’ ihm, er ist ein Cop (Originaltitel: Internal Affairs) ist ein US-amerikanischer Thriller aus dem Jahr 1990. Die Regie führte Mike Figgis, das Drehbuch schrieb Henry Bean. Die Hauptrollen spielten Richard Gere und Andy García.

Handlung[Bearbeiten]

Raymond Avilla ist Polizist des LAPD, der in die Abteilung für interne Ermittlungen versetzt wird. In seinem ersten Fall ermittelt er mit seiner Kollegin Amy Wallace gegen den Polizisten Van Stretch, der in jüngerer Zeit mehrfach wegen gewalttätigen Verhaltens angezeigt wurde. Tatsächlich wird Stretch auch gegen seine Frau handgreiflich, da er den Verdacht hat, dass sie fremdgeht.

Bei den Ermittlungen zeigt sich, dass Stretch offenbar mehr Geld besitzt, als er in seinem Beruf verdienen könnte. Es kommt der Verdacht auf, dass der Polizist nicht nur drogensüchtig, sondern auch korrupt ist. Avilla, der Stretch von der Polizeischule kennt, traut ihm organisierte Machenschaften dieser Dimension allerdings nicht zu. Wallace und er richten ihr Interesse daher nun auf den erfahrenen Polizisten Dennis Peck, der trotz seines Alters noch immer Streifendienst verrichtet.

Sie finden heraus, dass Peck sich seine Kollegen gefügig hält, indem er ihnen z. B. Nebenjobs verschafft oder bei Verstößen gegen die Dienstvorschriften zur Seite steht. Auf diese Weise erkauft sich Peck die Loyalität seiner Kollegen. Seine vermeintlich freundschaftliche Art ist jedoch nur vorgeschoben und endet, sobald er sich selbst in Bedrängnis sieht. So ist zum Beispiel Peck selbst derjenige, der Stretch mit dessen Frau betrügt. Und als sich abzeichnet, dass Stretch unter dem Druck der Ermittlungen zusammenzubrechen droht, heuert Peck einen professionellen Killer an, der ihn in einer fingierten Fahrzeugkontrolle während der Streife aus dem Weg räumt.

Um die Ermittlungen zu stören, versucht Peck außerdem auch Avilla zu zermürben. Mit provokanten Unterhaltungen macht er sexuelle Andeutungen über Avillas attraktive Frau und versucht so einen Keil zwischen sie und Avilla zu treiben. Beinahe hat er damit Erfolg. Nach wiederholten Verhören kommt die entscheidende Spur schließlich von Pecks Frau. Als sie den Namen eines Mordopfers wiedererkennt, der kurz zuvor noch mit Peck in Kontakt getreten war, belastet sie ihren Mann. Bei dem Versuch ihn festzunehmen wird Wallace von Peck angeschossen und schwer verletzt. Peck kann zunächst fliehen und verschanzt sich in Avillas Wohnung, wo er dessen Frau als Geisel nimmt. Dort wird er wenig später von Avilla gestellt und schließlich erschossen.

Kritiken[Bearbeiten]

  • James Berardinelli gab zu, der Film habe seine Fehler. In Bezug auf Atmosphäre und Timing sei er jedoch ein Volltreffer. Er liefere, was er verspreche und noch etwas mehr.[1]
  • Desson Howe verglich die Darsteller in der Washington Post vom 12. Januar 1990 mit den Barbie-Puppen. Er bezeichnete das Drehbuch als eine „Ausrede“. [2]
  • Peter Travers schrieb in der Zeitschrift Rolling Stone vom 8. Februar 1990, dass ein „weiterer“ Polizeifilm mit „machohaften“ Charakteren etwas sei, was man nicht brauche. Er kritisierte die Dialoge; weiterhin warf er dem Film „Rassismus“ und „Sexismus“ vor. Die „ausgezeichnete“ Besetzung sei „verschwendet“. [3]

Hintergründe[Bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden in Los Angeles statt. Der Film spielte in den Kinos der USA ca. 27,7 Millionen US-Dollar ein. In Deutschland zählte man über 264.000 Besucher.

Quellen[Bearbeiten]

  1. James Berardinelli auf reelviews.net
  2. Filmkritik von Desson Howe
  3. Filmkritik von Peter Travers

Weblinks[Bearbeiten]