Faschismus

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Dieser Artikel behandelt faschistische Gruppen in und außerhalb Europas bis 1945. Die Ursachen für das Entstehen faschistischer Bewegungen, ihre gemeinsamen Merkmale und die Diskussion um den Faschismusbegriff erörtert der Artikel Faschismustheorie.
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Faschismus (von ital. fascio, „Rutenbündel“) war zunächst die Eigenbezeichnung einer politischen Bewegung, die unter Führung von Benito Mussolini in Italien von 1922 bis 1943/45 die beherrschende politische Macht war und ein diktatorisches Regiegierungsystem trug (siehe Italienischer Faschismus). Später wurde der Begriff für alle extrem nationalistischen, nach dem Führerprinzip organisierten antiliberalen und antimarxistischen Bewegungen, Ideologien oder Herrschaftsysteme verwendet, die seit dem Ersten Weltkrieg die parlamentarischen Demokratien abzulösen suchten. Die Verallgemeinerung des Faschismus-Begriffs von einer zeitlich und national begrenzten Eigenbezeichnung zur Gattungsbezeichnung einer bestimmten Herrschaftsart ist umstritten, besonders für den Nationalsozialismus in Deutschland. Mit Neofaschismus bezeichnet man Strömungen und Parteien, die nach 1945 an die Tradition des Faschismus anknüpfen.[1]

Begriff

Das italienische Substantiv Fascismo wird historisch auf die „fasci di combattimento“ zurückgeführt: jene „Kampfbünde“, die Mussolini im März 1919 gründete.[2] Vor 1900 gegründete italienische Arbeiterbünde nannten sich Fasci dei lavoratori und Fasci siciliani.

Die Etymologie des Wortes fasci (Singular fascio – „Bund“ oder „Bündel“) wird meist abgeleitet vom lateinischen fasces. Diese Rutenbündel waren Machtsymbole zu Zeiten des Römischen Reiches, die die Liktoren vor den höchsten römischen Beamten, den Konsuln, Prätoren und Diktatoren, hertrugen.[3]

Erst der entstehende Antifaschismus der 1930er Jahre ließ im deutschsprachigen Raum den bis dahin üblichen Begriff Fascismus zugunsten des im weiteren Sinn gebrauchten Begriffs Faschismus zurücktreten.

Ein übergreifender (generischer) Faschismusbegriff, der die bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs bestehenden Regime in Italien, Deutschland und Japan umfasst, ist in der historischen Forschung umstritten. Einige Historiker wollen den Begriff auf Italien beschränken. Andere wie Bernd Martin halten „Faschismus“ als Gattungsbegriff nur für die „Bewegungsphase“ für sinnvoll:

„Faschismus als übergeordneter Gattungsbegriff eignet sich mithin allenfalls für die Bewegungsphasen der drei genuin entstandenen, gemeinhin so genannten Faschismen in Deutschland, Italien und Japan. Als umfassender Begriff für die Regimephasen trägt der Ausdruck hingegen nicht und kann der völlig unterschiedlichen Herrschaftsabsicherung nicht gerecht werden. Es würde daher der historischen Wirklichkeit wie auch dem historischen Selbstverständnis der damaligen Regime in Berlin, Rom und Tokio besser entsprechen, den abgegriffenen Faschismusbegriff aufzugeben.“

Bernd Martin[4]

Italien

Hauptartikel: Italienischer Faschismus
Wappen Italiens während der Herrschaft der Faschisten.

Mussolini gründete 1915 für Italiens Kriegseintritt die Fasci d’azione rivoluzionaria und bildete am 23. März 1919 aus den Fasci dēi lavoratōri und Fasci siciliani die Bewegung der Fasci italiani di combattimento („Italienischer Kampfverband“), der ein Rutenbündel zu seinem Zeichen machte. Er bestand anfangs überwiegend aus Anhängern des Syndikalismus, einer Weiterentwicklung des Gewerkschafts-Sozialismus, bis Mussolini ihn 1921 scharf gegen Sozialismus und Kommunismus abgrenzte. Damit wurde seine nun Partito Nazionale Fascista (PNF) genannte Partei auch von bürgerlichen Mittelschichten wählbar und von Teilen der katholischen Kirche, des Beamtentums und der Armee Italiens unterstützt.

Mit Hilfe von Paramilitärs, Straßenterror, einem starken Personenkult, Massenpropaganda und dem wirksam inszenierten „Marsch auf Rom“ eroberte Mussolini 1922 das Amt des italienischen Ministerpräsidenten. Er baute dann schrittweise mit einem Ermächtigungsgesetz, Verbot der übrigen Parteien, Aufhebung der Bürgerrechte und Pressefreiheit, Ausbau der Parteimiliz und politischen Morden bis 1925 eine Einparteiendiktatur unter einem von ihm geführten „Großen Faschistischen Rat“ in Italien auf.

1932 legte er die Ideologie seines Staatssystems schriftlich vor (La dottrina del fascismo): Merkmale waren ein extremer Nationalismus, eine durch Krieg angestrebte Großmachtstellung für Italien im Mittelmeerraum, die Betonung des „Willens zur Macht“ (Friedrich Nietzsche), des autoritären Führerprinzips (Vilfredo Pareto), der „direkten Aktion“ als „schöpferischem Gestaltungsprinzip“ (Georges Sorel) und einer totalitären, von einer Geheimpolizei überwachten Verschmelzung von Staat und alleinregierender Partei. Die sozialrevolutionäre Komponente der Aufstiegszeit trat zurück; verordnete Einheitsorganisationen von Arbeitern und Unternehmern sollten Klassenkampf unterbinden.[5] Um neben der Macht auch die Hegemonie im Sinne Antonio Gramscis zu gewinnen, übernahm der Staat auch die Sportbewegung. Hiermit sollten Körperkult, Verherrlichung von Kraft, Männlichkeit, Demonstration der italienischen Überlegenheit in körperbezogenen Aktivitäten wie Sport, Fußball-Weltmeisterschaft und Olympischen Spielen gewonnen werden. Das Comitato Olimpico Nazionale Italiano wurde verstaatlicht und der Spitzensport mit Staatsamateuren international leistungsfähig gemacht.[6]

Als Kennzeichen des Faschismus nach italienischem Vorbild gelten daher voluntaristische und futuristische Politikkonzepte, die den Machtwillen ökonomischen Zwängen vorordnen und die künftige radikale Umgestaltung der Gesellschaft als nationale Bestimmung anstreben,[7] eine offen terroristische und diktatorische Herrschaftsform, die sich als Volkswille ausgibt, mit ausgeprägtem Personenkult[8] und einer starken Ästhetisierung der Politik, die gegensätzliche Interessen und Strömungen überwölben und zusammenhalten soll.

Anfangs war der Faschismus nicht antisemitisch ausgerichtet. Wiederholt lehnte Mussolini in öffentlichen Äußerungen den Rassismus und Antisemitismus der Nationalsozialisten ab, in dem er eine Wiederkehr des „Germanismus“ sah, den er in seiner Jugend stets bekämpft habe.[9][10] Erst seit Mitte der 1930er Jahre gab es infolge der politischen Koalition Mussolinis mit dem Deutschen Reich antisemitische Agitationen, die dann auch in den Erlass antijüdischer Gesetze mündeten. Diese Politik zielte aber niemals auf Vernichtung der europäischen Juden, sondern auf ihre Entrechtung, Enteignung und Vertreibung.

Die faschistische „Neue Ordnung“ Italiens unterschied sich durch ihren Etatismus deutlich vom NS-Regime, indem Mussolinis starker Staat die alten Eliten einband. Er behielt auch mit seinen Eroberungskriegen in Libyen und Äthiopien eine traditionell kolonialistische Macht- und Expansionspolitik bei. Dabei kam es auch dort zu massenhaften Internierungen von etwa 100.000 Personen in Konzentrationslagern und Massenerschießungen von Kriegsgefangenen unter dem Deckmantel der Partisanenbekämpfung, aber zu weit weniger Justizmorden als etwa in der deutschen Wehrmacht.[11]

Überblick

Politische Karte Europas 1929–1938
Regime faschistischer Parteien
Land Partei/Bewegung Gründung Herrschaft Anmerkung
Italien Nationale Faschistische Partei
Republikanische Faschistische Partei
1921
1943
1922–1943
1943–1945
Deutschland Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei 1921 1933–1945
Rumänien Eiserne Garde 1927 1940–1941
Kroatien Ustascha 1929 1941–1945
Ungarn Pfeilkreuzler 1935 1944–1945
Regime von Parteien, deren Klassifizierung als „faschistisch“ umstritten ist
Portugal Nationale Union 1932 1933–1974
Österreich Vaterländische Front 1933 1933/34–1938
Spanien Movimiento Nacional 1937 1937–1975
Slowakei Hlinkas Slowakische Volkspartei 1925 1938–1945
Japan Taisei Yokusankai 1940 1940–1945
Faschistische Parteien, die nicht an die Macht kamen
Land Partei/Bewegung Gründung Anmerkung
Belgien Rexisten 1930
Bulgarien SBNL 1933
Dänemark Dänische Nationalsozialistische Arbeiterpartei 1930
Estland EVL 1929
Finnland Vaterländische Volksbewegung 1932
Großbritannien British Union of Fascists 1935
Irland Army Comrades Association 1931
Island Nationalistische Partei 1933
Serbien ZBOR 1934/35
Lettland Donnerkreuz 1932
Lichtenstein Volksdeutsche Bewegung in Liechtenstein 1938
Litauen Litauische Aktivistenfront 1940
Luxemburg Volksdeutsche Bewegung 1940
Niederlande Nationaal-Socialistische Beweging 1931
Norwegen Nasjonal Samling 1933
Österreich Heimatblock
Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei
1930
1918
Polen Nationalradikales Lager 1934
Schweden Nationalsocialistiska Arbetarepartiet 1933
Schweiz Nationale Front 1930
Sowjetunion Russische Faschistische Partei 1931
Spanien Falange 1933
Tschechoslowakei Národní obec fašistická
Vlajka
Deutsche Nationalsozialistische Arbeiterpartei
Sudetendeutsche Partei
1926
1928
1918
1933

Außereuropäische Staaten

Japan (1926–1945)

Der revolutionäre Impuls zahlreicher Theoretiker (wie Kita Ikki oder Takabatake Motoyuki), Gruppierungen und Parteien ab den 1920er Jahren war schwächer als in Europa ausgeprägt und eher auf die Vorherrschaft einer bürokratischen, nichtdemokratischen, konstituellen Monarchie auf Basis traditioneller Werte als auf eine völlig neue Ordnung gerichtet. Die ab 1936 stärksten Gruppen, die nach der Hitlerjugend geschaffene Großjapan-Jugendpartei (大日本青年党, Dai-Nippon Seinen-tō) und die politische Partei Gesellschaft des Östlichen Weges (東方会, Tōhōkai), waren keine faschistischen Bewegungen, kamen aber faschistischen Organisationen am Nächsten.[12] Der japanische Autoritarismus ab 1940 kann eher als ein komplexes Gemenge von Staatsbürokraten, konservativen Wirtschaftsführern und militärischen Prätorianern beschrieben werden.[13]

Die Anfangsperiode der Shōwa-Zeit von 1926 bis 1945, speziell ab dem Angriff auf China 1937, als Faschismus zu bezeichnen ist problematisch. Dennoch wird der Ausdruck Tennō-Faschismus durchaus verwendet.[14] Westliche Wissenschaftler räumen den Unterschieden zu den europäischen Faschismen breiteren Raum ein, modifizieren den Begriff zu „Militär- oder Kaisersystemfaschismus“, oder lehnen ihn – trotz Parallelen hinsichtlich Autoritarismus, Militarismus, imperialen Anspruch und rassischer Ideologie – in Bezug auf Japan als ungeeignet ab. So hält George M. Wilson das Konzept eines „japanischen Faschismus“ für verfehlt, da in Japan keine politische Bewegung die Macht an sich reißen wollte, die formelle verfassungsmäßige Autorität zumindest nach außen intakt geblieben sei und ein gewisses Maß an Pluralismus weiter existiert habe.[15] Gregory J. Kasza verweist auf das Fehlen wesentlicher Elemente des Faschismus, wie einer Einheits- oder Massenpartei oder eines „Führers“, sowie auf die großteils kriegsbedingte Einführung „typisch faschistischer“ Elemente. Die Reihenfolge von „Bewegung – Ideologie – Regime“ des europäischen Faschismus sei in Japan genau in umgekehrter Reihenfolge anzutreffen.[12] Ein Versuch der Etablierung einer Einheitspartei auf Konsensbasis war die Taisei Yokusankai (1940–1945) von Premierminister Konoe Fumimaro, die jedoch von inneren Grabenkämpfen beherrscht war und aus der beispielsweise die Tōhōkai 1941 wieder austrat. Vor der Shūgiin-Wahl 1942 gründete Premierminister Tōjō Hideki die Yokusan Seijikai (翼賛政治会), verbot alle anderen Parteien und nahm alle gewählten Abgeordneten zwangsweise auf.[16]

USA (1920–1945)

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In den 1920er und 1930er Jahren gab es in den USA, nicht zuletzt unter dem Eindruck der Weltwirtschaftskrise 1929 mit bis zu 15 Millionen Arbeitslosen, einige Politiker, die als „faschistoid“ gelten können, wobei dies damals wie heute von Fall zu Fall umstritten war oder ist. Wie in Europa breiteten sich faschistische Strömungen aus, letztendlich jedoch erfolglos.

Huey Long (1893–1935) war Mitglied der Demokratischen Partei und von 1928 bis 1932 Gouverneur von Louisiana und anschließend bis zu seiner Ermordung 1935 Senator. Kurz vor seiner Ermordung hatte er noch begonnen, den Präsidenten der Demokratischen Partei Franklin D. Roosevelt für die nächste Präsidentschaftswahl 1936 herauszufordern. Für seine Gegner war er ein Populist mit diktatorischen Neigungen, der je nachdem als potenzieller faschistischer oder kommunistischer Diktator eingeschätzt wurde.

Father Coughlin (1891–1979) war ein katholischer Priester, der in den 1930er Jahren das neue Massenmedium Radio für sozialkritische Ansprachen nutzte und bis zu 40 Millionen Zuhörer erreichte. Zunächst unterstützte er noch Roosevelt und dessen Politik des New Deal, fand sich von diesem aber dann nicht gebührend gewürdigt und begann sich mehr und mehr nach rechts zu radikalisieren, agitierte gegen Juden, Bankiers, Kapitalisten und Kommunisten. Er unterstützte offen Hitler und die Nationalsozialisten. 1936 gründete er das antisemitische Blatt Social Justice („Soziale Gerechtigkeit“). 1942, Deutschland hatte inzwischen den USA den Krieg erklärt, erteilten ihm seine Vorgesetzten in der katholischen Kirche, auch aufgrund massiven Drucks durch Roosevelt, Rede- und Schreibverbot. Coughlin zog sich daraufhin in seine Gemeinde nach Detroit und aus dem politischen Leben zurück. Nach seiner Pensionierung 1966 schrieb er Pamphlete gegen den Kommunismus und das Zweite Vatikanische Konzil, erreichte jedoch kein größeres Publikum mehr.

Deutsche Auswanderer gründeten vereinzelt „Heimatvereine“, die sich zum Teil an der NSDAP orientierten. Dies endete allerdings mit der deutschen Kriegserklärung an die USA.

Siehe auch

Literatur

Begriff
Geschichte
  • Arnd Bauerkämper: Der Faschismus in Europa 1918–1945. Reclam, Stuttgart 2006, ISBN 3-15-017049-4.
  • Jerzy W. Borejsza: Schulen des Hasses. Faschistische Systeme in Europa. Fischer TB, Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-596-60160-6.
  • Francis L. Carsten: Der Aufstieg des Faschismus in Europa. Europäische Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 1968.
  • Hermann Graml, Angelika Königseder, Juliane Wetzel (Hrsg.): Vorurteil und Rassenhaß. Antisemitismus in den faschistischen Bewegungen Europas. Metropol, Berlin 2001, ISBN 3-932482-52-2.
  • Reinhard Kühnl: Der Faschismus. Ursachen, Herrschaftsstruktur, Aktualität. Eine Einführung. Distel, Heilbronn 1983, ISBN 3-923208-02-2.
  • Ernst Nolte: Der Faschismus in seiner Epoche. Action française, italienischer Faschismus, Nationalsozialismus. Piper, München 1984, ISBN 3-492-10365-0.
  • Robert Paxton: Anatomie des Faschismus. DVA, München 2006, ISBN 3-421-05913-6.
  • Stanley G. Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Propyläen, Berlin 2001, ISBN 3-549-07148-5.
  • Thomas Schlemmer / Hans Woller (Hrsg.): Der Faschismus in Europa. Wege der Forschung. de Gruyter/Oldenbourg, München 2014.
  • Wolfgang Wippermann: Europäischer Faschismus im Vergleich (1922–1982). Suhrkamp, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-518-11245-7.
  • Wolfgang Wippermann: Faschismus. Eine Weltgeschichte vom 19. Jahrhundert bis heute. Primus, Darmstadt 2009, ISBN 3-89678-367-X.
Einzelstaaten
Aufarbeitung

Weblinks

 Wiktionary: Faschismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Faschismus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikiquote: Faschismus – Zitate

Einzelnachweise

  1. Der Brockhaus in fünfzehn Bändern. Vierter Band, Eis – Fra. Leipzig/Mannheim 1997, S. 280f.
  2. Hans-Georg Herrnleben: Totalitäre Herrschaft. Faschismus – Nationalsozialismus – Stalinismus, Ploetz, Freiburg 1980, S. 21.
  3. Wolfgang Benz, Hermann Graml, Hermann Weiß (Hrsg.): Enzyklopädie des Nationalsozialismus, 3. Auflage, Klett-Cotta, Stuttgart 1997, S. 453.
  4. Bernd Martin: Zur Tauglichkeit eines übergreifenden Faschismus-Begriffs. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte, 29. Jg. 1981, S. 48–73 (PDF; 6,3 MB).
  5. Der Große Brockhaus in zwölf Bänden, 18. Auflage, Dritter Band, Wiesbaden 1978, S. 651 f.
  6. Arnd Krüger: Sport im faschistischen Italien (1922–1933), in: G. Spitzer, D. Schmidt (Hrsg.): Sport zwischen Eigenständigkeit und Fremdbestimmung. Festschrift für Prof. Dr. Hajo Bernett. P. Wegener, Bonn 1986, S. 213–226; Felice Fabrizio: Sport e fascismo. La politica sportiva del regime, 1924–1936, Guaraldi, Rimini 1976.
  7. Manfred Hinz: Die Zukunft der Katastrophe. Mythische und rationalistische Geschichtstheorie im italienischen Futurismus, S. 1–18 und 89–111.
  8. Vgl. Clemens Zimmermann: Das Bild Mussolinis. Dokumentarische Formungen und die Brechungen medialer Wirksamkeit. In: Gerhard Paul: Visual History. Ein Studienbuch, S. 225 f.
  9. Hugo Valentin, Antisemitenspiegel. Der Antisemitismus: Geschichte, Kritik, Soziologie. Wien 1937, S. 72.
  10. Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche, München 1984, S. 288 f.
  11. Thomas Schlemmer, Hans Woller, Der italienische Faschismus und die Juden 1922 bis 1945. In: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte. Heft 2/2005, München 2005, S. 164–201.
  12. a b Gregory J. Kasza: Fascism from above? Japan's kakushin right in comparative perspective. In: Stein, Ugelvik, Larsen: Fascism Outside Europe. The European Impulse Against Domestic Conditions in the Diffusion of Global Fascism. Columbia University Press, 2002, S. 185 ff.
  13. Stanley Payne: Geschichte des Faschismus. Aufstieg und Fall einer europäischen Bewegung. Propyläen, 2001, ISBN 3-549-07148-5, S. 411.
  14. Siehe etwa Georg Blume: Pokémon zählt nicht, taz vom 31. März 2001, sowie Ruth Schneider: Tennofaschismus. Grundstrukturen des Tennō-Faschismus und seiner außenpolitischen Richtlinien, japanlink.de, beides abgerufen am 7. Oktober 2009.
  15. George M. Wilson: A New Look at the Problem of Japanese Fascism. In: Comparative Studies in Souety and History, 1967/68, S. 401–412; zitiert nach Payne 2001, S. 402.
  16. Mayumi Itoh: The Hatoyama Dynasty. Palgrave Macmillan, 2003, ISBN 978-1-4039-6331-4, S. 68.