Kim Stanley Robinson

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Kim Stanley Robinson auf der Worldcon in Glasgow im August 2005

Kim Stanley Robinson (* 23. März 1952 in Waukegan, Illinois) ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor.

Leben[Bearbeiten]

1974 schloss Robinson ein Literaturstudium ab, 1975 nahm er ein Anglistik-Studium auf. Seine erste Science-Fiction-Erzählung Coming Back To Dixieland wurde 1976 von Damon Knight in seiner Orbit-Anthologienreihe publiziert. 1982 folgte die Promotion in Literatur mit einer Arbeit über das Romanwerk von Philip K. Dick, die 1984 in Buchform überarbeitet als The Novels Of Philip K. Dick erschien. Seine ersten beiden SF-Romane erschienen im selben Jahr, Icehenge und das preisgekrönte The Wild Shore.

Er unterrichtete als Dozent an verschiedenen Universitäten und widmete sich seit 1988 ganz der Tätigkeit eines Schriftstellers.

Seine Werke befassen sich oft mit ökologischen und soziologischen Themen. Viele seiner Romane entspringen seiner Faszination für wissenschaftliche Themen, wie z.B. seinen 15 Jahren Forschung und der lebenslanger Begeisterung für den Mars, die zu seiner berühmtesten Arbeit, der Marstrilogie, führten. In seiner Trilogie Forty Signs of Rain, Fifty Degrees Below und Sixty Days and Counting, sowie in dem Roman 2312 thematisiert er die Folgen der globalen Erwärmung.[1][2]

Er ist seit 1982 verheiratet, lebte einige Zeit in der Schweiz und heute mit Frau und den beiden Söhnen in Davis (Kalifornien).

Bibliografie[Bearbeiten]

Kalifornien-Trilogie[Bearbeiten]

Mars-Trilogie[Bearbeiten]

Capital Code[Bearbeiten]

  • Forty Signs of Rain, 2004
  • Fifty Degrees Below, 2005
  • Sixty Days and Counting, 2007

Einzelromane[Bearbeiten]

Kurzgeschichtensammlungen[Bearbeiten]

Als Herausgeber[Bearbeiten]

  • Future Primitive: The New Ecotopias, 1994

Sachbuch[Bearbeiten]

  • Die Romane des Philip K. Dick : eine Monographie, 2005, ISBN 3-926-12651-5, The Novels of Philip K. Dick, 1984

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1984 World Fantasy Award für den besten Kurzroman Black Air
  • 1984 SF Chronicle Award für die beste Erzählung Black Air
  • 1985 Locus Award für The Wild Shore als bester erster Roman
  • 1987 Nebula Award für den besten Kurzroman The Blind Geometer
  • 1988 Asimov's Reader Poll Award für den besten Kurzroman Mother Goddess of the World
  • 1991 John W. Campbell Memorial Award für den Roman Pacific Edge
  • 1991 Locus Award für den besten Kurzroman A Short, Sharp Shock
  • 1992 SF Chronicle Award für die beste Kurzgeschichte Vinland the Dream
  • 1992 BSFA Award für den Roman Roter Mars
  • 1993 Nebula Award für den Roman Roter Mars
  • 1994 Hugo Award für den Roman Grüner Mars
  • 1994 Locus Award für den SF-Roman Grüner Mars
  • 1997 Hugo Award für den Roman Blauer Mars
  • 1997 Locus Award für den SF-Roman Blauer Mars
  • 2000 Locus Award für die Erzählsammlung The Martians
  • 2003 Locus Award für den SF-Roman The Years of Rice and Salt
  • 2013 Nebula Award für den Roman 2312

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Sarah Crown: Future tense. In: The Guardian, 14. September 2005. Abgerufen am 13. April 2014.
  2. Jerry Cope: The Climate Changed World of 2312. With Kim Stanley Robinson. In: The Huffington Post, 13. Juni 2012. Abgerufen am 13. April 2014.