Joaquín Navarro-Valls

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Joaquín Navarro-Valls (* 16. November 1936 in Cartagena, Spanien) war von 1984 bis 2006 Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhls.

Leben[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der deutschen Schule studierte Navarro-Valls Medizin an den Universität Granada und der Universität Barcelona, sowie Journalismus an der Universität Navarra in Pamplona, Spanien. 1961 erhielt er seinen Abschluss in Innerer Medizin und Chirurgie, promovierte im Fachgebiet Psychiatrie (Titel der Dissertation: Trastornos psiquiátricos en los traumas craneales, deutsch: „Psychiatrische Erkrankungen bei Schädel-Traumata“) und lehrte an der Medizinischen Fakultät. 1968 schloss er sein Studium des Journalismus und 1980 das der Kommunikationswissenschaften ab.

Papst Johannes Paul II. ernannte Navarro-Valls 1984 zum Direktor des vatikanischen Pressebüros. Auch begleitete er Johannes Paul II. auf den meisten der über 100 Auslandsreisen. Nach dem Tod des Papstes leitete Navarro-Valls zunächst weiterhin das Pressebüro. Nachdem er Papst Benedikt XVI. im Juni 2006 um Entbindung von seinen Pflichten gebeten hatte, trat er am 11. Juli von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wurde der bisherige Generaldirektor von Radio Vatikan, Pater Federico Lombardi SJ.

Seit seinem 20. Lebensjahr ist Navarro-Valls Mitglied des Opus Dei. Von 1974 bis 1977 war er Sprecher dieser Organisation. Navarro-Valls lebt ehelos.

Ehrungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

  •  Begegnungen und Dankbarkeit: Erinnerungen und Gedanken des Pressesprechers von Papst Johannes Paul II.. Aachen 2011.

Literatur[Bearbeiten]

  • B. Hülsebusch: Die Stimme seines Herrn. Seit 15 Jahren dient Joaquin Navarro Valls als Sprachrohr des Stellvertreters Christi. Ein Porträt. In: Kirchenbote Nr. 34, 29. August 1999.

Weblinks[Bearbeiten]