Jacob Jensen

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Jacob Jensen (* 29. April 1926 in Kopenhagen) ist ein dänischer Industriedesigner. Bekannt geworden ist er unter anderem mit Arbeiten für Bang & Olufsen[1] und Ausstellungen im Museum of Modern Art.[2]

Biografie[Bearbeiten]

B&O Beocord 2000

Jensen wuchs als Sohn eines Polsterers im Kopenhagener Viertel Vesterbro auf. Er verließ nach dem siebten Schuljahr die Volksschule. 1948 wurde er an der Königlich Dänischen Akademie der Schönen Künste in Kopenhagen in der Abteilung für Möbeldesign angenommen. Dort lernte er nach den Designmethoden von Kaare Klint, einem Vertreter des Funktionalismus, und Hans Wegner. Er verließ die Schule 1952 mit der Spezialisierung auf Industriedesign. Von 1952 bis 1958 war bei dem ersten dänischen Industriedesignstudio angestellt und wurde 1954 zu dessen Leiter. 1958 gründete er sein eigenes Designstudio mit dem Namen „Jacob Jensen Design“ in Frederiksberg mit acht Angestellten. Da ihm der Verwaltungsaufwand des Studios zu groß wurde, zog er mit zwei Angestellten weiter nach Jyllinge. Dort entwickelten sie für General Electric ein Designkonzept, das die Firma aber nicht verwendete. Dieses Konzept wurde später von Bang & Olufsen (B&O) übernommen.[1] Er war von 1959 bis 1961 als Assistant Professor für Industriedesign an der University of Illinois at Chicago tätig.

Werk[Bearbeiten]

Jacob Jensen hat über 500 Produkte designt, wie z.b. Radios, Uhren, Telefone, Waagen, Küchen, Brillen und Rauchmelder. Für Gaggenau Hausgeräte war er als Chefdesigner tätig. Er hat den „Jensen One“, ein Auto auf der Basis des Citroën XM, entworfen. Einige seiner Designarbeiten sind in die ständige Sammlung des Museum of Modern Art, New York[3] und in die Sammlung Arkiv for Dansk Design des Designmuseums Danmark in Kopenhagen[4] aufgenommen worden.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1978: Design for sound by Jacob Jensen im Museum of Modern Art, New York[2]
  • 1999: MoMA: Highlights im Museum of Modern Art, New York [5]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten]

  • iF Design Award: 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1990, 1991, 1996, 1997, 2000.[6]
  • red dot design award: product design 2002 für Kurzzeitmesser TIMER [7]
  • red dot design award: product design 2006 für die Armbanduhr „Chronograph 600“[8]
  • Aufnahme in die Liste der „Großen Dänen“ des dänischen Außenministeriums.[9]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Lebenslauf bei Beoworld (Englisch)
  2. a b Ausstellung im Moma 'Design for sound by Jacob Jensen' (1978) (englisch)
  3. Stücke in der Sammelung des MoMA
  4. Liste der Arbeiten von Jensen im Kunstindustrimuseet (heute Danmarks Designmuseum), Danmarks Designmuseum: Arkiv for Dansk Design
  5. MoMA (pdf)
  6. iF und weitere
  7. red dot award 2002
  8. red dot award 2006
  9. The Great Danes (englisch)