Jenny (1948)

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Filmdaten
Deutscher Titel Jenny
Originaltitel Portrait of Jennie
Produktionsland USA
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1948
Länge 86 Minuten
Altersfreigabe FSK 12
Stab
Regie William Dieterle
Drehbuch Paul Osborn
Peter Berneis
Produktion David O. Selznick für Selznick International
Musik Dimitri Tiomkin
Bernard Herrmann
Kamera Joseph H. August
Lee Garmes
Schnitt William Morgan
Besetzung

Jenny (auch: Jennie – Das Portrait einer Liebe; Originaltitel: Portrait of Jennie) ist ein US-amerikanischer Fantasyfilm von William Dieterle aus dem Jahr 1948. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Robert Nathan[1] und erhielt 1949 den Oscar für die besten visuellen Effekte.[2] Der Film war Dieterles einzige Regiearbeit für David O. Selznicks Produktionsfirma Selznick International.

Handlung[Bearbeiten]

Eben Adams ist ein New Yorker Künstler, der mit seiner Arbeit unzufrieden ist - er erlebt Momente großer Inspiration, kann sie aber nicht zufriedenstellend umsetzen und schon gar nicht verkaufen, um davon leben zu können. Er darf in einem italienischen Restaurant essen, nahe dem verschneiten Central Park, den er oft durchstreift, um sich Anregungen für sein Werk zu holen. Eines Morgens trifft er so Jennie Appleton, die in einer eigenen Welt zu leben scheint und viel davon erzählt; sie kennt keinen Unterschied zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Jennie verschwindet, gerade als Eben es zu gelingen scheint, normale Gespräche mit ihr zu führen.

Auf der Suche nach ihr zieht er Monate lang durch den Park; als er sie wiederfindet, ist sie verändert und wirkt deutlich älter. Sie fasziniert ihn nun so, dass er ein Porträt von ihr anfertigt. Dieses bedeutet seinen künstlerischen wie kommerziellen Durchbruch. Mit der Zeit entdeckt Eben, dass Jennie der Geist einer in einem fürchterlichen Sturm umgekommenen Frau ist. Er reist mit ihr an den Ort des Sturmes, der erneut aufkommt und Jennie endgültig ins Meer mitnimmt. Schon fast entschwunden, versichert Jennie Eben, dass ihre Liebe die Zeiten überdauern wird.

Kritiken[Bearbeiten]

„Die fantastische Liebesgeschichte ist etwas verworren und pseudophilosophisch erzählt, aber technisch perfekt gemacht und sehr gut gespielt.“

Lexikon des internationalen Films[3]

„Phantastisch, zärtlich und herzergreifend. Joseph Augusts Kamera entlockt der Odyssee des Paares magische Bilder. Luis Buñuel sagte über den Film, er habe ihm ‚ein großes Fenster‘ geöffnet.“

cinema.de[4]

Literatur[Bearbeiten]

  • Robert Nathan: Jenny. Roman (Originaltitel: Portrait of Jennie). Deutsch von Johannes Steiner und Geraldine Erben. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1962.
  • Wheeler W. Dixon: Visions of Paradise. Images of Eden in the Cinema. New Brunswick 2006, S. 13–15.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. dt. zuerst unter dem Titel Bildnis von Jenny erschienen
  2. Oscargewinner 1949, www.ropeofsilicon.com. Abgerufen am 6. August 2009.
  3. Jenny (1948) im Lexikon des Internationalen Films
  4. Filmkritik, Cinema. Abgerufen am 6. August 2009.