Jimramov

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Jimramov
Wappen von Jimramov
Jimramov (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Žďár nad Sázavou
Fläche: 2200 ha
Geographische Lage: 49° 38′ N, 16° 13′ O49.63666666666716.219722222222495Koordinaten: 49° 38′ 12″ N, 16° 13′ 11″ O
Höhe: 495 m n.m.
Einwohner: 1.198 (1. Jan. 2014) [1]
Postleitzahl: 592 42
Struktur
Status: Flecken
Ortsteile: 5
Verwaltung
Bürgermeister: Pavel Kalášek (Stand: 2006)
Adresse: Jimramov 39
592 42 Jimramov
Gemeindenummer: 595772
Website: jimramov.e-vysocina.cz/

Jimramov (deutsch Ingrowitz, älter auch Ingerwitz[2]) ist ein Flecken mit 1.281 Einwohnern am Zusammenfluss der Svratka und Fryšavka an der Grenze zwischen Böhmen und Mähren in der Region Vysočina. Das Städtchen liegt abseits von Hauptverkehrswegen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gegründet wurde das Städtchen im 13. Jahrhundert durch Jimram von Pernstein. Urkundlich erstmals erwähnt wurde es 1361 durch den Bau der Burg Skály durch Artleb von Starchowycz. Den Pernsteins wurden während ihrer Herrschaft einige Privilegien erteilt, die 1537 durch den Kaiser Ferdinand I. bestätigt wurden. Der Ort konnte bis heute sein altertümliches Aussehen erhalten. 1778 verkaufte Marie Antonia von Waldorf die Herrschaft an das mährische Geschlecht italienischer Abstammung Belcredi, die hier bis 1948 auf ihrem Schloss lebten, welches ihnen 1991 wieder übereignet wurde. Die Häuser um den Marktplatz bilden ein denkmalgeschütztes Ensemble. Seit 2006 ist Jimramov ein Městys.

Schlosskirche
Schloss

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Marktplatz
  • Schloss

Ortsgliederung[Bearbeiten]

Der Městys Jimramov besteht aus den Ortsteilen Benátky (Benatek), Jimramov (Ingrowitz), Sedliště (Sedlischt), Trhonice (Tirhonitz) und Ubušín (Groß Ubuschin).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Jimramov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2014 (PDF; 504 KiB)
  2. http://www.staremapy.cz/antos/zoomify/criginger.html