Jack Cady

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Jack Andrew Cady (* 20. März 1932 in Columbus, Ohio; † 14. Januar 2004 in Port Townsend, Washington) war ein amerikanischer Autor von Science Fiction-, Fantasy- und Horror-Novellen, Kurzgeschichten und Romanen.

Leben[Bearbeiten]

Cady arbeitete ab 1952 zunächst vier Jahre lang für die Küstenwache in Maine, bevor er an der University of Louisville ein Studium begann, das er 1961 mit einem Bachelor abschloss. Er schlug sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs durch, vom Auktionär bis zum Lastwagenfahrer, die ihm später den Stoff für seine Geschichten lieferten. Seinen ersten (unveröffentlichten) Roman tippte er auf der Sitzbank seines Trucks mit einer alten Schreibmaschine. Schon bald stellte sich der erste Erfolg ein, und er gewann 1965 mit der Kurzgeschichte The Burning den Atlantic Monthly 'First' Award. Sein erstes Buch The Burning & Other Stories, erschienen 1972, enthält diese Kurzgeschichte und weitere, die bereits in renommierten amerikanischen Anthologien abgedruckt worden waren.

Tatsächlich zu seinem Beruf machte Cady das Schreiben aber erst 1974, als er nach Washington zog und dort eine Stelle als Creative-Writing-Lehrer an der University of Washington annahm. Er lehrte dieses Fach an mehreren Universitäten in den ganzen USA, bevor er nach Washington an die Pacific Lutheran University in Tacoma zurückkehrte und dort bis zu seiner Pensionierung 1992 unterrichtete.

Cady war nie ein bequemer Autor, er deckte eine Vielzahl von Themen und Genres ab und konnte trotz seiner Klasse keine durchgehenden kommerziellen Erfolge feiern. Trotzdem blieb er bis zu seinem Tod produktiv und veröffentlichte allein in seinen letzten Lebensjahrzehnt sieben Bücher bei vier verschiedenen Verlagen.

In seinem Privatleben war Cady zwei Mal verheiratet, in zweiter Ehe mit der Autorin Carol Orlock, und hinterlässt vier Kinder aus seiner ersten Ehe.

Werke[Bearbeiten]

  • The Burning and Other Stories, Sammlung, 1972
  • Tattoo, Sammlung, 1978
  • The Well, Roman, 1981
  • Singleton, Roman, 1981
  • The Jonah Watch, Roman, 1982
  • Mc Dowell's Ghost, Roman, 1982
  • The Man Who Could Make Things Vanish, Roman, 1983
  • Dark Dreaming, Roman, 1991 (als Pat Franklin)
  • The Sons of Noah, Sammlung, 1992
  • Inagehi, Roman, 1993
  • Embrace of the Wolf, Roman, 1993 (als Pat Franklin)
  • Street, Roman, 1995
  • The Off Season, Roman, 1996
  • The Night We Buried Road Dog, Sammlung, 1998
  • The American Writer, Sachbuch, 1999
  • Ghostland, drei Novellen, 2001
  • The Hauntings of Hood Canal, Roman, 2001

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1993: Nebula Award für die beste Novelle für The Night We Buried Road Dog
  • 1993: World Fantasy Award für die beste Sammlung für The Sons of Noah and Other Stories
  • 1993: Bram Stoker Award für die beste Novelle für The Night We Buried Road Dog
  • 1994: Philip K. Dick Award für Inagehi
  • 1996: Bram Stoker Award für die beste Novelle für Kilroy Was Here

Weblinks[Bearbeiten]