Köln-Ehrenfeld (Stadtbezirk)

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Wappen von Ehrenfeld
Wappen von Köln
Ehrenfeld
Stadtbezirk 4 von Köln
Abgrenzung des Stadtbezirks Ehrenfeld in Köln
Koordinaten 50° 56′ 47″ N, 6° 55′ 6″ O50.9463888888896.9183333333333Koordinaten: 50° 56′ 47″ N, 6° 55′ 6″ O.
Fläche 23,98 km²
Einwohner 105.493 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte 4399 Einwohner/km²
Adresse der
Verwaltung
Venloer Straße 419–421
50825 Köln
Politik
Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
SPD GRÜNE CDU FDP pro Köln LINKE
6
6
4
1
1
1
Quelle: Kölner Stadtteilinformationen – Zahlen 2012 (PDF; 2,7 MB)
Wahl zur Bezirksvertretung
vom 30. August 2009
(Stimmen in Prozent)[1]
 %
40
30
20
10
0
30,0
28,4
19,8
6,7
6,5
5,9
2,7
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004[2]
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-1,7
+5,6
-5,9
+0,7
+1,1
+2,0
-1,9

Ehrenfeld ist ein Stadtbezirk der Stadt Köln. Er umfasst die sieben Stadtteile Bickendorf, Bocklemünd/Mengenich, Ehrenfeld, Neuehrenfeld, Ossendorf und Vogelsang.

Seinen Namen hat der Stadtbezirk mit dem Stadtteil Ehrenfeld gemein, der nicht nur durch das dortige Bezirksrathaus an der Venloer Straße den Mittelpunkt des Bezirks bildet. Vor der Ehrenpforte, einem ehemaligen Stadttor des mittelalterlichen Kölns, lagen bis ins 19. Jahrhundert weitgehend landwirtschaftlich genutzte Felder. Die 1867 gegründete Gemeinde Ehrenfeld erhielt so ihren Namen. Im Jahre 1879 erhielt sie zunächst eigene Stadtrechte, bevor sie im Rahmen der Stadterweiterung 1888 Köln angegliedert wurde. Noch viele Jahre danach handelte es sich bei den heutigen Stadtteilen wie Bickendorf und Ossendorf wirklich noch um Dörfer, woran deren Architektur teilweise auch heute erinnert.

Das moderne Ehrenfeld umschließt Wohngebiete, Industriedenkmäler, Einkaufsstraßen und neue Industriegebiete mit Ansiedlungen von Fernsehsendern in Ossendorf. Der Bahnhof Ehrenfeld bietet Anschluss an das S-Bahn- und das Regionalbahnnetz, und der Stadtbezirk wird von vier zum Teil unterirdischen Stadtbahnlinien der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) erschlossen.

Helios-Leuchtturm in Köln-Ehrenfeld

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. stadt-koeln.de – Kommunalwahl 2009, abgerufen am 27. Januar 2011
  2. stadt-koeln.de – Analyse Kommunalwahl 2004 (PDF-Datei; 2,46 MB), abgerufen am 27. Januar 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Köln-Ehrenfeld – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien