Verlag C. H. Beck

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Verlag C.H.BECK
C. H. Beck.svg
Rechtsform Offene Handelsgesellschaft
Gründung 1763
Sitz München
Mitarbeiter > 950 (Verlag und Druckerei)
1700 (Verlagsgruppe)
Umsatz 138 Mio. Euro (2010)[1]
Branche Fachbuchhandel
Website www.beck.de
Messestand auf dem EDV-Gerichtstag 2007

Der Verlag C. H. Beck ist ein deutscher Verlag in der Rechtsform einer offenen Handelsgesellschaft mit dem Geschäftssitz in München.

Organisation[Bearbeiten]

Der Verlag zählt heute mit rund 9.000 lieferbaren Werken, über 70 Fachzeitschriften und einer jährlichen Produktion von bis zu 1.500 Publikationen zu den großen deutschen Buch- und Zeitschriftenverlagen. In München sind etwa 550 Mitarbeiter beschäftigt, eine Niederlassung mit den Redaktionen der Mehrzahl der juristischen Zeitschriften befindet sich in Frankfurt am Main. Die C. H. Beck’sche Druckerei, die auch für andere Verlage tätig ist, befindet sich in Nördlingen. Zusätzlich verfügt das Unternehmen über eine eigene Auslieferung und mehrere Imprintverlage.

Geleitet wird das Unternehmen in der sechsten Generation von Hans Dieter Beck in den Bereichen Recht, Steuern und Wirtschaft sowie von Wolfgang Beck in den Bereichen Literatur, Sachbuch und Wissenschaft.

Geschichte[Bearbeiten]

Carl Gottlob Beck hatte den Verlag am 9. September 1763 gegründet und seine Druckerei in Nördlingen um eine Buchhandlung erweitert. Beck gründet u. a. Nördlingens erste Zeitung und verlegt Kompendien zu Medizin und Naturkunde, Ökonomie und Pädagogik, sowie für den Religionsunterricht. Den heutigen Namen trägt der Verlag nach Carl Gottlobs Sohn Carl Heinrich Beck. Unter Oscar Beck siedelte der Verlag 1889 nach München-Schwabing um, wo sich der Hauptsitz bis heute befindet. Die Druckerei blieb in Nördlingen. Im Laufe des 19. Jahrhunderts profilierte sich der Verlag vor allem im Bereich theologischer Fachliteratur, wurde dann aber zunehmend zu einem Wissenschaftsverlag für die Bereiche Altertums- und Literaturwissenschaften, sowie Geschichte und Jura. Daneben hatte er stets ein literarisches Programm. In Zeiten des Ersten Weltkriegs erscheint „Der Wanderer zwischen beiden Welten“ von Walter Flex, ein sehr erfolgreiches Buch der 1920 und 1930er Jahre, das mit einer Gesamtauflage von einer Million Exemplare das meistverkaufte Buch des Verlages und eines der meistverkauften deutschsprachigen Werke des 20. Jahrhunderts wird.

Nach dem Eintritt Bayerns in das Deutsche Reich 1871 wurde C. H. Beck immer mehr zu einem juristischen Fachverlag, der wesentliche Gesetzessammlungen und juristische Fachschriften herausgab, die aber überwiegend auf Bayern bezogen waren.[2]

Heinrich Beck übernahm bis zum Tod Oscar Becks im Jahr 1924 schrittweise die Leitung des Verlages. In dieser Zeit erschien das berühmte Weimarer Autorentrio des Verlages: Oswald Spengler, Albert Schweitzer und Egon Friedell.

In der Zeit des Nationalsozialismus profitierte der Verlag von den politischen Entwicklungen. 1933 übernahm der Beck Verlag im Zuge der Arisierung den juristischen Verlag des Berliner Verlegers Otto Liebmann. Der Berliner Liebmann-Verlag hatte alles das, was dem Münchener Beck-Verlag fehlte: Zugang zu den Reichsministerien in Berlin, eine juristische Zeitung, die DJZ, und ein diversifiziertes Kommentar-Programm sowie einen Verlagssitz in Berlin.[3] Liebmann war nach der Machtergreifung der NSDAP unter Druck geraten, weil ihn die Nationalsozialisten wegen seiner "jüdischen" Herkunft verfolgten. Er wurde zum Verkauf gezwungen. Zunächst fand sich kein Käufer. Als auch Heinrich Beck zögerte, setzten sich Autoren des Liebmann-Verlags wie Johannes Popitz und Carl Friedrich Goerdeler bei Heinrich Beck für den Ankauf des Verlages ein.[4] Schließlich wurden sich Liebmann und Beck handelseinig. Der Verlag ging an Beck über. Nach einer Nachkriegsdarstellung des an dem Verkauf beteiligten Liebmannschen Prokuristen Ebel, der auf Liebmanns Wunsch von Heinrich Beck in gleicher Stellung übernommen wurde, sollen die Verhandlungen „in fairer Weise“ und wie unter „Ehrenmännern“ erfolgt sein.[5] In einem Brief an das Finanzamt vom 11. Januar 1934 äußerte Liebmann allerdings, er sei „gedrängt und genötigt“ worden, den Kaufvertrag mit Beck abzuschließen. In einem Schreiben an Ebel aus dem gleichen Jahr äußerte Liebmann: „Sie haben ganz recht, wenn Sie sagen (…) daß Herr Dr. Beck ein Mann der vornehmsten Gesinnung ist und niemals etwas Unrechtes tun oder verlangen wird. Nein, Herr Ebel, gegen Herrn Beck richteten sich meine Bedenken in keiner Richtung (…).“[6] Mit dem Berliner Verlag Liebmann gingen Publikationen wie die Deutsche Juristen-Zeitung und die Reihe Kurzkommentare auf C. H. Beck über.

Einer dieser Kommentare, der BGB Kommentar, wurde nach Heranziehung des nationalsozialistischen Juristen Otto Palandt sehr bekannt und wurde im Nachkriegsdeutschland weiter geführt.[4] Dies ermöglichte der C. H. Beck´schen Verlagsbuchhandlung den Aufstieg zu einem juristischen Monopolverlag.[7] Im Dritten Reich veröffentlichte der Verlag in problematischer Staatsnähe (Willoweit) Textausgaben und Kommentare zur nationalsozialistischen Gesetzgebung: So erschien 1936 ein Kommentar zum Blutschutzgesetz aus der Feder Wilhelm Stuckarts und Hans Globkes. Bis 1936 brachte C. H. Beck aber nach wie vor auch Werke jüdischer Autoren auf den Markt.[5] 1937 trat der Verleger Heinrich Beck in die NSDAP ein, was er später damit begründete, „den angestammten Verlag am Leben zu erhalten“.[8]

Wegen des nationalsozialistischen Engagements Becks erhielt der Verlag nach dem Krieg von der amerikanischen Besatzungsmacht zunächst keine Lizenz. Das Problem der NS-Verstrickung wurde mit der Gründung eines Tochterverlages umgangen, des Biederstein Verlag. Dieser Verlag erhielt ohne Probleme eine Lizenz der Besatzungsmacht. 1948 errichtete Roderich Fick das heutige Verlagsgebäude in der Schwabinger Wilhelmstraße, da das Verlagsgebäude im Krieg schwer beschädigt worden war. Erst 1949 erhielt C. H. Beck wieder eine Lizenz zu publizieren. Der Verlag befindet sich weiterhin im Besitz der Familie Beck.

Carl Hoeller wurde Nachfolger des juristischen Lektors Walter Mallmann und prägte bis zu seiner Pensionierung im Jahr 1978 die inhaltliche Entwicklung des juristischen Verlages. Ab November 1949 erschien bei C. H. Beck die Neue Juristische Wochenschrift (NJW), die sich zum zentralen juristischen Publikationsorgan entwickelte. 1948/49 kamen die „Juristischen Kurz-Lehrbücher“ auf den Markt, die mittlerweile Werke zum Prüfungsstoff der beiden juristischen Staatsexamina umfassen. 1958 erschien die erste Grundlieferung des heute fünfbändigen Loseblattkommentars zum Grundgesetz, herausgegeben von Theodor Maunz und Günter Dürig. 1962 erweiterte der Verlag seine juristischen Fachzeitschriften um die Zeitschrift „Deutsches Steuerrecht“ (DStR).

Am 9. September 2013 bestand der Verlag C. H. Beck seit 250 Jahren. Anlässlich des Jubiläums hat der Verlag Dokumentationen der Autoren Stefan Rebenich und Uwe Wesel veröffentlicht.[9][10] In einem Festakt am 7. September 2013 im Prinzregententheater in München erinnerten die Verleger Hans Dieter Beck und Wolfgang Beck vor 800 Gästen und Medienvertretern an die zurückliegenden Jahrhunderte und zeigten einen Ausblick in die Zukunft des Verlages.[11][12]

Verlagsgruppe[Bearbeiten]

Buchhandlung „Schweitzer Sortiment“ am Lenbachplatz in München

C. H. Beck ist Gesellschafter des Deutschen Taschenbuch Verlages, mit dem er zusätzlich bei den Gesetzestextbänden Beck-Texte im dtv und den populären Ratgebern Beck-Rechtsberater im dtv, aber auch mit der Reihe Beck-Wirtschaftsberater im dtv kooperiert.

Zur Verlagsgruppe gehören heute (2013):

Verlagsprogramme[Bearbeiten]

Das Programm für Rechtswissenschaft sowie das kulturgeschichtliche und literarische Programm richten sich jeweils an unterschiedliche Zielgruppen. Unter der gemeinsamen Marke C. H. Beck werden die Publikationen der beiden Programme eigenständig geführt: Lektorat, Herstellung, Marketing und Vertrieb sind zweimal vorhanden, und sie arbeiten nahezu wie eigenständige Verlage. Auch auf Buchmessen treten die beiden Bereiche getrennt auf.

C. H. Beck: Recht, Steuern, Wirtschaft[Bearbeiten]

Die bevorzugte Stellung auf dem Markt für juristische Fachliteratur verdankt der Verlag unter anderem den Loseblattgesetzessammlungen Schönfelder und Sartorius, die mehrere Jahrzehnte lang als einziges Hilfsmittel in den juristischen Staatsprüfungen zugelassen waren. Der Verlag gibt etwa 50 juristische Zeitschriften wie die Neue Juristische Wochenschrift oder die Juristische Schulung heraus, daneben auch einige wirtschaftswissenschaftliche Fachzeitschriften.

Der Verlag hat heute etwa 7000 Werke im Programm: darunter juristische Standardliteratur wie die Kommentare Palandt zum BGB mit Nebengesetzen, Fischer zum Strafgesetzbuch oder Kopp/Schenke bzw. Kopp/Ramsauer im Verwaltungsrecht, Schmidt zum Einkommensteuergesetz, Schmidt-Futterer zum Mietrecht oder das Rechtswörterbuch Creifelds. Aus dem Programm des Tochterunternehmens Vahlen ist insbesondere der bei Betriebsräten verbreitete Kommentar Fitting zum Betriebsverfassungsgesetz zu nennen. Das Internet-Portal Beck-Online wird im Rahmen eines Kooperationsvertrages mit einigen Länderjustizverwaltungen auch von Richtern und Staatsanwälten genutzt, neben dem Konkurrenten Juris.

C. H. Beck: Literatur, Sachbuch, Wissenschaft[Bearbeiten]

Wolfgang Beck bezeichnet den von ihm geführten Zweig als „kulturwissenschaftlichen Verlag“, in Medien wird er als „einer humanistischen Tradition verpflichtet“ bezeichnet.[10] Eine Darstellung zum Jubiläum 2013 kam zur Einschätzung: „Mit klassischem Bildungswissen erzielt der Verlag immer noch hohe Auflagen, was keine leichte Aufgabe ist.“[10]

Bedeutende Sachbuch-Autoren des Verlages sind und waren Peter-André Alt, Günther Anders, Kwame Anthony Appiah, Jan Assmann, Aleida Assmann, Hans Belting, Hermann Bengtson, Hartmut Bobzin, Michael Brenner, Jacob Burckhardt, Werner Busch, Karl Christ, Manfred Clauss, Gordon A. Craig, Ernst-Otto Czempiel, Werner Dahlheim, Ralf Dahrendorf, Alexander Demandt, Heimito von Doderer, Arnold Esch, Kurt Flasch, Johannes Fried,Norbert Frei, Egon Friedell, Saul Friedländer, Horst Fuhrmann, Lothar Gall, Peter Gay, Friedrich-Wilhelm Graf, Alfred Grosser, Jacques Le Goff, Luca Giuliani, Heinz Halm, Arnold Hauser, Otfried Höffe, Werner Hofmann, Vittorio Hösle, Norbert Huse, Werner Huß, Ivan Illich, Dirk Kaesler, Sudhir Kakar, Navid Kermani, Walther Killy, Johannes Kunisch, Hermann Kurzke, Hansjörg Küster, Claus Leggewie, Neil MacGregor, Hans Maier, Siegfried Mauser, Thomas Nipperdey, Paul Nolte, Érik Orsenna, Jürgen Osterhammel, Ulrich Raulff, Jan Philipp Reemtsma, Ludwig Reiners, Wolfgang Reinhard, Gerhard A. Ritter, Bernd Roeck, Wolfgang Röd, John C. G. Röhl, Willibald Sauerländer, Annemarie Schimmel, Günther Schiwy, Albrecht Schöne, Gerhard Schulz, Hagen Schulze, Albert Schweitzer, Amartya Sen, Hilal Sezgin, Wolfgang Sofsky, Oswald Spengler, Fritz Stern,Erich Trunz, Ernst Tugendhat, Michael Theunissen, Gert Ueding, Johannes Volkelt, Hans-Ulrich Wehler, Harald Weinrich, Eberhard Weis, Richard von Weizsäcker, Uwe Wesel, Johannes Willms, Heinrich-August Winkler, Herwig Wolfram, Paul Zanker und Roberto Zapperi.

C. H. Beck Paperback[Bearbeiten]

Die Anfänge der Reihe lassen sich bis in das Jahr 1959 zurückverfolgen, damals noch im schwarzen Leineneinband. Ab 1965 hieß die Paperbackreihe offiziell die „Schwarzen Reihe“. Ab dem Jahr 1987 erschien diese Reihe nicht mehr im schwarzen Einband und hieß Beck’sche Reihe. Seit Januar 2014 heißt sie C. H. Beck Paperback. Bis zum heutigen Zeitpunkt sind mehr als 2.000 Bände erschienen, Darunter Erstausgaben und auch Taschenbuchausgaben erfolgreicher Hardcover-Titel. Die Reihe enthält einige „Longseller“ – so sind etwa das Ökologiebuch Auf der Suche nach dem verlorenen Glück von Jean Liedloff oder die Bücher des Volkskundlers Rolf Wilhelm Brednich seit Jahrzehnten im Programm. In dieser Reihe erscheinen aber auch wissenschaftliche Werke und aktuelle politische oder gesellschaftliche Diskussionsbeiträge.

C. H. Beck Wissen[Bearbeiten]

Bände der Beck’schen Reihe Wissen

Die Reihe C. H. Beck Wissen wurde im Jahre 1995 als Unterreihe der Beck’schen Reihe begründet. Themen sind Biografien, Geschichte, Literatur und Sprache, Medizin und Psychologie, Musik, Natur und Technik, Philosophie, Religion sowie Kunst. Im Frühjahr und im Herbst erscheinen derzeit je 18 (am Anfang nur ein Dutzend) neue Bände. Manche liegen mittlerweile in 8. oder 9. Auflage vor (etwa Römische Geschichte von Klaus Bringmann und Die Germanen von Herwig Wolfram). Neuauflagen sind überarbeitet, ergänzt oder erweitert worden. Bisher sind über 500 Bände in der Reihe erschienen, die in ihrem Segment die Marktführerschaft behauptet und eine Gesamtauflage von mehr als 5 Millionen Exemplaren hat. Am erfolgreichsten waren:

  • Klaus Bringmann: Römische Geschichte (40.000 Exemplare verkauft),
  • Horst Dippel: Geschichte der USA (35.000 Exemplare verkauft),
  • Klaus-Jürgen Matz: Die 1000 wichtigsten Daten der Weltgeschichte (30.000 Exemplare verkauft).

Auch der Bereich Psychologie/Medizin ist mit 45 Titeln umfangreich. Zudem wurde der 2003 begonnene Versuch mit kunsthistorischen Titeln fortgesetzt.

Hans-Ulrich Wehler bearbeitete das Thema Nationalismus, die beiden Rhetorik-Bändchen stammen von Gert Ueding, Jutta Limbach schrieb über Das Bundesverfassungsgericht, Karl Christ über Die römische Kaiserzeit und der Grabungsleiter in Olympia, Ulrich Sinn, über Olympia.

Historiker wie Martin Jehne, Josef Wiesehöfer oder Hartwin Brandt, der das neue Handbuch der Altertumswissenschaft verfasst, welches die römische Kaiserzeit behandelt und ebenfalls bei C. H. Beck erscheint, haben hier angefangen, für das breite Publikum zu schreiben.

Im Jahr 2005 schloss sich die Reihe „Die 101 wichtigsten Fragen“ an, in der komplexe Themen in 101 Fragen und Antworten gebündelt werden; hier liegen rund 40 Bände vor.

Literatur[Bearbeiten]

Ein Programm zeitgenössischer Literatur hat der Verlag seit 1999. Er knüpft damit an eine ältere Programmtradition an, die zuvor im Biederstein Verlag gepflegt wurde. Seit 2001 leitet Martin Hielscher das Programm. Zu den Autoren des Programms gehören u.a. Gilbert Adair, Aravind Adiga, Ernst Augustin, Nico Bleutge, Kurt Drawert, Catalin Dorian Florescu, David Foenkinos, Paula Fox, Sabine Gruber, Thomas Lang, Jonas Lüscher, Michael Maar, Adolf Muschg, Dirk von Petersdorff, Hans Pleschinski, Norbert Scheuer, Jochen Schmidt, Charles Simmons, Michael Stavarič, Benjamin Stein und Tina Uebel.

Zeitschriften[Bearbeiten]

Im Verlagsbereich Literatur - Sachbuch - Wissenschaft erscheinen auch einige Zeitschriften, darunter „Kultur & Technik“, die Hauszeitschrift des Deutschen Museums, „Gnomon“, die Zeitschrift für Unternehmensgeschichte, das „Journal of Modern European History“ und die „Zeitschrift für die Ideengeschichte“.

Internetbuchhandlung[Bearbeiten]

Beck-Shop.de ist die deutsche Online-Fachbuchhandlung des C. H. Beck Verlages, die auf die Themen Recht, Steuern und Wirtschaft spezialisiert ist. Zudem sind aber auch lieferbare Bücher, CDs, DVDs und Zeitschriften aller Verlage erhältlich. Der Kundenservice besteht aus Fachbuchhändlern. Ergänzt wird das Programm durch zusätzliche Services, wie z. B. einen Neuerscheinungsdienst, thematische Zusammenstellungen von Neuerscheinungen und Neuauflagen, Informationen über neuerschienene Bücher sowie über Sonderpreise und Subskriptionen.

Die Initiative Mittelstand prämierte Beck-shop.de 2012 mit dem Innovationspreis-IT „Best of 2012" in der Rubrik eCommerce.[15] Der Online-Shop gehört zudem zu den Top 5 der Buchhändler mit der größten Kundenzufriedenheit. Dies ergab eine Umfrage mit über 10.000 Kunden, die das Institut für Handelsforschung im Jahre 2011 durchführte und 2012 veröffentlichte.[16]

BeckAkademie[Bearbeiten]

C. H. Beck bietet seit Anfang der 1990er Jahre Seminare für die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Juristen und Steuerberatern an. Unter der Dachmarke BeckAkademie firmieren mehrere auf ein Themengebiet spezialisierte Anbieter:

  • BeckAkademie AWS: Gründungsmitglied der BeckAkademie. AWS ist seit den 1980er Jahren auf dem Gebiet der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Steuerrecht tätig.
  • BeckAkademie Seminare: Gründungsmitglied der BeckAkademie und Anbieter von juristischen Fortbildungsmaßnahmen für Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Management
  • BeckAkademie Fernkurse: Zertifizierter Fernkurs für Vereins-/Berufsbetreuung
  • BeckAkademie Juristische Lehrgänge: Repetitorium für Studenten und Referendare
  • BeckAkademie Taxnews: Seminare für Steuer- und Wirtschaftsrecht

Literatur[Bearbeiten]

  • Der Aquädukt. Ein Jahrbuch herausgegeben im 175. Jahre der C. H. Beck’schen Verlagsbuchhandlung 1763/1938. Beck, München/Berlin 1938.
  • Der Aquädukt: 1763–1988. Ein Almanach aus dem Verlag C. H. Beck im 225. Jahr seines Bestehens. Beck, München 1988, ISBN 3-406-33197-1.
  • Albert Heinrich: Bibliographie Verlag C. H. Beck 1913–1988. Zum 225jährigen Bestehen des Verlages C. H. Beck. Biederstein-Verlag 1946–1988, Verlag Franz Vahlen 1970–1988. Beck, München 1988, ISBN 3-406-33198-X.
  • Stefan Rebenich: C. H. BECK 1763–2013. Der kulturwissenschaftliche Verlag und seine Geschichte. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65400-8.
  • Hermann Weber: Juristische Zeitschriften im Verlag C. H. Beck. Von den Anfängen im 19. Jahrhundert bis zum Zeitalter der elektronischen Medien. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-56616-5.
  • Uwe Wesel: 250 Jahre rechtswissenschaftlicher Verlag C. H. Beck. 1763–2013. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65634-7.
  • Dietmar Willoweit (Hrsg.): Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert. Mit Beiträgen zur Entwicklung des Verlages C. H. Beck. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-55820-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. buchreport-Ranking „Die 100 größten Verlage“, buchreport.de, 4. April 2011.
  2. Heidemarie Renk, Margarethe Sudhoff: Herzlichen Glückwunsch. In Kritische Justiz Nr. 4 1988
  3. Klaus Slapnicar: Der Wilke, der später Palandt hieß. In: Neue Juristische Wochenschrift 2000, S. 1694f.
  4. a b Klaus Slapnicar: Der Wilke, der später Palandt hieß. In: Neue Juristische Wochenschrift 2000, S. 1692, 1694f.
  5. a b Dietmar Willoweit: Das Profil des Verlages C. H. Beck im 20. Jahrhundert. In: Dietmar Willoweit: Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert. Verlag C. H. Beck, München 2007, S. 67–75.
  6. Dietmar Willoweit: Das Profil des Verlages C. H. Beck im 20. Jahrhundert. In: Dietmar Willoweit: Rechtswissenschaft und Rechtsliteratur im 20. Jahrhundert. Verlag C. H. Beck, München 2007, S. 69.
  7. Ingo Müller: Die Vertreibung des Rechts aus Deutschland. In: BRAK-Mitteilungen 3/2003.
  8. Heinrich Beck: Festschrift zum zweihundertjährigen Bestehen des Verlages C. H. Beck 1763–1963. Verlag C. H. Beck, München o. J., S. 189.
  9. Reinhard Wittmann: Samenkorn und Abendland. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 206 vom 6. September 2013, S. 14.
  10. a b c tageszeitung.de: Ein Stück deutscher Geschichte, 10. Juni 2013
  11. http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/themen/250-jahre-c-h-beck-alles-was-recht-ist-12564731.html
  12. http://www.boersenblatt.net/635866/
  13. buchmarkt.de vom 7. September 2009.
  14. buchmarkt.de vom 15. Januar 2010
  15. Offiziell veröffentlichte Liste der Initiative Mittelstand, abgerufen am 24. April 2012.
  16. Ergebnisse der Umfrage auf der Homepage der Handelsblatt GmbH, abgerufen am 24. April 2012.

48.159211.5826Koordinaten: 48° 9′ 33,1″ N, 11° 34′ 57,4″ O