Rhein-Neckar-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Rhein-Neckar-Kreises Deutschlandkarte, Position des Rhein-Neckar-Kreises hervorgehoben49.4058333333338.6838888888889Koordinaten: 49° 24′ N, 8° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Region: Rhein-Neckar
Verwaltungssitz: Heidelberg
Fläche: 1.061,72 km²
Einwohner: 531.013 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 500 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: HD
Kreisschlüssel: 08 2 26
Kreisgliederung: 54 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Kurfürstenanlage 38–40
69115 Heidelberg
Webpräsenz: www.rhein-neckar-kreis.de
Landrat: Stefan Dallinger (CDU)
Lage des Rhein-Neckar-Kreises in Baden-Württemberg
Frankreich Schweiz Österreich Bodensee Rheinland-Pfalz Hessen Freistaat Bayern Alb-Donau-Kreis Baden-Baden Landkreis Biberach Landkreis Böblingen Bodenseekreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Enzkreis Landkreis Esslingen Freiburg im Breisgau Landkreis Freudenstadt Landkreis Göppingen Heidelberg Landkreis Heidenheim Landkreis Heilbronn Heilbronn Hohenlohekreis Landkreis Karlsruhe Karlsruhe Landkreis Konstanz Landkreis Lörrach Landkreis Ludwigsburg Main-Tauber-Kreis Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Ortenaukreis Ostalbkreis Pforzheim Landkreis Rastatt Landkreis Ravensburg Rems-Murr-Kreis Landkreis Reutlingen Rhein-Neckar-Kreis Landkreis Rottweil Landkreis Schwäbisch Hall Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Sigmaringen Stuttgart Landkreis Tübingen Landkreis Tuttlingen Ulm Landkreis Waldshut ZollernalbkreisKarte
Über dieses Bild
Topografische Karte

Der Rhein-Neckar-Kreis ist der einwohnerstärkste Landkreis in Baden-Württemberg und der nach Einwohnerzahl fünftgrößte in Deutschland. Er liegt im Nordwesten des Landes im Regierungsbezirk Karlsruhe und gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar.

Sitz des Landkreises ist Heidelberg, das selbst ein Stadtkreis ist, ihm aber nicht angehört.

Geographie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Der Rhein-Neckar-Kreis hat Anteil an der Oberrheinischen Tiefebene, am westlichen Kraichgau und am südlichen Odenwald. Die Landschaft am westlichen Rand des Odenwalds von Wiesloch nordwärts über Heidelberg und Weinheim bis Darmstadt bezeichnet man als Bergstraße, eine der wärmsten Gegenden Deutschlands. Die nordwestliche Hälfte des Kreises stellt das historische Gebiet der Kurpfalz dar. Im Osten liegt das Tourismusgebiet Brunnenregion. Der Landkreis grenzt direkt an Hessen und Rheinland-Pfalz (Brühl (Baden) - Altlußheim/Altrip - Speyer) und besitzt zudem eine Exklave, die andererseits nur 2 km von Bayern (Badisch Schöllenbach/Kirchzell-Breitenbach) entfernt ist.

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Der Rhein-Neckar-Kreis grenzt im Uhrzeigersinn im Norden beginnend an die Landkreise Bergstraße, Odenwaldkreis (beide in Hessen), Neckar-Odenwald-Kreis, Heilbronn und Karlsruhe (alle in Baden-Württemberg). Im Westen bildet der Rhein die Landesgrenze zum Bundesland Rheinland-Pfalz mit der kreisfreien Stadt Speyer und dem Rhein-Pfalz-Kreis. Weiterhin grenzt er an die Stadtkreise Mannheim und Heidelberg.

In das Kreisgebiet ragt ein schmaler Streifen, der zum Land Hessen gehört. Es handelt sich hierbei um die zum Kreis Bergstraße gehörigen Gemeinden Neckarsteinach und Hirschhorn (Neckar) sowie das gemeindefreie Gebiet Michelbuch.

Zum Kreisgebiet gehört auch die jenseits der Rheins gelegene so genannte Kollerinsel.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Rhein-Neckar-Kreis entstand durch die Kreisreform in Baden-Württemberg am 1. Januar 1973.[2] Damals wurden die Altkreise Heidelberg und Mannheim mit der nördlichen Hälfte des Altkreises Sinsheim und der Gemeinde Lindach des Altkreises Mosbach zum Rhein-Neckar-Kreis vereinigt.[3] Am 1. Januar 1975 erfolgte die Ausgliederung von Ziegelhausen in den Stadtkreis Heidelberg. Am 1. April 1976 wurde der Kümmelbacher Hof aus der Stadt Heidelberg aus- und in die Stadt Neckargemünd eingegliedert. Nach einer kleinen Grenzkorrektur zum Neckar-Odenwald-Kreis, die am 1. Januar 1977 wirksam wurde, erhielt der Kreis seine derzeitige Gestalt. Historisch spielte der Rhein-Neckar-Kreis schon vor der Kreisreform in der Revolution 1848/49 eine wichtige Rolle. Von hier gingen entscheidende Impulse für den Kampf um Freiheit und Demokratie aus.

Die Altkreise Heidelberg, Mannheim und Sinsheim gehen zurück auf die ehemals badischen Bezirksämter, die im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurden und 1936/1939 in Landkreise überführt wurden. Gleichzeitig entstanden 1939 die Stadtkreise Heidelberg und Mannheim. Seither gehören beide Städte nicht mehr zu den jeweiligen Kreisgebieten, blieben jedoch bis 1972 Sitz der jeweiligen Kreisverwaltung.

Nach der Kreisreform wurde Heidelberg Sitz des neuen Rhein-Neckar-Kreises. Dieser umfasst nach Abschluss der Gemeindereform noch 54 Gemeinden, darunter 17 Städte und hiervon wiederum sechs „Große Kreisstädte“ (Hockenheim, Leimen, Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim und Wiesloch). Größte Stadt ist Weinheim, kleinste Gemeinde ist Heddesbach. Mit seinen insgesamt 54 Städten und Gemeinden liegt der Rhein-Neckar-Kreis nur knapp hinter dem Alb-Donau-Kreis, der 55 Städte und Gemeinden hat. In Weinheim, Ladenburg, Neckargemünd, Sinsheim und Wiesloch befinden sich, zusätzlich zu den zahlreichen Dienststellen in Heidelberg, Außenstellen des Landratsamts.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg. Es wurden nur Hauptwohnsitze berücksichtigt.

Datum Einwohner
31. Dezember 1973 447.099
31. Dezember 1975 449.602
31. Dezember 1980 463.110
31. Dezember 1985 467.597
27. Mai 1987 ¹ 465.342
Datum Einwohner
31. Dezember 1990 488.017
31. Dezember 1995 512.445
31. Dezember 2000 524.028
31. Dezember 2005 533.993
31. Dezember 2010 537.625

Politik[Bearbeiten]

Hauptgebäude des Landratsamtes in Heidelberg

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.

Kreistag[Bearbeiten]

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 führte zu folgendem vorläufigen Ergebnis. Das amtliche Endergebnis wird vom Statistischen Landesamt gegen Ende des Jahres bekannt gegeben.

Sitzverteilung im Kreistag
4
23
15
1
20
6
36
23 15 20 36 
Von 105 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2014
[4]
Sitze
2014
%
2009
[5]
Sitze
2009
%
2004
[6]
Sitze
2004
[7]
%
1999
Sitze
1999
%
1994
Sitze
1994
%
1989
Sitze
1989
Kreistagswahl 2014
Wahlbeteiligung: 51,45 %
 %
40
30
20
10
0
34,17 %
22,29 %
19,19 %
13,82 %
5,95 %
3,72 %
0,84 %
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   2
   0
  -2
  -4
+0,17 %p
-1,01 %p
+1,49 %p
+1,62 %p
-2,55 %p
+0,82 %p
+0,84 %p
-1,4 %p
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 34,17 36 34,0 38 39,7 45 42,1 46 33,6 38 35,3 50
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,29 23 23,3 24 24,3 23 26,3 25 29,3 31 29,7 38
FW Freie Wähler 19,19 20 17,7 17 - - - - - - - -
WG Wählervereinigungen - - - - 17,2 16 17,6 16 15,9 17 15,2 20
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 13,83 15 12,2 12 11,9 12 8,8 8 13,2 14 10,3 13
FDP Freie Demokratische Partei 5,95 6 8,5 9 6,9 7 4,9 5 5,6 6 6,9 9
LINKE Die Linke 3,72 4 2,9 3 - - - - - - - -
WL Weinheimer Liste 0,84 1 - - - - - - - -
REP Die Republikaner - - - - - - 1,3 1 0,8 1
Sonst. Sonstige; u.a. Weinheim Plus 0,4 - 0,3 - 1,1 1 1,7 1
gesamt 100,0 105 100,0 103 100,0 103 100,0 100 100,0 108 100,0 132
Wahlbeteiligung 51,45 % 53,6 % 55,9 % 55,9 % 70,6 % 66,8 %
  • WG: Wählervereinigungen, da sich die Ergebnisse von 1989 bis 2004 nicht auf einzelne Wählergruppen aufschlüsseln lassen.

Landrat[Bearbeiten]

Der Kreistag wählt den Landrat für eine Amtszeit von acht Jahren. Er ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Sitzungen des Kreistags sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet sie und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Rhein-Neckar-Kreises seit 1973:

Wappen[Bearbeiten]

COA Rhein-Neckar-Kreis.svg

Beschreibung: Gespalten: vorn in Blau ein silberner, mit einem gewellten schwarzen Faden belegter Wellenbalken; hinten in Gold ein rot gekrönter, rot bezungter und rot bewehrter schwarzer Löwe

(Wappen-Verleihung 5. November 1975)

Bedeutung: Das Wappen trägt der geografischen Lage und der historischen Herrschaftsverhältnissen des Kreisgebiets und den ehemals selbständigen Gemeinden Rechnung. Der geteilte Wellenbalken symbolisiert den Rhein und den Neckar, die dem Kreis den Namen gaben. Der kurpfälzische Löwe symbolisiert die ehemalige Zugehörigkeit des überwiegenden Teils des heutigen Kreisgebiets zum Kurfürstentum Pfalz mit seiner Residenzstadt Heidelberg und später ab 1720 Mannheim. Die Farben des Löwen wurden dabei gegenüber dem Originalwappen vertauscht, um der heraldischen Farbregel gerecht zu werden.

Siehe auch: Liste der Wappen im Rhein-Neckar-Kreis

Kreispartnerschaften[Bearbeiten]

Der Rhein-Neckar-Kreis unterhält eine Partnerschaft mit dem ungarischen Komitat Somogy.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

SAP
Eisenbahnnetz
Kreiskrankenhaus Schwetzingen

Die Industriestruktur ist vielfältig mit zahlreichen Betrieben der metallverarbeitenden und chemischen Industrie (z. B. Freudenberg in Weinheim), darunter auch zahlreiche mittelständische Betriebe. Der Dienstleistungssektor ist zwar in den nicht zum Rhein-Neckar-Kreis gehörenden Großstädten konzentriert, doch gibt es auch im Kreisgebiet bedeutende Unternehmen wie z. B. das Software-Unternehmen SAP in Walldorf und St. Leon-Rot oder den Finanzdienstleister MLP und die Heidelberger Druckmaschinen in Wiesloch. In den ländlichen Teilen des Kreises sind auch Land- und Forstwirtschaft stark vertreten. Im Rheingraben (Sankt Leon-Rot, Schwetzingen) befindet sich eines der Hauptanbaugebiete für Spargel in Deutschland.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Kreisgebiet führt die Bundesautobahn 5 BaselFrankfurt, Bundesautobahn 61 VenloHockenheim sowie die Bundesautobahn 6 SaarbrückenMannheimNürnberg, die sich am Autobahnkreuz Walldorf kreuzen, mehrere Bundesstraßen, darunter die B 3, Basel–Frankfurt, die B 39, die B 37 und die B 45 sowie Landesstraßen.

Im Kreisgebiet ging am 14. Dezember 2003 das Netz der S-Bahn RheinNeckar in Betrieb, das den gesamten Rhein-Neckar-Raum bis in die Pfalz und nach Südhessen erschließt. Die Anknüpfung an das Netz der Stadtbahn Karlsruhe soll noch ausgebaut werden. Die Oberrheinische Eisenbahn (OEG), eine Schmalspurbahn, verbindet auf einer Rundstrecke Mannheim, Heidelberg und Weinheim. Straßenbahnen der RNV fahren außerdem von Heidelberg aus nach Leimen und Eppelheim. BRN, RNV und SWEG versorgen das Heidelberger Umland mit einem relativ dichten Busliniennetz.

Kreiseinrichtungen[Bearbeiten]

Der Rhein-Neckar-Kreis ist Schulträger folgender Beruflichen Schulen: Theodor-Frey-Schule (Gewerbliche und Kaufmännische Schule) Eberbach, Ehrhart-Schott-Schule (Gewerbliche Schule) Schwetzingen, Friedrich-Hecker-Schule (Gewerbliche Schule) Sinsheim, Hans-Freudenberg-Schule (Gewerbliche Schule) Weinheim, Hubert-Sternberg-Schule (Gewerbliche Schule) Wiesloch, Carl-Theodor-Schule (Kaufmännische Schule) Schwetzingen, Max-Weber-Schule (Kaufmännische Schule) Sinsheim, Johann-Philipp-Reis-Schule (Kaufmännische Schule) Weinheim, Johann-Philipp-Bronner-Schule (Kaufmännische Schule) Wiesloch, Louise-Otto-Peters-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Hockenheim mit Außenstelle Wiesloch, Albert-Schweitzer-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Sinsheim und Helen-Keller-Schule (Hauswirtschaftliche Schule) Weinheim, ferner folgender Sonderschulen: Comeniusschule für Geistigbehinderte Schwetzingen, Steinsbergschule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Sinsheim, Maria-Montessori-Schule für Geistigbehinderte mit Schulkindergarten Weinheim und Martinsschule für Körperbehinderte Ladenburg.

Der Rhein-Neckar-Kreis unterhält Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheim und Geriatrische Rehabilitationskliniken. Diese wurden bislang in der Form eines Eigenbetriebs geführt. Seit 1. Januar 2006 werden diese Einrichtungen von der „GRN Gesundheitszentren Rhein-Neckar gemeinnützige GmbH“ betrieben. Im Einzelnen handelt es sich um die Kreiskrankenhäuser Eberbach, Schwetzingen und Weinheim, die Kreispflegeheime Schriesheim, Schwetzingen, Nußloch und Weinheim sowie die Geriatrischen Reha-Kliniken Hockenheim und Weinheim. Ferner gibt es an den Kreiskrankenhäusern Schwetzingen jeweils eine Krankenpflegeschule.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[1], Fläche)

Städte

  1. Eberbach (14.462, 81,2 km²)
  2. Eppelheim (15.016, 5,6 km²)
  3. Hemsbach (11.896, 12,9 km²)
  4. Hockenheim, Große Kreisstadt (20.968, 34,8 km²)
  5. Ladenburg (11.506, 19,0 km²)
  6. Leimen, Große Kreisstadt (25.812, 20,6 km²)
  7. Neckarbischofsheim (3.898, 26,4 km²)
  8. Neckargemünd (13.164, 26,4 km²)
  9. Rauenberg (8.349, 11,1 km²)
  10. Schönau (4.441, 22,5 km²)
  11. Schriesheim (14.621, 31,6 km²)
  12. Schwetzingen, Große Kreisstadt (21.147, 21,6 km²)
  13. Sinsheim, Große Kreisstadt (34.674, 127,0 km²)
  14. Waibstadt (5.666, 26,6 km²)
  15. Walldorf (14.825, 19,9 km²)
  16. Weinheim, Große Kreisstadt (43.624, 58,1 km²)
  17. Wiesloch, Große Kreisstadt (25.502, 30,3 km²)

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Eberbach mit der Gemeinde Schönbrunn
  2. Gemeindeverwaltungsverband „Elsenztal“ mit Sitz in Meckesheim; Mitgliedsgemeinden: Eschelbronn, Lobbach, Mauer, Meckesheim und Spechbach
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Hemsbach mit der Gemeinde Laudenbach
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Hockenheim mit den Gemeinden Altlußheim, Neulußheim und Reilingen
  5. Gemeindeverwaltungsverband Neckargemünd mit Sitz in Neckargemünd; Mitgliedsgemeinden: Stadt Neckargemünd und Gemeinden Bammental, Gaiberg und Wiesenbach
  6. Gemeindeverwaltungsverband Rauenberg mit Sitz in Rauenberg; Mitgliedsgemeinden: Stadt Rauenberg und Gemeinden Malsch und Mühlhausen
  7. Gemeindeverwaltungsverband Schönau mit Sitz in Schönau; Mitgliedsgemeinden: Stadt Schönau und Gemeinden Heddesbach, Heiligkreuzsteinach und Wilhelmsfeld
  8. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Sinsheim mit den Gemeinden Angelbachtal und Zuzenhausen
  9. Gemeindeverwaltungsverband Waibstadt mit Sitz in Waibstadt; Mitgliedsgemeinden: Städte Waibstadt und Neckarbischofsheim sowie Gemeinden Epfenbach, Helmstadt-Bargen, Neidenstein und Reichartshausen
  10. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Wiesloch mit der Gemeinde Dielheim

Gemeinden

  1. Altlußheim (5.534, 16,0 km²)
  2. Angelbachtal (4.889, 17,9 km²)
  3. Bammental (6.395, 12,2 km²)
  4. Brühl (13.750, 10,2 km²)
  5. Dielheim (8.820, 22,7 km²)
  6. Dossenheim (12.185, 14,1 km²)
  7. Edingen-Neckarhausen (13.811, 12,0 km²)
  8. Epfenbach (2.473, 13,0 km²)
  9. Eschelbronn (2.572, 8,2 km²)
  10. Gaiberg (2.383, 4,2 km²)
  11. Heddesbach (464, 8,2 km²)
  12. Heddesheim (11.144, 14,7 km²)
  13. Heiligkreuzsteinach (2.585, 19,6 km²)
  14. Helmstadt-Bargen (3.714, 28,0 km²)
  15. Hirschberg an der Bergstraße (9.498, 12,4 km²)
  16. Ilvesheim (8.874, 5,9 km²)
  17. Ketsch (12.576, 16,5 km²)
  18. Laudenbach (5.984, 10,3 km²)
  19. Lobbach (2.332, 14,9 km²)
  20. Malsch (3.462, 6,8 km²)
  21. Mauer (3.946, 6,3 km²)
  22. Meckesheim (5.046, 16,3 km²)
  23. Mühlhausen (Kraichgau) (8.289, 15,3 km²)
  24. Neidenstein (1.848, 8,5 km²)
  25. Neulußheim (6.575, 3,4 km²)
  26. Nußloch (10.610, 13,6 km²)
  27. Oftersheim (11.631, 12,8 km²)
  28. Plankstadt (10.009, 8,4 km²)
  29. Reichartshausen (2.076, 10,0 km²)
  30. Reilingen (7.291, 16,4 km²)
  31. Sandhausen (14.577, 14,6 km²)
  32. Schönbrunn (2.838, 34,5 km²)
  33. Spechbach (1.769, 8,5 km²)
  34. St. Leon-Rot (13.102, 25,6 km²)
  35. Wiesenbach (3.035, 11,1 km²)
  36. Wilhelmsfeld (3.191, 4,8 km²)
  37. Zuzenhausen (2.164, 11,6 km²)
Bayern Hessen Rheinland-Pfalz Heidelberg Heilbronn Landkreis Heilbronn Landkreis Karlsruhe Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Eberbach Altlußheim Angelbachtal Bammental Brühl (Baden) Dielheim Dossenheim Eberbach Eberbach Eberbach Edingen-Neckarhausen Edingen-Neckarhausen Epfenbach Eppelheim Eschelbronn Gaiberg Heddesbach Heddesheim Heiligkreuzsteinach Helmstadt-Bargen Hemsbach Hirschberg an der Bergstraße Hockenheim Ilvesheim Ketsch Ladenburg Laudenbach (Bergstraße) Leimen (Baden) Leimen (Baden) Lobbach Malsch (bei Wiesloch) Mauer (Baden) Meckesheim Mühlhausen (Kraichgau) Neckarbischofsheim Neckargemünd Neidenstein Neulußheim Nußloch Oftersheim Plankstadt Rauenberg Reichartshausen Reilingen Sandhausen St. Leon-Rot Schönau (Odenwald) Schönbrunn (Baden) Schriesheim Schwetzingen Schwetzingen Sinsheim Spechbach Waibstadt Walldorf (Baden) Weinheim Weinheim Wiesenbach (Baden) Wiesloch Wilhelmsfeld ZuzenhausenMunicipalities in HD.svg
Über dieses Bild

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1973 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Heidelberg gültige Unterscheidungszeichen HD zugewiesen. Es wird durchgängig bis heute ausgegeben.

Bis in die 1990er Jahre erhielten Fahrzeuge aus den Teilkreisen besondere Erkennungsnummern:

Gebiet Buchstaben Zahlen
Teilkreis Heidelberg AA bis NL 100 bis 999
JA bis NL 1000 bis 9999
Teilkreis Mannheim NM bis TU 100 bis 999
TU bis NM 1000 bis 9999
Teilkreis Weinheim TV bis XP 100 bis 999
TV bis XP 1000 bis 9999
Teilkreis Sinsheim XR bis ZZ 100 bis 999
ZZ bis XR 1000 bis 9999

Literatur[Bearbeiten]

  • Adolf M. Hirn, Gabriele Süskind (Red.), Jürgen Schütz (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Kreis. Stuttgart 1991, ISBN 3-8062-0597-3.
  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe; Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2.
  • Landesvermessungsamt Ba-Wü: Freizeitkarte Naturpark Neckartal-Odenwald – Mannheim-Heidelberg. F 513, ISBN 3-89021-606-4. Maßstab 1:30 000. 2005. Die Anschlusskarte in Richtung Osten (Eberbach bis Buchen) heißt: Freizeitkarte Naturpark Neckartal-Odenwald – Mosbach. F 514. ISBN 3-89021-607-2.
  • 50 Jahre Kreistag. Wahlen, Abgeordnete, Bilanzen 1946–1996. Heidelberg 1996, ISBN 3-932102-00-2. Band 1 der Buchreihe des RNK Bausteine zur Kreisgeschichte.
  • Albert Neckenauer: Das Amt des Landrats im Wandel der Zeit. Herausgegeben aus dem Nachlass des ersten Landrates des Rhein-Neckar-Kreises, Heidelberg 1999, ISBN 3-932102-05-3. Band 4 der Buchreihe des RNK Bausteine zur Kreisgeschichte.
  • Arbeitskreis der Archive im Rhein-Neckar-Dreieck (Hrsg.): Der Rhein-Neckar-Raum und die Revolution von 1848/49 – Revolutionäre und ihre Gegenspieler. verlag regionalkultur, ISBN 3-929366-64-9.
  • Landesvermessungsamt BW (Hrsg.): Rhein-Neckar-Kreis. Radwanderkarte, ISBN 978-3-89021-733-8.
  • David Depenau: Die Ortsnecknamen in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis. Von Bloomäuler, Lellebollem und Neckarschleimer. verlag regionalkultur, ISBN 978-3-89735-205-6.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rhein-Neckar-Kreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- u. Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen u. Reg.-Bez. vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 486f.
  3. Der Rhein-Neckar-Kreis wird 40 18. Oktober 2013 www.rnz.de
  4. [1] Ergebnis der Kreistagswahl 2014
  5. [2] Ergebnis der Kreistagswahl 2009
  6. [3] Stimmenverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009
  7. [4] Sitzverteilung der Kreistagswahlen 1989-2009