Kasey Chambers

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Kasey Chambers (* 4. Juni 1976 in Mount Gambier) ist eine australische Countrysängerin. Alle ihre Soloalben wurden mit Platin ausgezeichnet.

Kasey Chambers bei der Verleihung des ARIA Awards 2004

Beginn der Karriere mit der Dead Ringer Band[Bearbeiten]

Kurz nach ihrer Geburt zog die Familie (Vater Bill, Mutter Diane und älterer Bruder Nash) ins Nullarbor-Tiefland, wo sie von der Fuchsjagd lebten. Die im Outback unerträglich heißen Sommer verbrachten die Chambers in einem südaustralischen Fischerdorf. Abends sangen sie dort Countrylieder am Lagerfeuer.

1986 gründeten die Eltern die Dead Ringer Band, der sich Kasey und Nash ein Jahr später anschlossen. 1992 wurden sie hauptberufliche Musiker, wobei Bill Chambers viele ihrer Lieder schrieb. Für Slim Dusty schrieb Bill 1992 das Lied "Things Just Aren't the Same on the Land", das in den Country Music Awards zum Lied des Jahres wurde. Ihr erstes Album hieß "Red Desert Sky" und erschien 1993 im kleinen Musikverlag Import Records.

Kurz danach unterschrieb die Dead Ringer Band bei EMI Records und brachte 1995 ihr zweites Album "Home Fires" heraus. Die Singleauskopplung "Australian Song" wurde Nummer 1 in den Charts und erhielt von der australischen ARIA die Auszeichnung zum Countrylied des Jahres 1996. 1995 wurde die Gruppe beim Countryfestival von Tamworth zur Band des Jahres gekürt und erhielt die "Goldene Gitarre". Im Jahr darauf erhielten sie den Mo Award als "Gruppe des Jahres".

1997 brachte die Band Living in the Circle und 1998 Hopeville heraus. Kasey Chambers wurde als der neue Star am australischen Countryhimmel bekannt. 1998 löste sich die Dead Ringer Band jedoch auf, weil Bill und Diane sich trennten. Kasey zog auf die Norfolkinsel. Die Dead Ringer Band erhielt insgesamt zwei Auszeichnungen von der ARIA und sieben Goldene Gitarren.

Erfolg als Solokünstlerin[Bearbeiten]

Ende 1998 nahm Kasey Chambers innerhalb weniger Wochen mit The Captain auf Norfolk Island ihr erstes Soloalbum auf, mit Nash Chambers als Produzenten und Bill Chambers an der Gitarre. Zu vier Titeln steuerten zwei Countrymusiker aus den USA, Buddy Miller und Julie Miller, Gitarre und Gesang bei. The Captain erschien 1999. Kasey Chambers wurde von der ARIA für das beste Countryalbum des Jahres 1999 ausgezeichnet. Ein Jahr später wurde sie zur "Besten Künstlerin" ernannt. Gute Mundpropaganda führte schließlich zu einem Doppel-Platin in Australien. In den USA gehörte The Captain 2001 schließlich zu den 50 meistverkauften Countryalben, wobei Chambers zuerst mit Lucinda Williams durch die USA und darauf mit Emmylou Harris durch Australien tourte.

Kasey Chambers zweites Album Barricades & Brickwalls stieg 2001 als Nummer 4 in die australischen Albumcharts ein. Den Durchbruch schaffte die Platte Anfang 2002 mit der Auskopplung Not Pretty Enough, die es auf Platz 1 schaffte. Chambers war damit bisher die einzige im australischen Country, die gleichzeitig ein Album und eine Single auf Platz 1 bringen konnte (Stand Juni 2004). Auch die Auskopplungen Million Tears und If I Were You kamen 2002 in Australien unter die ersten 40.

Während Not Pretty Enough schließlich Doppel-Platin erhielt, verkaufte sich Barricades & Brickwalls so gut, dass es Siebenfach-Platin erhielt. Es war 2002 damit Australiens meistverkauftes Album und erhielt von der ARIA die Auszeichnung "Album des Jahres" und "Bestes Country Album", Chambers wurde "Beste Künstlerin". In den USA erschien 2002 Barricades & Brickwalls, das knapp die Album Top-100 verfehlte, es jedoch in die Country Top-20 schaffte.

Am 22. Mai 2002 bekam Kasey Chambers zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Schauspieler und Regisseur Corey Hopper ihr erstes Kind, den Sohn Talon Jordi. Sie zogen an die australische zentrale Ostküste. Kasey nahm eine Coverversion des Lieds von Cyndi Lauper True Colors auf, das 2003 unter die Top 5 kam.

Am 31. Mai 2004 brachte Chambers ihr drittes Soloalbum Wayward Angel heraus. Es wurde sofort Nummer 1 in Australien und erreichte schon in der ersten Woche Platinstatus. Der Titelsong handelt von ihrem Sohn Talon.

Diskografie[Bearbeiten]

  • Red Desert Sky (1993) mit der Dead Ringer Band
  • Home Fires (1995) mit der Dead Ringer Band
  • Living in the Circle (1997) mit der Dead Ringer Band
  • Hopeville (1998) mit der Dead Ringer Band
  • The Captain (1999)
  • Very Best Of: So Far (2000) der Dead Ringer Band
  • Barricades & Brickwalls (2001)
  • Wayward Angel (2004)
  • Carnival (2006)
  • Little Bird (2010)
  • Storybook (2011)
  • Wreck & Ruin (mit Shane Nicholson, 2012, ARIA Award: bestes Countryalbum[1])
  • Bittersweet (2014)

Quellen[Bearbeiten]

  1. Gewinner der ARIA Awards 2013

Weblinks[Bearbeiten]