Köln-Rodenkirchen (Stadtbezirk)

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Wappen von Rodenkirchen
Wappen von Köln
Rodenkirchen
Stadtbezirk 2 von Köln
Abgrenzung des Stadtbezirks Rodenkirchen in Köln
Koordinaten 50° 53′ 29″ N, 6° 59′ 28″ O50.8913888888896.9911111111111Koordinaten: 50° 53′ 29″ N, 6° 59′ 28″ O.
Fläche 54,56 km²
Einwohner 103.140 (31. Dez. 2012)
Bevölkerungsdichte 1890 Einwohner/km²
Neugründung 1. Jan. 1975
Adresse der
Verwaltung
Hauptstraße 85
50996 Köln
Website www.stadt-koeln.de
Gliederung
Stadtteile

Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Immendorf, Marienburg, Meschenich, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Sürth, Rondorf, Weiß, Zollstock

Politik
Bezirksbürgermeister Mike Homann (SPD)
Sitzverteilung (Bezirksvertretung)
CDU GRÜNE SPD FDP pro Köln LINKE
6
5
4
2
1
1
Quelle: www.stadt-koeln.de

Rodenkirchen ist der 2. von neun Kölner Stadtbezirken.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Bezirk liegt am Westufer des Rheines im sogenannten Rheinbogen. Er ist der südlichste der linksrheinischen Kölner Stadtbezirke.

Nachbarbezirke und -gemeinden[Bearbeiten]

Rodenkirchen grenzt im Norden an den 1. Stadtbezirk Innenstadt, im Osten durch den Rhein getrennt an den 7. Stadtbezirk Porz, im Süden an die Stadt Wesseling, im Südwesten an die Stadt Brühl und im Westen an die Stadt Hürth.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Der Stadtbezirk umfasst die Stadtteile Bayenthal, Godorf, Hahnwald, Immendorf, Marienburg, Meschenich, Raderberg, Raderthal, Rodenkirchen, Sürth, Rondorf (mit Hochkirchen), Weiß, Zollstock.

Der „Kölner Süden“[Bearbeiten]

Die im Rheinbogen liegenden Stadtteile des Stadtbezirks – Bayenthal, Marienburg, Rodenkirchen, Weiß und Sürth – subsumieren stadtinterne Print-Medien und Online-Dienste häufig auch unter den Oberbegriff „Kölner Süden“. Diese Eigen-Begriffsfindung ist jedoch geografisch nicht eindeutig konnotiert; mitunter wird sie auch weiter gefasst.

Gemeinsame Merkmale, die diesen Bereich auszeichnen, sind Gründerzeit-Villenviertel mit historischem Baumbestand als Firmen- und Privatbesitz sowie expandierende zeitgenössische Wohngebiete gehobener Qualität. Auch Kliniken und Pflegestätten (Diakonie Michaelshoven im Stadtteil Rodenkirchen) haben hier ihren Platz.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Stadtbezirk wurde am 1. Januar 1975 nach der Eingemeindung der vormals selbstständigen Gemeinde Rodenkirchen und der Stadt Wesseling in die Stadt Köln gegründet.[1] Zusätzlich wurden noch einige bereits 1888 eingemeindete Stadtteile dem Stadtbezirk zugeordnet. Durch eine erfolgreiche Verfassungsklage gegen das Köln-Gesetz wurde der Stadtteil Wesseling am 1. Juni 1976 ausgemeindet und erhielt seine Selbstständigkeit zurück.[1]

Politik[Bearbeiten]

Wahl zur Bezirksvertretung
vom 30. August 2009
(Stimmen in Prozent)[2]
 %
40
30
20
10
0
31,0
23,3
22,5
12,6
3,8
3,8
3,1
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004[3]
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-3,6
+6,0
-5,6
+2,5
-0,6
+1,7
-0,4

Bezirksbürgermeister[Bearbeiten]

Bezirksbürgermeister ist Mike Homann (SPD).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Parks[Bearbeiten]

Ausgedehnte Grünflächen, Naherholungsbereiche im Bereich der Rheinaue und des Forstbotanischen Gartens sowie Naturschutzgebiete (Sürther Aue) zeichnen den Kölner Süden aus. An Rodenkirchen (Campingplatz) und Sürth vorbei bis Godorf verläuft eine Etappe des Rhein-Radwegs. Auch für Jogging ist das Freizeitgebiet beliebt.

In diesem Teil der Parklandschaft unterhält auch einer der ältesten Golfclubs Deutschlands (1906 gegründet) seinen 9-Loch-Platz, eine Nachfolgegestaltung von 1955 durch Bernhard von Limburger an Stelle der im Zweiten Weltkrieg verwüsteten ursprünglichen 18-Loch-Anlage von 1909.

Bilder aus dem Stadtbezirk[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 299f.
  2. stadt-koeln.de – Kommunalwahl 2009, abgerufen am 16. Januar 2011
  3. stadt-koeln.de – Analyse Kommunalwahl 2004 (PDF; 2,6 MB), abgerufen am 16. Januar 2011