Neckar-Odenwald-Kreis

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Neckar-Odenwald-Kreises Deutschlandkarte, Position des Neckar-Odenwald-Kreises hervorgehoben49.3491666666679.1419444444444Koordinaten: 49° 21′ N, 9° 9′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Region: Rhein-Neckar
Verwaltungssitz: Mosbach
Fläche: 1.126,29 km²
Einwohner: 141.847 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 126 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: MOS, BCH
Kreisschlüssel: 08 2 25
Kreisgliederung: 27 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Renzstraße 10
74821 Mosbach
Webpräsenz: neckar-odenwald-kreis.de
Landrat: Achim Brötel (CDU)
Lage des Neckar-Odenwald-Kreises in Baden-Württemberg
Frankreich Schweiz Österreich Bodensee Rheinland-Pfalz Hessen Freistaat Bayern Alb-Donau-Kreis Baden-Baden Landkreis Biberach Landkreis Böblingen Bodenseekreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald Landkreis Calw Landkreis Emmendingen Enzkreis Landkreis Esslingen Freiburg im Breisgau Landkreis Freudenstadt Landkreis Göppingen Heidelberg Landkreis Heidenheim Landkreis Heilbronn Heilbronn Hohenlohekreis Landkreis Karlsruhe Karlsruhe Landkreis Konstanz Landkreis Lörrach Landkreis Ludwigsburg Main-Tauber-Kreis Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Ortenaukreis Ostalbkreis Pforzheim Landkreis Rastatt Landkreis Ravensburg Rems-Murr-Kreis Landkreis Reutlingen Rhein-Neckar-Kreis Landkreis Rottweil Landkreis Schwäbisch Hall Schwarzwald-Baar-Kreis Landkreis Sigmaringen Stuttgart Landkreis Tübingen Landkreis Tuttlingen Ulm Landkreis Waldshut ZollernalbkreisKarte
Über dieses Bild

Der Neckar-Odenwald-Kreis ist ein Landkreis in Baden-Württemberg. Sitz des Landratsamtes ist die Große Kreisstadt Mosbach. Er liegt im Regierungsbezirk Karlsruhe (vor der Kreisreform 1973 im damaligen Regierungsbezirk Nordbaden) im Norden des Landes Baden-Württemberg (nordöstlicher liegt lediglich noch der Main-Tauber-Kreis). Er gehört zum Verband Region Rhein-Neckar sowie zur Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) GmbH, die als Rechtsnachfolgerin der Regionalmarketing Rhein-Neckar-Dreieck GmbH gegründet wurde.

Im Norden bildet er die Landesgrenze zu Hessen mit dem dortigen Odenwaldkreis sowie zu Bayern mit dem Landkreis Miltenberg und mit vielen Beziehungen zu Würzburg, im Osten grenzt er an den baden-württembergischen Main-Tauber-Kreis, im Südosten an den Hohenlohekreis, im Süden an den Landkreis Heilbronn und im Westen an den Rhein-Neckar-Kreis (um Heidelberg).

Geographie[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis hat Anteil an drei unterschiedlichen Naturräumen: Der Mittelgebirgslandschaft des Odenwaldes, dessen höchste Erhebung, der Katzenbuckel (626 m), an der westlichen Kreisgrenze liegt (Gemeinde Waldbrunn), dem sich südlich anschließenden Bauland sowie dem Neckartal, das das westliche Kreisgebiet von Heilbronn kommend nach Norden geologisch durchtrennt. Kurz nach Verlassen des Kreisgebiets fließt der Fluss nach Westen in Richtung Heidelberg/Mannheim weiter, um in Mannheim in den Rhein zu münden.

Geologisch gesehen bildet der Odenwald keine Einheit. Er unterteilt sich in den Kristallinen Odenwald, auch Vorderer Odenwald genannt und dem Buntsandstein-Odenwald, der die weitaus größere Fläche einnimmt. Der rote Sandstein ist in allen historischen Gebäuden von Heidelberg über Amorbach bis nach Miltenberg zu finden. Landschaftsprägend im Buntsandstein-Gebirge ist das Neckartal, das den Kleinen Odenwald vom übrigen Odenwald trennt.

Die Landschaft des Baulandes oder Madonnenländchens im Südosten wird von Muschelkalkformationen geprägt. Da die Bauern sich dort früher ansiedelten, ist diese Gegend waldärmer.

Das größte Basaltvorkommen ist am Katzenbuckel zu finden. Seine Bergkuppe ist ein vulkanischer Härtling, der Überrest eines nicht mehr aktiven Vulkans.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis entstand durch die Kreisreform in Baden-Württemberg am 1. Januar 1973. Damals wurden die meisten Gemeinden der Landkreise Buchen und Mosbach zunächst unter dem neuen Namen „Odenwaldkreis“ vereinigt. Einige Gemeinden der beiden Altkreise kamen auch zu den Nachbarkreisen Heilbronn, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Rhein-Neckar-Kreis. Da es in Hessen ebenfalls einen Odenwaldkreis gibt (Sitz in Erbach), wurde er 1974 in „Neckar-Odenwald-Kreis“ umbenannt.

Für das an Bildstöcken an Häusern und Wegen reiche Gebiet zwischen Main, Tauber und Neckar prägte der Heimatschriftsteller Hermann Eris Busse den Namen „Madonnenländchen“. Besonders der Landkreis Buchen, früher zum Bistum Mainz gehörig, war durch die Gegenreformation zu einem Zentrum der Marienverehrung geworden.

Die Altkreise Buchen und Mosbach gehen zurück auf die badischen Bezirksämter, welche im Laufe der Geschichte mehrmals verändert wurden und 1936/39 in Landkreise überführt wurden. Bei der Kreisreform konnte die Stadt Mosbach in den 70er Jahren den Kreissitz des neuen Landkreises für sich gewinnen. Buchen wurde zur zweitgrößten Stadt des neuen Kreises. Dieser umfasst nach Abschluss der Gemeindereform noch 27 Gemeinden, darunter 6 Städte (inklusive Mosbach als „Große Kreisstadt“ und größte Stadt im Landkreis). Zwingenberg am Neckar ist die kleinste Gemeinde im Neckar-Odenwald-Kreis.

Politik[Bearbeiten]

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet.

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2009
Wahlbeteiligung: 54,7 % (-2,7 Pp.)
 %
50
40
30
20
10
0
42,8 %
24,8 %
20,3 %
9,0 %
3,0 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2004
 %p
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,5 %p
+2,6 %p
-0,4 %p
+1,8 %p
-0,6 %p

Der Kreistag wird von den Wahlberechtigten im Landkreis auf fünf Jahre gewählt. Die Sitzverteilung erfolgt nach dem D'Hondt-Verfahren. Die Kreistagswahl 2009 brachte folgendes Ergebnis:

Partei Wahlergebnis Sitze
CDU 42,8 % 22 Sitze
SPD 24,8 % 12 Sitze
FW 20,3 % 10 Sitze
Grüne 9,0 % 4 Sitze
FDP 3,0 % 1 Sitze
Gesamt: 100,0 % 49 Sitze

Landrat[Bearbeiten]

Der Landrat wird vom Kreistag für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant des Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Ausschüsse. Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu seinem Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie seiner Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein, leitet diese und vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den Gremien hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist der Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Neckar-Odenwald-Kreises seit 1973:

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Gespalten: Vorne Silber und Blau schräggerautet, hinten in Rot ein sechsspeichiges silbernes Rad (Wappen-Verleihung 5. November 1975)

Bedeutung: Die Wappenbilder sind das Mainzer Rad des ehemaligen Fürstbistums Mainz und die kurpfälzischen Rauten. Diese Herrschaften teilten sich das überwiegende Kreisgebiet bis Anfang des 19. Jahrhunderts, bevor es an Baden fiel.

Siehe auch: Liste der Wappen im Neckar-Odenwald-Kreis

Kreispartnerschaften[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis unterhält seit 1991 eine Partnerschaft mit dem Landkreis Löbau-Zittau in Sachsen. Freundschaftliche Beziehungen bestehen seit 1997 auch zum Komitat Vas in Ungarn.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Daten und Fakten[Bearbeiten]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen sind Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg (nur Hauptwohnsitze).

Datum Einwohnerzahlen
31. Dezember 1973 132.673
31. Dezember 1975 131.159
31. Dezember 1980 129.735
31. Dezember 1985 128.675
27. Mai 1987 ¹ 130.656
Datum Einwohnerzahlen
31. Dezember 1990 138.525
31. Dezember 1995 146.782
31. Dezember 2000 149.424
31. Dezember 2005 150.628
31. Dezember 2010 147.006

Einkommen, statistisch betrachtet[Bearbeiten]

Das Jahreseinkommen pro Einwohner liegt statistisch bei 16.929 Euro (2004, ergab im Durchschnitt ca. 1.400 im Monat). Im Nachbarkreis Rhein-Neckar-Kreis bei 19.347 Euro. Baden-Württembergischer Durchschnitt sind 19.233 Euro.

(Zahlen des Stat. Landesamtes Ba-Wü.)

Flächennutzung[Bearbeiten]

Die folgende Flächenübersicht zeigt, dass das Landschaftsbild des Neckar-Odenwald-Kreises überwiegend durch die Wald- und Landwirtschaft geprägt wird:

Flächenerhebung (Stand: 31. Dezember 2004)
Nutzungsart Fläche in ha Fläche in %
Siedlungs- und Verkehrsfläche 11.580 10,28
Landwirtschaftsfläche 52.341 46,47
Waldfläche 47.336 42,03
Wasserfläche 715 0,63
Übrige Nutzungsarten 659 0,59
Bodenfläche insgesamt 112.631 100,00

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Der Wirtschaftsstandort Neckar-Odenwald-Kreis bietet insgesamt rund 40.000 Arbeitsplätze. Neben der Bundeswehr an 5 Standorten (Hardheim, Mosbach, Mudau, Neckarzimmern und Walldürn) gehören zu den größten Arbeitgebern im Neckar-Odenwald-Kreis:

  • Die Johannes-Diakonie Mosbach mit insgesamt rund 2.600 Mitarbeiter betreut und begleitet etwa 3.200 Menschen mit Behinderung an mehr als 30 Standorten in verschiedenen badischen Städten und Gemeinden. Die vielfältigen Angebote konzentrieren sich dabei auf die Johannes-Diakonie Mosbach und den Schwarzacher Hof.
  • Das Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis ist nach der Verwaltungsreform zum 1. Januar 2005 auf rund 900 Beschäftigte angewachsen und gehört damit ebenfalls zu einem der größten Arbeitgeber des Landkreises.
  • Das Braun-Werk (Scherfolienrasierer, Epiliergeräte und IP-Ohrthermometer) in Walldürn dient als Produktionsstätte für den gesamten Rasiererbereich des Unternehmens und beschäftigt ca. 1.100 Mitarbeiter.

Weitere Weltunternehmen wie die Getrag (Getriebebau, Rosenberg), Honeywell International (Armaturen, Mosbach), die Fibro (Normalien, Haßmersheim) haben Standorte im Neckar-Odenwald-Kreis. Der Fruchtsafthersteller Erwin Dietz GmbH (Marke: Dietz Fruchtsäfte) mit Produktion, Lager und Verwaltung in Osterburken, gehört unter dem Karlsberg-Verbund zu den größten Getränkeherstellern Deutschlands.

Besonders stark sind mittelständische Unternehmen vertreten, die in ihrem Bereich oft Weltmarktführer sind: Unternehmen wie die AZO GmbH (Automatisierte Zuführsysteme zum Rohstoffhandling) und die Fa. Bleichert (Förderanlagen) in Osterburken, die Maschinenfabrik Gustav Eirich und die Reum Gruppe (Funktions- und Designkomponenten für die Fahrzeug-Innenausstattung) in (Hardheim), die Fa. Mosca (Verpackungsmaschinen) in Waldbrunn, die Firmen KWM Weishaar (Qualitativ hochwertige Blechbearbeitung für die Druckmaschinen- und Computerindustrie, Klima und Reinraumtechnik, Automobilindustrie, den Maschinen- und Schienenfahrzeugbau) und MAG Hüller Hille in Mosbach sowie die Fa. Scheuermann & Heilig GmbH (Präzisionsteile in den Bereichen Federn-, Stanz-, Biege- und Montagetechnik) in Buchen gehören mit jeweils mehreren hundert Beschäftigten ebenfalls zu den größten Arbeitgebern im Landkreis.

Interkommunale Gewerbegebiete[Bearbeiten]

Interkommunale Gewerbegebiete im Neckar-Odenwald-Kreis

Vier Interkommunale Gewerbegebiete im Neckar-Odenwald-Kreis bieten über 130 Hektar großzügige Gewerbeflächen für Industrie, Dienstleister und Handwerker – Der Regionale Industriepark Osterburken (RIO)[Weblink 1], der Verbands-Industriepark Walldürn (VIP)[Weblink 2], das Interkommunale Gewerbegebiet Odenwald bei Buchen (IGO)[Weblink 3] und das Interkommunale Gewerbegebiet Elz-Neckar in Obrigheim (TECH.N.O.).

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (WiNO)[Weblink 4] berät, fördert, unterstützt bei allen Fragen der Ansiedlung oder Betriebserweiterung. Die WiNO wird vom Landkreis und den Sparkassen des Neckar-Odenwald-Kreises getragen.

Medien[Bearbeiten]

Als Tageszeitungen erscheinen im Neckar-Odenwald-Kreis Lokalausgaben (Mosbacher Nachrichten und Nordbadische Nachrichten im Raum Buchen) der in Heidelberg ansässigen Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ) sowie die Lokalausgabe Buchen/Walldürn der Fränkischen Nachrichten (FN). Geschäftsstellen der RNZ sind in Mosbach, Buchen und Walldürn zu finden. Seit dem 1. Juni 2006 gibt es alle Lokalausgaben der RNZ auch als E-Paper-Ausgabe. Die Geschäftsstellen der Fränkischen Nachrichten im Neckar-Odenwald-Kreis befinden sich in Buchen und Walldürn.

Seit November 2009 berichtet NOKZEIT - eine privat und ehrenamtlich betriebene Internet-Zeitung - aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und den angrenzenden Gebieten.

Der Südwestrundfunk (SWR) unterhält an den Standorten Buchen und Mosbach ein Korrespondentenbüro, das zum Odenwaldbüro zusammengefasst ist. Ein Korrespondent berichtet über Land und Leute – nicht nur in SWR 4 Kurpfalz Radio.

In Donebach betreibt die Media Broadcast GmbH den Sender Donebach, einen Langwellensender zur bundesweiten Verbreitung des Deutschlandfunks auf 153 kHz. Die beiden Sendetürme sind nach dem Berliner Fernsehturm die zweitgrößten Bauwerke Deutschlands.

Die Kreismedienzentren in Mosbach und Buchen verleihen an Lehrende und Multiplikatoren (Schulen, Kindergärten, Kirchen und Vereine) traditionelle Medien wie 16-mm-Filme, Dias und Videos sowie elektronische Medien wie z. B. DVD-Filme und CD-Roms. Träger der Kreismedienzentren ist der Neckar-Odenwald-Kreis.

Verkehr[Bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Das Kreisgebiet wird lediglich am äußersten Südosten von der A 81 Stuttgart–Würzburg berührt, durch die der Landkreis in das europäische Wegenetz eingebunden ist. Ansonsten erschließen mehrere Bundesstraßen, darunter die B 27 HeilbronnTauberbischofsheim und mehrere Landes- und Kreisstraßen das Kreisgebiet.

Schienenverkehr und ÖPNV[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt im Geltungsbereich des Verkehrsverbundes Rhein-Neckar (VRN). Bei der Benutzung der im öffentlichen Personennahverkehr eingesetzten Busse und Bahnen gelten die Tarifbestimmungen des VRN. Im Übergangsbereich zu den benachbarten Landkreisen Heilbronn und Hohenlohekreis werden tarifliche Regelungen des Verkehrsverbundes Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr anerkannt.

Das im Linien- und Bahnverkehr erbrachte Fahrplanangebot wird durch ein vom Neckar-Odenwald-Kreis eingerichtetes Ruftaxi-Angebot ergänzt.

Netzplan der S-Bahn RheinNeckar

Wichtige Eisenbahnknotenpunkte im Kreisgebiet sind Mosbach-Neckarelz, Seckach und Osterburken. Die Linie S1 der S-Bahn RheinNeckar führt seit 2003 über die Neckartalbahn und die Bahnstrecke Neckarelz–Osterburken stündlich von Homburg kommend über Heidelberg, Neckarelz und Seckach nach Osterburken. Von Osterburken aus besteht über die Frankenbahn Anschluss in Richtung Würzburg und Stuttgart.

In Seckach schließt die Bahnstrecke Seckach–Miltenberg an, die über Buchen und Walldürn ins bayrische Miltenberg führt. In südlicher Verlängerung der Neckartalbahn von Mosbach-Neckarelz aus wird außerdem der Eisenbahnknoten Bad Friedrichshall-Jagstfeld erreicht.

Bahnstreckennetz

Den Neckar-Odenwald-Kreis durchzog ab 1862 zunächst als Ost-West-Verbindung die Odenwaldbahn der Badischen Staatsbahn von Heidelberg über Meckesheim und Neckarelz bis Mosbach, die 1866 über Osterburken in Richtung Würzburg fortgesetzt wurde. Von Südwesten her von Richtung Heilbronn erreichte 1869 auch die Württembergische Staatsbahn den Bahnhof Osterburken über die Untere Jagstbahn. Der Weg entlang des Neckars wurde von der Badischen Staatsbahn erst ab 1879 durch die Neckartalbahn Neckargemünd–Neckarelz–Jagstfeld genutzt, da entlang des Neckars auch hessisches Territorium befahren werden musste.

Buchen und Walldürn erhielten 1887 durch die Madonnenlandbahn von Seckach her einen Anschluss, der 1899 bis ins bayerische Miltenberg verlängert wurde. Dazu kam 1911 noch die Abzweigung Walldürn–Hardheim. Im Odenwald wurde 1905 eine Schmalspurbahn von Mosbach nach Mudau durch das Großherzogtum Baden erbaut, der so genannte Odenwaldexpress. Dieser wurde jedoch jahrzehntelang von der Firma Vering & Waechter betrieben wurde, bis 1931 die Deutsche Reichsbahn an ihre Stelle trat. Vering & Waechter nahm 1908 auch die Schefflenztalbahn zwischen Oberschefflenz und Billigheim in Betrieb. Die Gemeinde Hüffenhardt ist Endpunkt der Krebsbachtalbahn von Neckarbischofsheim, die 1902 durch die Badische Lokal-Eisenbahnen AG erstellt wurde und die seit August 2009 ohne regelmäßigen Verkehr ist.

60 Kilometer Bahnstrecke wurden im Personenverkehr stillgelegt:

  • 1945: Obrigheim–Neckarelz (5 km)
  • 1954: Walldürn–Hardheim (10 km)
  • 1965: Oberschefflenz–Billigheim (9 km)
  • 1971: Aglasterhausen–Obrigheim (8 km)
  • 1973: Mosbach–Mudau (28 km in Meterspur)
  • 2009: Neckarbischofsheim–Hüffenhardt (1 km)

99 Kilometer sind noch in Betrieb.

Tourismus[Bearbeiten]

Alle Städte und Gemeinden im Neckar-Odenwald-Kreis sind Mitglied einer Touristikgemeinschaft, die ihren Sitz im Landratsamt in Mosbach hat.

Unterkünfte[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis bietet in den verschiedensten Beherbergungsstätten nahezu 5.500 Unterkünfte. Zu den herkömmlichen rund 80 Hotels, Gasthöfen und Pensionen stehen im Feriendorf Waldbrunn unmittelbar am Katzenbuckel insgesamt 193 Ferienhäuser auf einer Fläche von 16 ha zur Verfügung. Neben Kultur- und Wohlfühlangeboten ist in der Ferienregion Odenwald auch der Urlaub auf dem Bauernhof möglich. Die Jugendherbergen in Mosbach-Neckarelz und Walldürn bieten Quartier für 140 bzw. 102 Gäste. Einen Urlaub in freier Natur für bis zu 1.500 Personen bieten die 8 Camping- und Wohnmobilstellplätze.

Gesundheitseinrichtungen[Bearbeiten]

Die medizinische Grundversorgung im Neckar-Odenwald-Kreis wird durch die Neckar-Odenwald-Kliniken, dem Krankenhaus Hardheim und dem Geriatriezentrum „St. Josef“ Walldürn sichergestellt. Die Neckar-Odenwald-Kliniken umfassen die Gesundheitseinrichtungen, die sich in der Trägerschaft des Landkreises Neckar-Odenwald befinden. Im Einzelnen sind dies die bisher als Regiebetrieb geführten Kreiskrankenhäuser in Buchen und Mosbach, die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung Mosbach und das Kreisaltersheim Hüffenhardt. Diese Einrichtungen wurden zum 11. Juli 2007 in eine gemeinnützige GmbH umgegründet und zusammengefasst. Die Neckar-Odenwald-Kliniken gGmbH befindet sich weiterhin in 100%-iger Trägerschaft des Landkreises. Das Krankenhaus Hardheim und das Geriatriezentrum „St. Josef“ werden von einem Krankenhaus-Zweckverband betrieben, dem Hardheim, Höpfingen, Walldürn und aus dem benachbarten Main-Tauber-Kreis Königheim und Külsheim angehören. Die Notfallversorgung wird durch die DRK Kreisverbände Buchen und Mosbach sichergestellt, die jeweils den Rettungsdienst im Altkreis Buchen bzw. Mosbach betreiben. Rund um die Uhr besetzte Rettungswachen in Buchen (Odenwald), Hardheim, Osterburken und in Mosbach stellen die gesetzlich festgelegte Hilfsfrist von 15 Minuten sicher.

Senioreneinrichtungen[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis verfügt über ein vielfältiges Angebot für alle Interessen, Bedürfnisse und Lebenslagen von Senioren.

Der „Seniorenratgeber“, der vor allem beim Landratsamt, in den Gemeindeverwaltungen sowie bei den Wohlfahrtsverbänden erhältlich ist, bietet wertvolle Hinweise und nennt wichtige Ansprechpartner in folgenden Bereichen:

  • Wohnformen, Wohnangebote und Wohnberatung
  • Allgemeine soziale und pflegerische Beratung
  • Medizinisch-therapeutische Versorgung
  • Ambulante, soziale, pflegerische, hauswirtschaftliche und ergänzende Dienstleistungen und Betreuungsangebote
  • Teilstationäre und stationäre Angebote (Tages-, Kurzzeitpflege, Pflegeheime), auch für spezielle Zielgruppen und Erkrankungsformen
  • Bürgerschaftliches Engagement, Vereinigungen, Selbsthilfegruppen und Interessengemeinschaften
  • Bildung, Kultur, Aktivitäten und Sport

Anbieter sind gemeinnützige Vereine, Kommunen, Kirchen, Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie private Dienstleister. Derzeit gibt es im Neckar-Odenwald-Kreis innerhalb der Altenhilfe rund 80 Seniorenvereinigungen, rund 40 Selbsthilfegruppen, 12 ambulante Pflegedienste, vier Tagesbetreuungsgruppen für Demenzkranke, sechs ambulante Hospizgruppen, 16 „betreute“ Wohnanlagen, zwei Tagespflegeeinrichtungen, 30 Pflegeheime (mit integrierter Kurzzeitpflege), drei Krankenhäuser, zwei psychiatrische Fachkliniken, zwei geriatrische Reha-Einrichtungen sowie ein flächendeckendes Netz an Beratungsstellen, Ärzten und Therapeuten.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten]

Grund-, Haupt-, Real-, Privat- und Sonderschulen im Überblick

Grund- und Hauptschulen sind in allen Städten und nahezu in allen Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises vor Ort. In den Zentralorten Mosbach und Buchen sind mehrere Grund- und Hauptschulen vorhanden, die deshalb auch einen Eigennamen führen. In Mosbach sind dies die Wilhelm-Stern-, die Kürfürstin-Amalia- und die Waldsteige-Grundschule, sowie die Lohrtalschule und die Müller-Guttenbrunn-Schule als Grund- und Hauptschulen. In Buchen befinden sich die Wimpina- und die Jakob-Mayer-Grundschule, sowie die Karl-Trunzer-Hauptschule.

Realschulen sind in Buchen (Abt-Bessel-Realschule), Hardheim (Walter-Hohmann-Realschule), Mosbach (Pestalozzi-Realschule), Obrigheim, Osterburken und Walldürn (Konrad-von-Dürn-Realschule) zu finden. Außerdem sind den meisten Hauptschulen Werkrealschulen angegliedert.

Gymnasien als weiterführende Schulen können im Neckar-Odenwald-Kreis an 5 Standorten besucht werden. Allgemeinbildende Gymnasien sind das Auguste-Pattberg-Gymnasium und das Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach, das Burghardt-Gymnasium in Buchen, das Eckenberg-Gymnasium in Adelsheim sowie das Ganztagsgymnasium in Osterburken. Die Fachhochschulreife bzw. die allgemeine Hochschulreife (Abitur) können außerdem auf dem Biotechnischen (BTG) u. Ernährungswissenschaftlichen (EG) Gymnasium der Augusta-Bender-Schule Mosbach, auf dem Technischen Gymnasium der Zentralgewerbeschule Buchen oder der Kreisgewerbeschule Mosbach, auf dem Wirtschaftlichen Gymnasium der Ludwig-Erhard-Schule in Mosbach und der Frankenlandschule in Walldürn, sowie auf dem Sozialwissenschaftlichen Gymnasium der Hauswirtschaftlichen Schule Buchen erworben werden.

Privatschulen für Erziehungshilfe in Walldürn (Nardini-Schule) und Seckach (St. Bernhard-Schule) mit den Bildungsgängen Grund-, Haupt- und Förderschulen ergänzen das schulische Angebot im Neckar-Odenwald-Kreis.

Förderschulen für Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht so schnell lernen können, wurden in Aglasterhausen (Gebrüder-Grimm-Schule), Buchen (Meister-Eckehart-Schule), Osterburken (Astrid-Lindgren-Schule), Schwarzach (Schwarzbach Schule), in Mosbach (Hardbergschule und Johannesberg Schule) und in Mosbach-Neckarelz (Comenius-Schule) eingerichtet.

Der Neckar-Odenwald-Kreis ist Schulträger des Ganztagsgymnasiums Osterburken sowie folgender Beruflichen Schulen:

  • Kreisgewerbeschule Mosbach,
  • Ludwig-Erhard-Schule (Kaufmännische Schule) Mosbach,
  • Augusta-Bender-Schule (Landwirt-, Sozial- und Hauswirtschaftliche Schule) Mosbach,
  • Zentralgewerbeschule Buchen,
  • Hauswirtschaftliche Schule Buchen,
  • Kreislandwirtschaftsschule Buchen,
  • Frankenlandschule (Kaufmännische Schule) in Walldürn,

und folgender Sonderschulen:

  • Schule für Sprachbehinderte Buchen,
  • Alois-Wißmann-Schule Buchen für Geistigbehinderte,
  • Schulkindergarten Pusteblume für geistig-, körper- und sprachbehinderte Kinder in Buchen.

Duale Hochschule[Bearbeiten]

In Mosbach befindet sich die Duale Hochschule Baden-Württemberg Mosbach mit einer Außenstelle in Bad Mergentheim. In einem Dualen Studium, in dem je zur Hälfte von der Hochschule und von einem Unternehmen in der Wirtschaft ausgebildet wird, werden zahlreiche Studiengänge aus den Bereichen Wirtschaft und Technik angeboten. Dabei können auch Studiengänge belegt werden, die von vorneherein international ausgerichtet sind. Es können die Abschlüsse „Bachelor of Engineering“ im Bereich Technik, „Bachelor of Arts“ im Bereich Wirtschaft und „Bachelor of Science“ im Bereich der informatikorientierten Studiengänge erlangt werden.

Musikschulen[Bearbeiten]

Die Musikschulen Mosbach, Buchen, Walldürn und Hardheim bieten ein breit gefächertes Unterrichtsangebot von der musikalischen Früherziehung bis hin zum Einzel- und Gruppenunterricht für Schüler, Jugendliche und Erwachsene.

Erwachsenenbildung[Bearbeiten]

Die Erwachsenenbildung im Neckar-Odenwald-Kreis wird vor allem durch die Volkshochschulen Mosbach und Buchen gepflegt. Sie bieten vielfältige Kurse und Seminare aus allen Lebens- und Bildungsbereichen, vom Hobby bis zur beruflichen Qualifikation an. Die Volkshochschule Mosbach bietet in Zusammenarbeit mit der Pestalozzi-Realschule Mosbach regelmäßig eine Abendrealschule an. Finanziell getragen werden die Volkshochschulen vor allem durch die Gemeinden und den Neckar-Odenwald-Kreis

Daneben bündelt das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg weitere überbetriebliche und öffentliche Kurse und Lehrgänge regionaler Bildungsanbieter im Neckar-Odenwald-Kreis in dem Programmheft „Fit durch Fortbildung“.

Sport- und Freizeiteinrichtungen[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis bietet zahlreiche Sport- und Freizeitmöglichkeiten in Natur belassener Atmosphäre. Der Tourismus hat sich zu einem wichtigen Standbein der Wirtschaft entwickelt. Um die Angebote zu bündeln, zu verbessern und weiter auszubauen hat der Landkreis 1998 die Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO) gegründet. Mitglied der TGO sind neben den Gemeinden des Neckar-Odenwald-Kreises auch Städte und Gemeinden der benachbarten Kreise (Heilbronn, Rhein-Neckar und Bergstraße) sowie der Hotel- und Gaststättenverband Neckar-Odenwald und die Anbietergemeinschaft „Urlaub auf dem Bauernhof“.

Campingplätze[Bearbeiten]

Ob inmitten des idyllischen Tales des Odenwaldes oder direkt am Neckar – Campingplätze stehen in Obrigheim (Waldcamping Germania), Neckargerach (Zur alten Fähre), Limbach-Krumbach (Odenwald-Camping Grimm OHG), Binau (Fortuna-Trailer-Camping) und in Neckarzimmern (Cimbria M. Gerz) sowie Wohnmobilstellplätze in Mosbach, Neunkirchen und Walldürn zur Verfügung.

Golfplätze[Bearbeiten]

Eingebettet in Wald und Wiesen entstanden in der reizvollen Lage des Neckar-Odenwald-Kreises drei Golfanlagen in Mudau (1993 – Golfclub Mudau, 92 ha), Ravenstein (1997 – Golfclub Kaiserhöhe, 112 ha) und in der Nähe von Walldürn (1987 – Golfclub Glashofen-Neusaß, 86 ha)

Jede Golfanlage bietet neben einem 18-Loch-Platz einen Kurzplatz, überdachte Driving Range, Putting Grün, Übungsbunker sowie ein Clubhaus mit Bewirtung.

Hochseilgärten[Bearbeiten]

Die Hochseilgärten auf dem Waldgelände in Walldürn-Rippberg (Forest Jump) und in Mudau-Steinbach (Eventure Park) sind eine Kombination von Naturseilgärten, bei denen die Übungen zwischen lebenden Bäumen angebracht werden und frei gebauten Anlagen. Neben der erlebten Natur geht es um wertvolle Erfahrungen im Hinblick auf Teamwork, Kommunikation, Kooperation, Sozialkompetenz, Selbstvertrauen, Grenzerfahrungen, kreative Problemlösung und natürlich auch um viel Spaß.

Wildparks und Tiergehege[Bearbeiten]

Der Wildpark Schwarzach ist Teil des Naturparks Neckartal-Odenwald und des UNESCO-Geoparks. Der Wildpark beherbergt ca. 400 exotische und einheimische Tiere auf einer Fläche von ca. 5 Hektar. Ob beim Bewundern zahlreicher Jungtiere, dem Füttern der Tiere, einer Fahrt mit der kleinen Park-Eisenbahn oder beim Spielen auf dem großen Spielplatz – ein Aufenthalt im Wildpark ist für Kinder ein echtes Naturerlebnis.

Die Greifenwarte auf der Burg Guttenberg in Neckarmühlbach zeigt Flugvorführungen freifliegender Eulen, Adler und Geier. Im Geierhof, dem Eulengraben und auf dem Adlerring können etwa 100 Greifvögel und Eulen aus nächster Nähe bestaunt werden. Die freie Anbindehaltung, ohne störende Gitter, ermöglicht einen ungewohnten Blickkontakt zu den Vögeln.

Weitere Tier- bzw. Wildgehege sind in Walldürn im Marsbachtal, im Hasenwald in Hettingen, in Mudau-Hesselbach, in Neckargerach und in Binau zu finden.

Lehr- und Erlebnispfade[Bearbeiten]

Der Naturpark Neckartal-Odenwald e. V. hat in Zusammenarbeit mit den Naturparkgemeinden und den Forstämtern insgesamt 40 Lehr- und Erlebnispfade mit unterschiedlicher Thematik und direkter Begegnung mit der Natur angelegt.

Ein Geologischer Lehrpfad in Waldbrunn zu finden. Im ehemaligen Steinbruch am Katzenbuckelsee beginnt der „Weg der Kristalle“, der die Entstehungsgeschichte des Katzenbuckels erläutert.

Einen Einblick in das vielfältige Beziehungsgefüge der Lebensgemeinschaft Wald verschaffen die Waldlehrpfade in Adelsheim, Buchen, Eberstadt, Fahrenbach, Hettigenbeuern, Hettingen, Mosbach, Neckargerach, Rosenberg, Waldbrunn, Waldkatzenbach und Walldürn. Auf den Rundwanderungen informieren Schautafeln unter anderem über die Baumarten des heimischen Waldes, die verborgene Welt des Waldbodens, das nächtliche Leben des Waldes, der Pilze und Mikroorganismen und die komplexen Zusammenhänge des Ökosystems Wald.

Der Weinlehrpfad in Neckarzimmern veranschaulicht die lange Tradition des Weinbaus im Neckartal und gibt einen Überblick über die vielfältigen Rebsorten, die angebaut werden.

Bachlehrpfade entlang der Seckach in Seckach-Zimmern und durch das Trienzbachtal in Elztal-Dallau erläutern den Lebensraum im Bach und am Bachufer. Eine Archimedische Schraube und andere Stationen gehören zum interaktiven Angebot des Lehrpfads in Zimmern.

Die Landwirtschaftlichen Lehrpfade in Hüffenhardt-Kälbertshausen und zwischen Neckarzimmern und Mosbach-Neckarelz informieren über naturkundliche, biologische, tier- und pflanzenökologische Bereiche. Der Binauer Apfelgarten und der Obstbaumweg in Seckach-Großeicholzheim stellen viele regionaltypische Apfelsorten sowie die Vielfalt an heimischen Obstsorten von Apfel-, Birne, Zwetschgen und Kirschbaum vor.

Der Limeslehrpfad nördlich von Walldürn begleitet den obergermanischen Limes auf 2,2 km. Auf den Spuren der Römer können Geschichtstafeln über die Zeit der Römer im Odenwald, Fundamente des Wachturms „Steinernes Haus“ und die Teilrekonstruktion einer Palisade besichtigt werden. Auch auf dem Limeslehrpfad in Mudau, wo der heutige Odenwaldlimes teilweise verläuft, sind zahlreiche Überreste der Limesanlage sowie die Kastelle in Schloßau und Scheidental zu sehen.

Flugplätze[Bearbeiten]

Im Neckar-Odenwald-Kreis bestehen verschiedene Möglichkeiten um in die Lüfte aufzusteigen.

Der Flugplatz Walldürn ist als Verkehrslandeplatz klassifiziert und wird vom Flugsportclub Odenwald Walldürn / Bau- und Betriebs GmbH Flugplatz Walldürn betrieben.

Der Flugplatz Mosbach-Lohrbach ist ebenfalls als Verkehrslandeplatz klassifiziert und wird von der Sigmund Flugtechnik betrieben. Hier kann mit Helicopter, Motorsegler, Segelflugzeug, Ballon, Ultraleichtflugzeug oder mit Motorgleitschirm gestartet werden.

Der Flugplatz „Schreckhof“ auf dem Hamberg in zwei unterschiedliche Ebenen aufgeteilt. Das obere Landefeld liegt diagonal zur Startbahn auf dem oberen Plateau, es dient hauptsächlich für den Motorseglerbetrieb. Die Landung erfolgt über den niedrigeren Wald. Der Segelflugbetrieb findet auf dem unteren Landefeld statt. Der Flugplatz wird vom Fliegergruppe Mosbach e. V. betrieben.

Der Flugplatz in Osterburken (Ortsteil Schlierstadt) dient ausschließlich dem Fallschirmspringen. Hier kann das Fallschirmspringen erlernt oder bei einem Tandemsprung einfach nur genossen werden. Zwei Cessna-Flugzeuge bringen die Fallschirmspringer auf eine Absetzhöhe von bis zu 4.000 m.

Histotainmentpark Adventon[Bearbeiten]

Neben dem ehemaligen Hofgut Marienhöhe des Fürsten zu Leiningen mit Herrenhaus, Brunnenhäuschen und Maschinenhalle entsteht in Osterburken seit 2004 eine mittelalterliche Stadt, der Histotainmentpark Adventon. Auf über 40 Hektar wird mit den Mitteln der experimentellen Archäologie ein Museumspark mit Mittelalterlichem Markt, Kinderfest, Festival der Spielleute, Bogenturnier, Ritterspiele, Workshops, Deutschlands erste Messe für Reenactment und Histotainment, uvm. errichtet. In Kursen kann mittelalterliches Handwerk und Kampftechniken mit Schwert, Schild und Langstock erlernt werden. An allen Wochenenden und Feiertagen von April bis Oktober finden Veranstaltungen mit zusätzlichen themenspezifischen Highlights statt.

Behörden und Gerichte[Bearbeiten]

Das Landratsamt des Neckar-Odenwald-Kreises hat seinen Sitz in Mosbach mit Außenstelle in Buchen. In Mosbach ist ein Landgericht sowie die Staatsanwaltschaft und eine Polizeidirektion ansässig. Amtsgerichte befinden sich in Adelsheim, Buchen und Mosbach, die zum Landgerichtsbezirk Mosbach gehören. Zum Landesgerichtsbezirk gehören insgesamt acht Notariate. Davon liegen fünf Notariate mit Adelsheim, Aglasterhausen, Buchen, Mosbach und Walldürn im Neckar-Odenwald-Kreis.

Die Justizvollzugsanstalt in Adelsheim für männliche Jugendstrafgefangene wurde 1974 neu erbaut. 1979 kam das Gerichtsgefängnis in Mosbach als Außenstelle der JVA hinzu.

Geschäftsstellen der Bundesagentur für Arbeit Tauberbischofsheim befinden sich in Mosbach und Buchen, die im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Neckar-Odenwald-Kreis geführt werden (Neckar-Odenwald-Arbeitsgemeinschaft – kurz: NOA).

Das Finanzamt hat seinen Sitz in Mosbach mit einer Außenstelle in Walldürn.

Bundeswehr[Bearbeiten]

Die Bundeswehr ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor im Neckar-Odenwald-Kreis und zählt zusammen mit den Johannes-Anstalten und dem Landkreis zu den drei größten Arbeitgebern. Die Bundeswehrstandorte sind Hardheim, Mosbach, Mudau, Neckarzimmern und Walldürn.

Hardheim ist seit 1966 Garnisonsgemeinde. In der Carl-Schurz-Kaserne sind unter anderem das Panzerflugabwehrkanonenbataillon 12, das 3. Instandsetzungsbataillon 12 und die Drohnenbatterie 12, die leichte Flugabwehrraketenbatterie 300, das Sanitätszentrum, ein Materiallager und Teile des Bundeswehrdienstleistungszentrums Ellwangen stationiert. Am 26. Oktober 2011 wurde bekannt, dass der Standort im Rahmen der Bundeswehrstrukturreform geschlossen wird.

Die Nibelungenkaserne in Walldürn beheimatet das Logistikbataillon 461. Außerdem sind Teile der Standortverwaltung Ellwangen dort untergebracht. Ein Munitionsdepot befindet sich im Stadtteil Altheim.

An den Standorten Mosbach mit der Neckartalkaserne in Neckarelz und Neckarzimmern befindet sich die Zivilberufliche Aus- und Weiterbildung (ZAW) und die Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 11. Nach einer Entscheidung des Bundesverteidigungsministeriums soll die Luftwaffeninstandhaltungsgruppe 11 voraussichtlich im Jahr 2009 aufgelöst und nach Erding bzw. Landsberg verlegt werden. Zwischen der ZAW und der Kreisgewerbeschule Mosbach besteht eine enge Kooperation. Daher ist Mosbach einer von sieben Standorten landesweit, an dem Kraftfahrzeugmechatroniker mit der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik ausgebildet werden. In Neckarzimmern ist eine Außenstelle des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums Ellwangen eingerichtet.

In Mudau befindet sich eine Dienststelle des Fernmeldesystemtrupps Reisenbach Sektor für Informationstechnik 2.

Kunst und Kultur[Bearbeiten]

Limes[Bearbeiten]

Der Neckar-Odenwald-Kreis wird von zwei römischen Limes-Anlagen durchzogen – dem Neckar-Odenwald-Limes und dem Obergermanisch-Raetischen Limes. Beide verlaufen von Norden nach Süden und von beiden sind gut restaurierte Reste von Kastellen, Wachttürmen, Schanzen, Siedlungen und Römerstraßen erhalten. Der Neckar-Odenwald-Limes liegt westlicher und durchschneidet den Naturpark Neckartal-Odenwald von Mudau-Schloßau bis nach Mosbach-Bergfeld. Der Obergermanisch-Raetische Limes berührt den Neckar-Odenwald-Kreis nord-östlich von Walldürn und erstreckt sich im Neckar-Odenwald-Kreis bis nach Osterburken. Er wurde im Jahr 2005 als Bodendenkmal zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Besonders sehenswert am Obergermanisch-raetischen Limes sind der Limeslehrpfad nördlich von Walldürn und das Römermuseum Osterburken, ein Zweigmuseum des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg.

Burgen und Schlösser[Bearbeiten]

Die Burgenstraße, die zu den traditionsreichsten Ferienstraßen Deutschlands zählt, führt durch das Neckartal an folgenden Burgen und Schlösser des Neckar-Odenwald-Kreises vorbei:

Abseits der Burgenstraße sind im Neckar-Odenwald-Kreis folgende Burgen und Schlösser vorhanden:

Museen[Bearbeiten]

Zur Bewahrung des kulturellen Erbes bestehen im Neckar-Odenwald-Kreis rd. 40 Museen, Heimatstuben und sonstige Sammlungen. Als Ansprechpartner und Berater beschäftigt der Neckar-Odenwald-Kreis als einer von zwei Landkreisen in Baden-Württemberg einen Museumsbeauftragten. Als überregional bedeutsam ist vor allem das Odenwälder Freilandmuseum Gottersdorf zu nennen. Ein gemeinsamer „Museumsführer“ für die Odenwald-Kreise (Neckar-Odenwald-Kreis, Odenwaldkreis, Landkreis Miltenberg) enthält eine Vielzahl von Heimatmuseen mit der Darstellung der verschiedenen Lebens-, Arbeits- und Berufsbereiche. Auch die Geschichte des römischen Grenzwalls „Limes“ ist anhand örtlich vorhandener Ausgrabungen und Relikte in den Museen Osterburken und Elztal-Neckarburken interessant dargestellt.

KZ-Gedenkstätte[Bearbeiten]

Die KZ-Gedenkstätte in Mosbach-Neckarelz in der Comenius-Förderschule vermittelt zusammen mit dem Geschichtslehrpfad „Goldfisch“ Eindrücke über den Alltag der KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter, die bei Neckarelz in der unterirdischen Rüstungsproduktion eingesetzt waren.

Kunst[Bearbeiten]

Kunstpreis und Heimatpreis[Bearbeiten]

Der Landkreis stiftet in zweijährigem Turnus einen Kunstpreis (Bereich Malerei, Plastik, Grafik) für besondere künstlerische Betätigung.

Darüber hinaus stiftet der Neckar-Odenwald-Kreis im zweijährigen Wechsel mit dem Kunstpreis einen Heimatpreis. Er umfasst die Bereiche Orts- und Regionalgeschichte, Literatur, Heimatmuseen, Denkmalschutz, Volksmusik.

Theater[Bearbeiten]

Das umfangreichste Theaterangebot im Neckar-Odenwald-Kreis bietet die Badische Landesbühne Bruchsal (BLB) mit ihren Spielorten in Buchen, Hardheim, Mosbach, Mudau, Osterburken und Walldürn.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Kulturtage[Bearbeiten]

Jährlich werden eigene Kulturtage des Landkreises – die Neckar-Odenwald-Tage – abwechselnd in den verschiedenen Städten und Gemeinden veranstaltet. Die Neckar-Odenwald-Tage finden Ende September bis Anfang Oktober statt.

Mit den fünf themenspezifischen Veranstaltungen Historikertag, Kreisseniorentag, Frauenveranstaltung, Kinder- und Jugendtag und Kreiserntedankfest werden ganz unterschiedliche Personenkreise angesprochen.

Neckar und Elz live[Bearbeiten]

Die „Neckar und Elz live“ ist eine regionale Verbraucher- und Wirtschaftsmesse auf dem Messplatz in Mosbach-Neckarelz. Die Messe findet seit 1998 jährlich im April an vier Tagen statt. Auf dem rund 7.500 m² großen Gelände sind etwa 160 Aussteller unterschiedlichster Branchen vertreten.

Natürlich Mobil[Bearbeiten]

Im Rahmen des Aktionstages in Baden-Württemberg „Mobil ohne Auto“ findet im Neckartal seit 1999 jährlich am dritten Sonntag im Juni auf einer der längsten Sperrstrecken (34 km) in Baden-Württemberg „Natürlich Mobil“ statt. An diesem Tag wird die B 27 zwischen Mosbach und Heilbronn für den Autoverkehr gesperrt. Die Besucher haben die Möglichkeit die Strecke alternativ mit Fahrrad, Inline-Skates, Bus, Bahn oder dem Schiff zurückzulegen. Die beteiligten Landkreise, Kommunen, Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) sowie die örtlichen Vereine und Firmen organisieren entlang der Strecke ein abwechslungsreiches Programm mit Spiel, Spaß und Sport für die ganze Familie.

Schützenmarkt Buchen[Bearbeiten]

Der Buchener Schützenmarkt ist das traditionelle Volksfest der gesamten Region. Er findet alljährlich in der ersten Septemberwoche als bedeutender Verkaufs- und Vergnügungsmarkt statt. Veranstaltet wird der Schützenmarkt vom ältesten Buchener Verein, dem Schützenverein, der im Jahr 1822 als Bürgergarde gegründet wurde.

Frühlingsfest Mosbach[Bearbeiten]

Das Frühlingsfest in Mosbach findet seit 1974 jährlich am Muttertagswochenende statt und hat inzwischen Traditionsstatus erreicht. Neben einem großen Fuhrpark der Schausteller findet in den Straßen und Gassen der Innenstadt ein reges „Markttreiben“ statt. Die Gewerbetreibenden bauen Stände vor ihren Geschäften auf, die Gastronomen und Vereine bewirten die Besucher mit unterschiedlichsten Köstlichkeiten. Als Festplatz hat sich der Marktplatz etabliert. Die dort aufgebaute Showbühne steht für diverse Auftritte regionaler und überregionaler Bands zur Verfügung. Veranstaltet und vermarktet wird das Frühlingsfest von der Werbegemeinschaft Mosbach Aktiv e. V.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2012[2])

Städte

  1. Adelsheim (4.859)
  2. Buchen (Odenwald) (17.614)
  3. Mosbach (22.913)
  4. Osterburken (6.441)
  5. Ravenstein (2.831)
  6. Walldürn (11.230)

Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaften und Gemeindeverwaltungsverbände

  1. Gemeindeverwaltungsverband Hardheim-Walldürn mit Sitz in Walldürn; Mitgliedsgemeinden: Stadt Walldürn und Gemeinden Hardheim und Höpfingen
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Haßmersheim mit der Gemeinde Hüffenhardt
  3. Gemeindeverwaltungsverband Kleiner Odenwald mit Sitz in Aglasterhausen; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Aglasterhausen, Neunkirchen und Schwarzach
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Gemeinde Limbach mit der Gemeinde Fahrenbach
  5. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Mosbach mit den Gemeinden Elztal, Neckarzimmern und Obrigheim
  6. Gemeindeverwaltungsverband Neckargerach-Waldbrunn mit Sitz in Neckargerach; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Binau, Neckargerach, Waldbrunn und Zwingenberg
  7. Gemeindeverwaltungsverband Osterburken mit Sitz in Osterburken; Mitgliedsgemeinden: Städte Osterburken und Ravenstein sowie Gemeinde Rosenberg
  8. Gemeindeverwaltungsverband Schefflenztal mit Sitz in Billigheim; Mitgliedsgemeinden: Gemeinden Billigheim und Schefflenz
  9. Gemeindeverwaltungsverband Seckachtal mit Sitz in Adelsheim; Mitgliedsgemeinden: Stadt Adelsheim und Gemeinde Seckach

Gemeinden

  1. Aglasterhausen (4.816)
  2. Billigheim (5.774)
  3. Binau (1.359)
  4. Elztal (5.880)
  5. Fahrenbach (2.759)
  6. Hardheim (6.846)
  7. Haßmersheim (4.839)
  8. Höpfingen (3.050)
  9. Hüffenhardt (2.037)
  10. Limbach (4.433)
  11. Mudau (4.846)
  12. Neckargerach (2.280)
  13. Neckarzimmern (1.513)
  14. Neunkirchen (1.836)
  15. Obrigheim (5.179)
  16. Rosenberg (2.081)
  17. Schefflenz (3.986)
  18. Schwarzach (2.936)
  19. Seckach (4.164)
  20. Waldbrunn (4.647)
  21. Zwingenberg (698)
Hessen Bayern Hohenlohekreis Landkreis Heilbronn Main-Tauber-Kreis Rhein-Neckar-Kreis Rhein-Neckar-Kreis Adelsheim Aglasterhausen Billigheim Binau Buchen (Odenwald) Elztal (Odenwald) Fahrenbach Hardheim Haßmersheim Höpfingen Hüffenhardt Limbach (Baden) Mosbach Mudau Neckargerach Neckarzimmern Neunkirchen (Baden) Obrigheim (Baden) Osterburken Ravenstein Rosenberg (Baden) Schefflenz Schwarzach (Odenwald) Seckach Waldbrunn (Odenwald) Walldürn Zwingenberg (Baden)Municipalities in MOS.svg
Über dieses Bild

Literatur[Bearbeiten]

  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden (in acht Bänden); Hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg; Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe; Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2.
  • Rudolf Landauer, Reinhart Lochmann: Spuren jüdischen Lebens im Neckar-Odenwald-Kreis, herausgegeben vom Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis, 2008, ISBN 978-3-00-025363-8, 200 S., 284 Fotos.
  • Karl Heinz Neser: Politisches Leben im Neckar-Odenwald-Kreis – gestern und Heute. Vlg. Regionalkultur, Heidelberg 2005, 128 S.
  • Landesvermessungsamt Ba-Wü: Freizeitkarte Naturpark Neckartal-Odenwald – Mosbach. Maßstab 1:30 000. F 514, ISBN 3-89021-607-2, 2005. Die Anschlusskarte in Richtung Westen (Eberbach bis Ludwigshafen) heißt: Freizeitkarte Naturpark Neckartal-Odenwald – Mannheim-Heidelberg. F 513, ISBN 3-89021-606-4.
  • Roswitha Gräfen-Pfeil: Schefflenz, Kunstpark Seckach, ISBN 3-929295-87-3.
  • Kreisarchiv des Neckar-Odenwald-Kreises (Herausgeber): Die Römer auf dem Gebiet des Neckar-Odenwald-Kreises – Grenzzone des Imperium Romanum. verlag regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2009, ISBN 978-3-89735-524-8.
  • Gabriele Klempert: Neckar, Odenwald und Bauland - Geschichte und Kultur im Neckar-Odenwaldkreis, Langewiesche Verlag, Königstein 2012, 208 S., 400 fb. Foto. ISBN 978-3-7845-4870-8.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neckar-Odenwald-Kreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  1. Regionaler Industriepark Osterburken (RIO)
  2. Verbands-Industriepark (VIP) Walldürn
  3. Interkommunales Gewerbegebiet Odenwald bei Buchen (IGO)
  4. Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Neckar-Odenwald-Kreises (WiNO)