Velké Meziříčí

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Velké Meziříčí
Wappen von Velké Meziříčí
Velké Meziříčí (Tschechien)
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Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Kraj Vysočina
Bezirk: Žďár nad Sázavou
Fläche: 4000 ha
Geographische Lage: 49° 21′ N, 16° 1′ O49.35361111111116.013333333333425Koordinaten: 49° 21′ 13″ N, 16° 0′ 48″ O
Höhe: 425 m n.m.
Einwohner: 11.749 (1. Jan. 2013) [1]
Postleitzahl: 594 01 – 594 41
Verkehr
Bahnanschluss: Studenec–Křižanov
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 7
Verwaltung
Bürgermeister: Radovan Necid (Stand: 2011)
Adresse: Radnická 29/1
594 01 Velké Meziříčí
Gemeindenummer: 597007
Website: www.mestovm.cz

Velké Meziříčí (deutsch Groß Meseritsch) ist eine Stadt in Tschechien mit 11.753 Einwohnern (1. Januar 2004). Sie liegt in 425 m ü. M. in einem Tal des Krischanauer Berglandes (Křižanovská vrchovina) im Süden der Böhmisch-Mährischen Höhe am Zusammenfluss der Oslava und der Balinka und gehört dem Okres Žďár nad Sázavou an.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1236, seit 1408 erhielt das damalige Dorf Stadtrechte. Das historische Zentrum der Stadt am Fuß der ursprünglich gotischen Burg ist zum Stadtdenkmal ausgerufen worden. In der Stadt befindet sich neben einem Schloss auch der Dom des Heiligen Nikolaus sowie das ursprünglich gotische Rathaus, das lutherische Gymnasium, erbaut im Renaissance-Stil, eine Synagoge und zum Teil erhaltene Burgmauern. In der Nähe befindet sich auch ein jüdischer Friedhof aus dem 16. Jahrhundert. Am 7. Mai 1945 kam es in Groß Meseritsch zu einem Massaker an tschechischen Zivilisten bei dem 50 Menschen starben. Im Jahre 2005 wurden in Prag wegen des Massakers Ermittlungen gegen den in Deutschland lebenden ehemaligen HJ-Angehörigen Rudolf Malik aufgenommen.[2][3]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Velké Meziříčí gehören die Ortsteile Amerika, Dolní Radslavice (Unterratzlawitz), Hrbov (Herbau), Kúsky (Kusek), Lhotky, Mostiště (Mostischt), Olší nad Oslavou (Wolschi), Svařenov (Swarschenow) und Vrchovec (Hohendorf).

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Velké Meziříčí – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2013 (PDF; 543 KiB)
  2. http://www.radio.cz/de/nachrichten/72354
  3. http://old.radio.cz/en/article/76784