Juan Senen Contreras

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Juan Senen de Contreras (* 1760 in Madrid; † 1826 ebendort) war ein spanischer General.

Er bereiste seit 1787 im Auftrag Karls III. zwecks Militärstudien England, Frankreich, Preußen, Österreich und Russland und wohnte 1788 einem Feldzug gegen die Türken und der Eroberung Chotins unter Prinz Coburg bei.

Zurückgekehrt, gab er 1791 sein Reisetagebuch und eine Geschichte des türkischen Feldzugs von 1788 heraus. Nach Ausbruch des Kriegs gegen Frankreich 1808 wurde er von der Junta von Sevilla beauftragt, Alentejo und Algarve zu revolutionieren. Er warf Junot zurück, organisierte die Volkserhebung, folgte dem Herzog von El Infantado in die Sierra Morena, hielt mit 11.000 Mann bei Montrion die französische Hauptmacht auf und focht in der Schlacht von Talavera (1809) auf Wellingtons linkem Flügel.

Er wurde darauf Divisionskommandeur und erhielt endlich den Oberbefehl über ein Armeekorps zur Deckung des Landes zwischen Tajo und Guadiana. Nachdem er Badajoz gerettet und in mehreren Gefechten gesiegt hatte, wurde er Generalkapitän von Galicien, stellte hier die Ordnung her und leitete die Verteidigung bei der Belagerung von Tarragona.

Dasselbe fiel endlich, Contreras wurde gefangen und, da er nicht zu Napoléon Bonaparte übertreten wollte, in das Schloss von Bouillon abgeführt, aus dem er im Oktober 1812 floh. Er entkam glücklich nach London, wo er einen Bericht über die Belagerung von Tarragona veröffentlichte, der 1825 auch in der Pariser Sammlung der "Mémoires relatifs aux révolutlons de France et d'Espagne" (Bd. 3) abgedruckt wurde. Mit Ferdinand VII. kehrte Contreras nach Spanien zurück, lebte fortan nur seinen Studien und starb 1826 in Madrid.