Jonas Lüscher

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jonas Lüscher beim Erlanger Poetenfest 2013

Jonas Lüscher (* 22. Oktober 1976 in Zürich) ist ein Schweizer Schriftsteller, Doktorand der Philosophie und Ethiker und lebt seit 2001 in München.

Leben[Bearbeiten]

Jonas Lüscher wuchs in Bern auf, wo er auch von 1994 bis 1998 das Evangelische Lehrerseminar Muristalden besuchte (Ausbildung zum Primarlehrer). Nach einigen Jahren als Dramaturg und Stoffentwickler in der Münchner Filmwirtschaft studierte er an der Hochschule für Philosophie München (2005 bis 2009). Nebenbei arbeitete Lüscher als freiberuflicher Lektor.

Sein Studium schloss er 2009 mit der Erlangung eines Magistergrades ab. Anschließend folgten zwei Jahre als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut TTN (Technik-Theologie-Naturwissenschaften) an der Ludwig-Maximilians-Universität, gleichzeitig arbeitete er als Ethiklehrer an der Staatlichen Wirtschaftsschule München/Pasing.

2011 wechselte Lüscher an die ETH Zürich. Er promoviert dort bei Michael Hampe über die Bedeutung von Narrationen für die Beschreibung sozialer Komplexität vor dem Hintergrund von Richard Rortys Neo-Pragmatismus. 2012/2013 verbrachte er, mit einem Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds, neun Monate als Visiting Researcher am Comparative Literature Department der Stanford University.

Seine erste Novelle Frühling der Barbaren[1] wurde 2013 für den Deutschen Buchpreis nominiert, ebenso für den Schweizer Buchpreis.[2]

Werk[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2013: Franz-Hessel-Preis für seine Novelle Frühling der Barbaren[4]
  • 2013: Literarische Auszeichnung des Kantons Bern
  • 2013: Bayerischer Kunstförderpreis

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview und Buchkritik: Jonas Lüscher – »Frühling der Barbaren«, mit Video-Interview, literaturcafe.de, 22. Mai 2013.
  2. Medienmitteilung des Vereins LiteraturBasel und des SBVV, 19. September 2013.
  3. mathis-nitschke.com/wp/jetzt-de/
  4. Die Bundesregierung Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters Meldung vom 18. Februar 2014: Franz-Hessel-Preis. Deutsch-französischer Literaturpreis verliehen, abgerufen am 19. Februar 2014