Oberbank

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Oberbank
Firmenlogo
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1. Juli 1869
Unternehmenssitz Linz, Österreich
Unternehmensleitung

Vorstand: Franz Gasselsberger, Ludwig Andorfer, Josef Weißl

Branche Bank
Website

www.oberbank.at

Zentrale der Oberbank in Linz

Die Oberbank AG ist eine Regionalbank mit Sitz in Linz und gehört zu der 3-Banken-Gruppe.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Das Bankhaus entwickelte sich im Laufe des 17. Jahrhunderts aus dem Handelsgeschäft der alteingesessenen Linzer Schiffmeisterfamilie Scheibenpogen. Im 19. Jahrhundert ging es an den Eidam (Schwiegersohn) des vormaligen Linzer Bürgermeisters Johann Michael Scheibenpogen (II), Josef Planck und hieß J. M. Scheibenpogens Eidam. Josef Plancks 1844 geadelte Nachfahren, Planck von Planckburg, wandelten die Privatbank 1869 in eine Aktiengesellschaft um, die „Bank für Oberösterreich und Salzburg“. Diese bildete gemeinsam mit zwei weiteren Banken die heutige Oberbank. Der Creditanstalt-Bankverein in Wien übernahm im Jahre 1929 ein Aktien-Paket der Bank und erhielt 1933 durch die Ausgabe neuer Aktien die Mehrheit an der Oberbank.

1952 wurden je ein Drittel des Aktienbesitzes der CA an die 3 Banken Oberbank, Bank für Kärnten und Steiermark und Bank für Tirol und Vorarlberg übergeben. In den darauffolgenden Jahren baute die Oberbank ihr Filialnetz weiter aus und ging im Juli 1986 an die Börse. Seit 1997 tritt die Bank in der Öffentlichkeit als ein Mitglied der 3-Banken-Gruppe auf.

In den letzten Jahren expandierte die Bank in Richtung Deutschland, Tschechien, Ungarn und die Slowakei. In Österreich findet man Filialen in Oberösterreich, Salzburg, Niederösterreich, Wien, Burgenland und in Bad Aussee im steirischen Salzkammergut.

2007 erhielt die Oberbank beim Format-Bankentest den Titel „bestes Institut“.[1]

[Bearbeiten] Kritik

Ende 2008 kam die Oberbank in die Medien, da sie im Zuge der Finanzkrise Schweizer-Franken-Darlehen aufgrund einer Vertragsklausel zwangsweise in Euro-Kredite konvertiert hatte, was bei Kreditnehmern zu Verlusten führte. Aufgrund einer Mahnung des Verein für Konsumenteninformation (VKI) stellte die Bank ihre Handlungsweise ein und bot Kreditnehmern an, bis zum 30. Juni 2009 wieder in Fremdwährungskredite zurück wechseln zu können. Von der Bank werden 70 % des entstandenen Schadens dem Kreditnehmers ersetzt. [2]

[Bearbeiten] Literatur

  • Karl von Planck, Die Planck von Planckburg und die Scheibenpogen, Ein Beitrag zur Geschichte der Stadt Linz Gestalter und Gestalten, Schriftenreihe Erbe und Sendung, Linz, 1943

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Format-Bankentest 2007
  2. DER STANDARD Print-Ausgabe, 8. April 2009

[Bearbeiten] Weblinks

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