Kalbensteinberg
| Kalbensteinberg
Markt Absberg
|
|
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 11′ N, 10° 51′ O49.1763310.847064Koordinaten: 49° 10′ 35″ N, 10° 50′ 49″ O |
| Eingemeindung: | 1978 |
| Eingemeindet nach: | Absberg |
| Postleitzahl: | 91720 |
| Vorwahl: | 09175 |
Kalbensteinberg ist ein Ortsteil der Marktgemeinde Absberg im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Kalbensteinberg liegt im Fränkischen Seenland auf einer Höhe von 448 m ü. NN und hat 324 Einwohner (Stand: 30. Juni 2004).
[Bearbeiten] Geschichte
Kalbensteinberg wurde 1194 erstmas urkundlich erwähnt. Die frühe Geschichte ist nicht genau erforscht, aber um 1310 wurden die Ritter von Calwe bzw. Ritter von Kalwenberg erwähnt, die den Kalbskopf im Wappen trugen und vermutlich 1340 ausstarben. Auf wiederum ungeklärtem Weg kam die Ortschaft in den Besitz des Klosters Roggenburg. 1412 verkaufte das Kloster den Besitz an die Grafen von Öttingen. Von diesen gelangte die Ortschaft über die Familien Stromer und Wernitzer im Jahre 1437 an die Rieter von Kornburg, die die Grundherrschaft bis zu ihrem Aussterben im Jahre 1753 innehatten. Durch die Rieterstiftung fiel Kalbensteinberg an das Heilig-Geist-Spital und damit an die Reichsstadt Nürnberg. Nach dem Übergang an das Königreich Preußen 1791 wurde Kalbensteinberg 1806 mit den Gebieten des Fürstentums Ansbach in das neu gegründete Königreich Bayern integriert.
Im Zuge der Gemeindegebietsreform wurde das ehemals selbständige Kalbensteinberg 1978 zu Absberg eingemeindet.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Kalbensteinberg ist Teil des Spalter Hopfenanbaugebietes.
Der Ort ist vor allem durch seinen Obstanbau bekannt. Sehenswert ist die Kirschblüte Ende April mit ihrem Höhepunkt, dem Kirschblütenfest am 1. Mai. Mitte Juli findet die Kirschenernte im Dorf statt.
Der Obst-und Gartenbauverein unterhält eine eigene Brennereigenossenschaft.
Der Ort war 1994 Preisträger im Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden".
Durch Kalbensteinberg führt der einer der historischen Jakobswege für Pilger in Richtung Santiago de Compostela.
Die Rieter-Kirche wurde im Jahre 1464 erbaut.
[Bearbeiten] Verkehr
Die Bundesstraße 466, die Gunzenhausen mit Schwabach verbindet, verläuft 2 km westlich des Ortes.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Michael Jäger (1876-1962), Landwirt, Bürgermeister und Abgeordneter

