Cecil Kellaway

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Cecil Kellaway (* 22. August 1890 oder 1893 in Kapstadt, Südafrika; † 28. Februar 1973 in Los Angeles, Kalifornien) war ein britischer Film- und Theaterschauspieler sowie Drehbuchautor.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Über das Geburtsjahr Cecil Kellaways gibt es unterschiedliche Angaben, die sowohl das Jahr 1890 aber auch 1893 nennen. Er wurde als Sohn britischer Eltern in Großbritannien geboren. Mehrere seiner Verwandten arbeiteten ebenfalls als Schauspieler, so waren der Oscarpreisträger Edmund Gwenn und der britische Schauspieler Arthur Chesney Kellaways Cousins. Bevor Kellaway auch in den Vereinigten Staaten bekannt wurde, hatte er sich bereits in Australien – wo er aufwuchs – einen Namen als Film- und Theaterschauspieler gemacht; auch war er für seinen zweiten Film, It Isn't Done von 1937, als Drehbuchautor verantwortlich.

Nachdem er 1938 in die USA kam, begann Kellaway eine Leinwandkarriere, die ihn in rund 140 Spielfilmen und Fernsehserien vor die Kamera führte. Häufig wurde Kellaway in der Rolle des freundlichen britischen Gentlemans besetzt. Seinen ersten Erfolg verzeichnete er 1948, als er den Spielfilm The Luck of the Irish inszenierte, und 1949 für seine Darstellung eines Leprechauns seine erste von insgesamt zwei Oscar-Nominierungen in der Kategorie Bester Nebendarsteller erhielt. Bekannter sollte erst der zweite Film sein, für den Kellaway erst 1968 nominiert wurde – Rat mal, wer zum Essen kommt aus dem Jahr 1967. Kellaways einzige Arbeit für den Broadway fand im Jahr 1960 statt, als er für das Musical Greenwillow zwischen März und Mai [1960] im Alvin Theatre auf der Bühne stand.

Cecil Kellaway war verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er starb 1973 an Arteriosklerose.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]