Kiko Argüello

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Kiko Argüello beim Weltjugendtagsvortreffen 2005 in Amsterdam

Kiko Argüello, eigentlich Francisco José Gómez Argüello Wirtz, (* 9. Januar 1939 in León) [Aussprache des Nachnamens: Arˈgweʎo] ist ein spanischer Kunstmaler und einer der Gründer des Neokatechumenalen Wegs, einem Itinerar zur Bildung einer christlichen Lebensweise innerhalb der Römisch-Katholischen Kirche. Dabei nimmt Argüello eine besonders reaktionäre Interpretation vor, die in homophobe und frauenverachtende Positionen abschweift. So verkündete er z.B. auf dem "Family day" gegen gleichgeschlechtliche Ehen am 20.6. in Italien Femizid sei durch Frauen verursacht, die ihre Männer verlassen, denn, so Argüello, "Wenn ein Mann von seiner Frau verlassen wird, erlebt er die Hölle und der erste Impuls den er verspürt, ist sie zu töten" [1]

Leben[Bearbeiten]

Von Argüello gestalteter Altarraum der Almudena-Kathedrale

Argüello studierte Kunst an der königlichen Universität von San Fernando in Madrid. 1959 wurde er mit dem nationalen Kunstpreis ausgezeichnet. Der Ikonenmaler gestaltete die Almudena-Kathedrale zur Hochzeit des spanischen Prinzenpaares Felipe und Letitia neu.

Zusammen mit Carmen Hernández und Pater Mario Pezzi gründete Argüello 1964 in den Baracken Madrids den Neokatechumenalen Weg, einen Bildungsweg, der heute ein Instrument der Römisch-katholischen Kirche zur Einführung in den christlichen Glauben ist. Argüello und seine beiden Mitgründer haben sich die Führung der auch innerhalb der katholischen Kirche umstrittenen Gemeinschaft auf Lebenszeit vorbehalten.

Bücher[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatIl fondatore dei neocatecumeni: "Femminicidio? Causato da donne che lasciano uomini". La Repubblica, 2015-23-06, abgerufen am 2015-23-06 (italienisch).